Ausgabe 27 / 6.10.2009

Die aktuelle Zeitqualität - im Zeichen der Zahlen

Oktober 2009

Der September hat uns wirklich viel abverlangt, wir sind alle müde und ziemlich erschöpft, doch jetzt wird sich alles ändern, denn mit dem Oktober bekommen wir endlich wieder Unterstützung in Sachen Erdung. Erdung heißt nicht nur, dass wir mit beiden Beinen gut verwurzelt am Boden stehen. Nein es ist viel mehr, wir können über unsere Wurzeln viel Kraft aus der Erde tanken, denn wenn wir uns mit der Erde verbinden, ist sie automatisch auch mit uns verbunden und wir wissen doch alle, dass wir gemeinsam am stärksten sind.

Das 10. Monat kommt da wie gerufen und gottseidank spielt auch das Wetter noch mit, denn wir sollen ja einen schönen Herbst bekommen – also, raus in die Natur und noch ordentlich Sonne und Energie tanken, damit wir fit sind für den kommenden Winter. Es tut ja nicht nur unseren Körpern gut, wenn wir uns bewegen, auch unser Geist und unsere Emotionen werden es uns danken. Denn durch Bewegung in der frischen Luft schüttet unser Körper Endorphine aus, die uns glücklich machen und wenn wir das sind, dann kann auch unser Geist wieder Neues entdecken. 

Wir bekommen also endlich wieder einen Einser in unsere Zeitqualität – die Eins steht nicht nur für die Verbindung zur Erde, sie repräsentiert hauptsächlich unser Ego und stärkt unseren Bezug zum Ich. Wir bekommen wieder mehr Gespür für unsere Bedürfnisse, für unseren Körper, unseren Selbstwert – das Du ist nach wie vor wichtig, das wird sich auch in Zukunft nicht mehr so schnell ändern – aber dabei dürfen wir nicht vergessen, dass wir selbst die wichtigste Person in unserem Leben sind. Deshalb ist es auch gut so, dass wir immer wieder mit der Eins konfrontiert werden, damit wir uns wieder erinnern, wer wir sind und was wir wollen. Durch die Hinwendung zum Du kommt man auch leicht in den Trott immer nur das zu machen was scheinbar für den anderen wichtig ist, ohne uns selbst dabei zu fragen, was wir eigentlich möchten.

Hier eilt uns der Oktober zu Hilfe – im ersten Drittel werden wir eher „im Verborgenen“ mit uns selbst beschäftigt sein und alles mal in uns ordnen, was so in den letzten Wochen oder Monaten passiert ist. Es ist als ob wir einen Schub neues Selbstbewusstsein bekommen hätten, wir stellen fest, dass wir wieder wichtig sind, dass wir unser Leben selbst erschaffen können, dass Veränderungen nur bei uns selbst beginnen können. Im zweiten Drittel des Monats (10.10. – 19.10), wird’s dann noch ein bisserl intensiver, denn da gehen wir mit unserem Willen und unseren neuen Erkenntnissen nach Außen, vermitteln anderen unsere Wünsche und gönnen uns etwas. Im letzten Drittel des Monats (20.10.-31.10.) wird’s dann wieder etwas ruhiger, die Wogen glätten sich wieder und unser „Egotrip“ geht etwas sanfter weiter, vielleicht wird noch der ein oder andere Wunsch „nachjustiert“, doch im großen und ganzen sind wir auf dem richtigen Weg. Denn nur wenn wir unser Ego kennen und wissen was wir wollen, können wir auch Gutes für jemanden anderen tun. Wir müssen mehr zum Egoisten werden, aber nicht zu einem eigensinnigen, herrschsüchtigen, verbohrten und intoleranten Menschen – denn das wäre die wirklich negative Form dieses Begriffs. Egoist sein heißt für mich, dass man sich selbst verwirklicht, aber in einer liebevollen und rücksichtsvollen Art und Weise. Ego ist = Ich bin. Im Jahr 2010 werden wir sehr stark mit diesem Thema konfrontiert werden – und nachdem die Zeit so rasch vergeht, wird das sehr bald der Fall sein, jetzt bekommen wir halt einen kleinen Vorgeschmack…

Natürlich wird’s uns nicht leicht gemacht und ich hab vor einigen Monaten noch geglaubt, dass die Zeitqualität nicht noch heftiger werden kann, doch sie wird und das spüren wir tagtäglich.

Auch wenn wir in diesem Monat wieder mit der Frustration und dem Zweifel zu kämpfen haben, ist doch noch unser Idealismus da, der uns über Wasser hält. Frust und Zweifel können wir durch Stärkung unseres Solarplexus aufhalten, denn eine starke Mitte verleiht uns Stabilität und Kraft - vor allem aber Lebenslust und Lebensfreude! Ich würde in diesem Monat allen empfehlen sich noch mehr um ihren Körper zu kümmern, eventuell Chakren-Übungen zu machen, zum Yoga oder auch Tai-chi zu gehen– wer lieber spazieren geht, soll das tun – wichtig ist, dass ihr euren Körper hegt und pflegt, denn er ist unsere irdische Hülle, die wir uns für dieses Leben ausgesucht haben. Denn wenn es unserem Körper gut geht, dann geht’s auch unserem Geist gut und umgekehrt.

Aber zurück zur Zeitqualität – erden dürfte uns in diesem Monat wieder ein bisserl leichter fallen – bei der Sache zu bleiben weniger, deshalb wäre es am besten, wenn ihr euch gut verwurzelt, die Energie der Erde tief in euch aufnehmt und damit schön eure Mitte stärkt, euch ebenso mit dem Universum verbindet und euch den Himmel auf Erden schafft.

Text: Sabine Miksu
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