LICHTBOTE INFO

Sterngucker

der aktuelle Blick zu den Sternen

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Juli 2018

1. Juli Mond bei Mars
(Morgenhimmel)

6. Juli Erde in Sonnenferne
(152 Millionen Kilometer trennen uns von der Erde –
bei Sonnennähe sind es „nur“ 147 Millionen Kilometer)

13. Juli Mond in Erdnähe

13. Juli Neumond (4:48)

13. Juli Partielle Sonnenfinsternis
(leider fast gänzlich unbeobachtbar, außer man befindet sich gerade im südlichen Eismeer, der Antarktis oder in Tasmanien)

15. Juli Mond bei Venus
(Abendhimmel)

20. Juli Mond bei Jupiter
(Abendhimmel)

25. Juli Mond bei Saturn
(Morgenhimmel)

27. Juni Vollmond (22:20)

27. Juni Totale Mondfinsternis (22:20)

27. Juli Mond bei Mars
Mars in Opposition zur Sonne
(Abendhimmel)

27. Juni Mond in Erdferne

31. Juli Mars in Erdnähe
(gesamte Nacht)

Merkur ist bei uns kaum sichtbar, je weiter man in den Süden fährt, umso mehr Chancen hat man ihn zu entdecken. Venus bleibt nach wie vor unser Abendstern, geht allerdings zum Monatsende bereits um 22:35 Uhr unter. Mars hingegen ist die gesamte Nacht über am Himmel zu sehen, zu Monatsende befindet sich Mars an seinem erdnächsten Punkt, uns trennen dann „nur“ 57,6 Millionen Kilometer. Bei der totalen Mondfinsternis am 27.7.18 kann man Mars direkt unter dem verfinsterten Mond entdecken. Jupiter und Saturn sind jetzt nur noch in der ersten Nachthälfte zu beobachten.

Die totale Mondfinsternis findet in der Nacht vom 27.7.18 statt. Da der Mond in Wien an diesem Tag erst um 20:29 Uhr aufgeht, tut er das bereits im verfinsterten Zustand. Die Totalität dauert von 21:30 Uhr bis 23:14 Uhr. (Dauer der gesamten Mondfinsternis: 19:13 – 1:30 Uhr)

Sommerdreieck: Hoch im Südosten kann man nun das sogenannte Sommerdreieck erkennen, das sich aus den Sternen Wega (Leier), Deneb (Schwan) und Atair (Adler) zusammensetzt

Sternschnuppen: Die Delta bzw. Juli-Aquariden erreichen ihr Maximum um den 29. Juli herum, bester Beobachtungszeitraum ist nach Mitternacht, es werden zwischen 20 und 25 Sternschnuppen pro Stunde erwartet.

 

 

August 2018

10. August Mond in Erdnähe

11. August Neumond (11:58)

11. August Partielle Sonnenfinsternis
(in Mitteleuropa leider nicht beobachtbar, man müsste in den Hohen Norden fahren: Skandinavien, Grönland, Arktis, nordöstliches Kanada)

14. August Mond bei Venus
(Abendhimmel)

17. August Mond bei Jupiter
(Abendhimmel)

21. August Mond bei Saturn
(Abendhimmel)

23. August Mond bei Mars
(Abendhimmel)

23. August Mond in Erdferne

26. August Vollmond (13:56)

Ende August hat man die Chance Merkur in der Morgendämmerung tief im Osten zu entdecken. Sonst bleibt er eher unsichtbar. Venus bleibt zwar Abendstern, doch geht sie relativ früh unter (gegen 21:00 Uhr) und ist somit kaum zu sehen. Dafür übernimmt nun Mars, er leuchtet als hellster Planet vom Nachthimmel. Jupiter und Saturn können nur noch in der ersten Nachthälfte beobachtet werden.

