Erst-Erscheinung: Ausgabe 14 / 17.3.2009

Immer wieder aktuell!

22. März - Tag des Wassers
 

Sind wir uns überhaupt bewusst, wie wertvoll Wasser ist? Ich meine, so richtig bewusst??

Jeder weiß, dass wir zum größten Teil aus Wasser bestehen und wir ohne dieser Flüssigkeit wohl nur ganz kurz überleben können. Dennoch so richtig Wasser sparen tut in Wirklichkeit niemand, denn wir umgeben uns gern damit, nicht nur weil es reinigt, sondern, weil wir es im Überfluss haben – momentan noch. Es ist schon so, dass wir im Grunde gar nicht sparen wollen, wir wollen uns ja etwas gönnen – und wenn wir das schon nicht in anderen Bereichen hinbekommen, dann überschütten wir uns halt mit H2O.

Spüren wir wirklich täglich die Dankbarkeit, wenn wir unseren Wasserhahn aufdrehen oder die Klospülung betätigen? Ich denke nicht, denn dieses Bewusstsein ist uns schon lange abhanden gekommen, alles ist selbstverständlich, weil wir es nicht anders gewohnt sind. In unseren Breitengraden brauchen wir nicht darüber nachzudenken, weil es kaum Zeiten gab oder gibt, wo wir uns das Wasser einteilen müssen.

Über Wasser gibt es viel zu schreiben, es ist die Grundlage allen Lebens – zumindest hier auf Erden. Wir bestehen zu ca. 70 % aus Wasser, es regelt alle Funktionen des Organismus, vom Stoffwechsel bis zum Denken. Wenn wir genug Wasser trinken, wird unser Körper Giftstoffe viel schneller wieder los. Nicht umsonst sollten wir mindestens zwei Liter täglich trinken – am besten reines Quellwasser.

Doch woher nehmen? Es gibt in Österreich ziemlich viele „Heilige Quellen“, die auch öffentlich zugänglich sind und man sich jederzeit Wasser holen kann. Denn nur Wasser, das aus eigener Kraft der Erde entspringt, ist wirklich reifes, gesundes Wasser. Mittlerweile ist es wissenschaftlich erwiesen: heilige Quellen sind auch heilsame Quellen. [Ein Buchtipp dazu: „Heilige Quellen Niederösterreich und Burgenland“ von Siegrid Hirsch und Wolf Ruzicka erschienen im Freya Verlag, ISBN 3-901279-99-7.] Deshalb sollten wir Wasser nicht nur als Durstlöscher sehen. Von jeher nützten die Menschen die heilende und wohltuende Wirkung des Wassers.

Pfarrer Sebastian Kneipp ist wohl der bekannteste Verfechter der Heilkraft des Wassers. Er entwickelte die so genannte Hydrotherapie, die durch unterschiedliche Reize, wie Kälte, Wärme oder Druck, unsere Selbstheilungskräfte in Gang setzt. Wie es bei uns in Österreich so üblich ist, wurde Pfarrer Kneipp zu Lebzeiten belächelt. Heute, hundert Jahre später, findet man seine Anwendungen fast überall – die berühmte Kneipp-Kur ist wohl mittlerweile jedem bekannt.

Die heilsame Wirkung ist also nun auch in wissenschaftlichen Kreisen anerkannt. Doch warum ist Wasser so vielseitig anwendbar? Es liegt wohl an seiner geometrischen Struktur, denn es besteht eigentlich aus lauter kleinen Tetraedern – Wasser ist somit ein flüssiger Kristall. Durch diese kristalline Struktur ist es letztendlich auch möglich Wasser mit Informationen anzureichern und diese auch darin zu speichern. Es ist also Träger von Energie und Information. Gerade deshalb sollte man wirklich aufpassen, WAS man trinkt. Man muss sich einfach mal vorstellen, dass ein Krug Wasser in einem Raum steht, in dem heftig gestritten wird – wer möchte dieses Wasser noch trinken? Wie sehr sich die Wasserkristalle nur durch gesprochene Worte verändern, zeigen die phantastischen Forschungsergebnisse von Dr. Masaru Emoto [www.masaru-emoto.net] – seine eindrucksvollen Fotos sind wirklich sehenswert!

Wenn man sich jetzt noch mal bewusst macht, dass wir zu 70% aus Wasser bestehen, können wir natürlich auch unsere körpereigenen Wasserkristalle informieren – und das tun wir ständig! Mit Gedanken, Worten und Werken – um es mal so philosophisch auszudrücken! Je positiver wir leben, umso gesünder sind wir und auch unser Planet, dessen Oberfläche ja bekanntlich auch mit mehr als 70% Wasser bedeckt ist. In jedem Lebewesen ist Wasser, in jeder Pflanze – also überall in unserer Nahrung! Je liebevoller und bewusster wir mit allem umgehen, umso lebenswerter und glücklicher ist unser Dasein.

Der Tag des Wassers ist also gleichzeitig der Tag des Menschen – und wenn wir’s ganz genau nehmen, sollte eigentlich jeder Tag uns gehören!

Text: Sabine Miksu
 

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