Sternschnuppen: Im August dürfen natürlich die Sternschnuppen nicht fehlen, denn die Perseiden regnen wieder auf uns herab. In diesem Jahr liegt werden sie zwischen 9. und 13. August erwartet und erreichen ihr Maximum in der Nacht vom 12. auf 13. August. Zwischen 22:00 und 4:00 Uhr morgens kann man mit bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde rechnen. Heuer ist eine Beobachtung besonders günstig, da wir kurz davor Neumond haben und der Himmel richtig dunkel ist, sofern man weit von einer Stadt entfernt ist und das Wetter mitspielt.

 

September 2018

8. September Mond in Erdnähe

9. September Neumond (20:01)

17. September Mond bei Saturn
(Abendhimmel)

19. September Mond bei Mars
(Mitternacht)

20. September Mond in Erdferne

 21. September Venus in maximalem Glanz
(Abendhimmel)

23. September Astronomischer Herbstbeginn
Tag-Nacht-Gleiche
(3:54)

25. September Vollmond (4:52)

Venus verabschiedet sich mit einem großen Auftritt vom Abendhimmel, am 21. September erreicht sie ihren größten Glanz und zieht sich dann zurück. Mars, Jupiter und Saturn sind nur noch in der ersten Nachthälfte zu entdecken, während Merkur unbeobachtbar bleibt.

Herbstbeginn: Am 23. September erreicht die Sonne um 3:54 Uhr den Herbstpunkt und wechselt auf die Südhalbkugel der Firmaments. Tag und Nacht sind gleich lang.

 

 

 Oktober 2018

5. Oktober Mond in Erdnähe

9. Oktober Neumond (5:47)

10. Oktober Mond bei Jupiter
(Abendhimmel)

14. Oktober Mond bei Saturn
(Abendhimmel)

17. Oktober Mond in Erdferne

18. Oktober Mond bei Mars
(Abendhimmel)

24. Oktober Vollmond (18:45)

31. Oktober Mond in Erdnähe

Venus zieht sich vom Abendhimmel zurück und bleibt wie Merkur unbeobachtbar, ebenso wie Jupiter, der sich gegen Monatsende verabschiedet. Auch Saturn ist schwer zu entdecken, er ist am frühen Abend tief im Südwesten zu finden, geht aber bereits zum Monatsende gegen 20:00 Uhr unter. Mars hingegen beherrscht nun die erste Nachthälfte und strahlt vom Abendhimmel.

Sternschnuppen: Um den 9. Oktober erreicht der Strom der Delta-Draconiden sein Maximum, wie viele Sternschnuppen zu sehen sind, schwankt von Jahr zu Jahr erheblich. Am 21. Oktober erreichen die Orioniden ihr Maximum, hier werden um die 20 Meteore erwartet, wobei auch hier die Anzahl jährlich sehr schwankt. Die beste Beobachtungszeit ist von Mitternacht bis ca. 5 Uhr morgens. (Blickrichtung Ost/Südost)

 

November 2018

7. November Neumond (17:02)

11. November Mond bei Saturn
(Abendhimmel)

14. November Mond in Erdferne

16. November Mond bei Mars
(Abendhimmel)

 

23. November Vollmond (6:39)

26. November Mond in Erdnähe

Venus wird im Laufe des Monats zum Morgenstern. Saturn zieht sich vom Abendhimmel zurück, während Jupiter und Merkur unsichtbar bleiben. Mars ist in der ersten Nachthälfte ein sehr auffälliges Gestirn und geht gegen Mitternacht unter.

Im Osten kündigt sich bereits der Winter mit seinen typischen Sternbildern und deren hell leuchtenden Sternen an. Allen voran Orion mit Rigel und Beteigeuze, Kapella im Fuhrmann, Aldebaran im Stier, sowie Pollux und Kastor in den Zwillingen. Nur Sirius lässt noch ein bisschen auf sich warten und betritt erst im Dezember die Himmelsbühne.

 

 

Dezember 2018

2. Dezember Venus in maximalem Glanz
(Morgenhimmel)

4. Dezember Mond bei Venus
(Morgenhimmel)

6. Dezember Mond bei Merkur
(Morgenhimmel)

7. Dezember Neumond (8:20)

12. Dezember Mond in Erdferne

14. Dezember Mond bei Mars
(Abendhimmel)

21. Dezember Astronomischer Winterbeginn (23:23)

22. Dezember Vollmond (18:49)

24. Dezember Mond in Erdnähe

Venus strahlt unübersehbar vom Morgenhimmel, am 2. Dezember sogar in ihrem maximalen Glanz. Auch Merkur kann um die Monatsmitte zeitig in der Früh am Firmament entdeckt werden. Mars zeigt sich nach wie vor in der ersten Nachthälfte, während Jupiter gegen Monatsende vom Morgenhimmel leuchtet. Saturn hingegen wird unbeobachtbar.

Am 21. Dezember um 23:23 Uhr passiert die Sonne ihren tiefsten Punkt der Jahresbahn, wir erleben die kürzeste Nacht und der astronomische Winter beginnt.

Sternschnuppen: Die Geminiden gehören zu den stärksten periodischen Sternschnuppenströmen und erreichen ihr Maximum in der Nacht vom 13. Auf 14. Dezember, wo wir stündlich mit bis zu 120 Meteoren rechnen dürfen. Ihr Ausgangspunkt liegt im Sternbild Zwilling – die beste Beobachtungszeit liegt zwischen 21:00 Uhr und 6:00 Uhr morgens.

 

 

Juni 2018

1. Juni Mond bei Saturn
(Morgenhimmel)

2. Juni Mond in Erdferne

 3. Juni Mond bei Mars
(Morgenhimmel)

13. Juni Neumond (21:43)

15. Juni Mond in Erdnähe

16. Juni Mond bei Venus
(Abendhimmel, gegen 23:00 Uhr, im Westen, Mondsichel trifft auf Venus,
Pollux und Kastor [Zwilling] stehen mit Venus fast in einer Linie (Richtung NW)
und Regulus [Löwe] ist etwas höher und westlicher zu entdecken)

21. Juni Astronomischer Sommerbeginn (12:07)

23. Juni Mond bei Jupiter
(Abendhimmel)

27. Juni Saturn in Opposition zur Sonne
(ganze Nacht)

28. Juni Vollmond (6:53)

28. Juni Mond bei Saturn
(Morgenhimmel)

30. Juni Mond in Erdferne

Venus, Mars, Jupiter und Saturn sind nun fast die gesamte Nacht sichtbar.
Mars
nimmt an Helligkeit im Laufe des Monats erheblich zu und strahlt mit Jupiter um die Wette.
Saturn
geht am 27.6.18 in Opposition zur Sonne und erreicht den erdnächsten Punkt, somit trennen uns von Saturn „nur“ 1.353 Millionen Kilometer.

Am 21. Juni 2018 erreicht die Sonne um 12:07 Uhr ihren höchsten Punkt der Jahresbahn, dies beschert uns den längsten Tag des Jahres und der astronomische Sommer beginnt.

 

 

Mai 2018

4. Mai Mond bei Saturn
(Mitternacht)

 6. Mai Mond bei Mars
(Morgenhimmel)

6. Mai Mond in Erdferne

9. Mai Jupiter in Opposition zur Sonne
(gesamte Nacht)

15. Mai Neumond (13:48)

17. Mai Mond in Erdnähe

17. Mai Venus bei Mondsichel
(Abendhimmel, gegen 23:00 Uhr, tief im Nordwesten)

27. Mai Mond bei Jupiter
(Abendhimmel)

29. Mai Vollmond (16:20)

Venus baut ihre Position als Abendstern aus und geht gegen Ende Mai kurz nach Mitternacht unter.
Sie ist nach dem Mond das hellste Gestirn am Nachthimmel,
gefolgt von Jupiter, der am 9. Mai in Opposition zur Sonne geht und damit seine maximale Helligkeit erreicht.
Jupiter
ist die gesamte Nacht über sichtbar und erreicht seinen erdnächsten Punkt am 10. Mai –
somit trennen uns von Jupiter „nur“ 658 Millionen Kilometer – es dauert 37 Minuten bis uns sein (reflektiertes) Licht erreicht.
Mars
und Saturn sind in der zweiten Nachthälfte zu beobachten, während Merkur für uns unsichtbar bleibt.

 

 

April 2018

2. April Mars bei Saturn
(Morgenhimmel)

 3. März Mond bei Jupiter
(Mitternacht)

7. April Mond bei Saturn
(Morgenhimmel)

8. April Mond bei Mars
(Morgenhimmel)

8. April Mond in Erdferne

16. April Neumond (3:57)

20. April Mond in Erdnähe

30. April Vollmond (2:58)

30. April Mond bei Jupiter
(Abendhimmel)

Merkur bleibt im April in unseren Breiten unsichtbar, dennoch befindet er sich am 1. April an seinem erdnächsten Punkt – uns trennen dann von Merkur „nur“ 88 Millionen Kilometer.

Venus leuchtet uns weiterhin sehr hell und auffallend vom Abendhimmel entgegen und ist gegen Monatsende bis ca. 23:00 Uhr gut sichtbar. Mars und Saturn sind in der zweiten Nachthälfte zu entdecken. Auch Jupiter verlängert seine Sichtbarkeit und ist gegen Ende April die gesamte Nacht gut erkennbar, er ist nach Venus der zweithellste Planet am Himmel.

Hoch im Südosten fällt übrigens ein heller, intensiv orangerot strahlender Stern auf – er zählt zu den fünf hellsten Fixsternen am Firmament – es handelt sich um Arktur, den Bärenhüter im Sternbild Bootes. Er begleitet uns von März bis in den September hinein. Sobald Arktur den Himmel verlässt, betritt Orion die Bühne.

Sternschnuppen: Das Maximum der Lyriden erreicht die Erde am 22. April, in der Zeit von 23:00 – 5:00 Uhr ist die günstigste Beobachtungszeit, pro Stunde werden 10-20 Objekte erwartet, teilweise auch sehr helle Meteoriten.

 

März 2018

2. März Vollmond (01:51)

4. März Merkur bei Venus
(Abendhimmel)

7. März Mond bei Jupiter
(Morgenhimmel)

10. März Mond bei Mars
(Morgenhimmel)

11. März Mond in Erdferne

11. März Mond bei Saturn
(Morgenhimmel)

17. März Neumond (14:12)

18. März Mond bei Venus
(Abendhimmel)

20. März Frühlingsbeginn (17:15)
Tag-Nacht-Gleiche

26. März Mond in Erdnähe

31. März Vollmond (14:37)

Mitte März bieten sich die besten Chancen des Jahres einen (kurzen) Blick auf Merkur zu erhaschen – zwischen 8. und 17.3.2018 kann man Merkur gegen 19:00 Uhr tief am Westhorizont entdecken. Venus leuchtet jetzt jeden Tag ein bisschen länger am frühen Abendhimmel und baut somit ihre Stellung als Abendstern deutlich aus. Zu Monatsbeginn geht Venus bereits knapp nach 19:00 Uhr unter, zu Monatsende erst gegen 21:30 Uhr. Mars, Jupiter und Saturn bleiben am Morgenhimmel gut sichtbar.

Der astronomische Frühlingsbeginn ist heuer schon am 20.3.2018 gegen 17:15 Uhr, denn zu diesem Zeitpunkt wechselt die Sonne auf die Nordhalbkugel des Firmaments – Tag und Nacht sind an diesem Tag gleich lang.

Tief im Osten wird nun langsam das Frühlingsdreieck sichtbar, es setzt sich aus den Sternen Regulus (Sternbild Löwe), Spica (Sternbild Jungfrau) und Arktur (Sternbild Bootes/Rinderhirte) zusammen.

 

Februar 2018

8. Februar Mond bei Jupiter und Mars
(Morgenhimmel)

9. Februar Mond bei Mars
(Morgenhimmel)

11. Februar Mond bei Saturn
(Morgenhimmel)

11. Februar Mond in Erdferne (15:00)

15. Februar Neumond (22:05)

15. Februar Partielle Sonnenfinsternis
 (nur in der Antarktis und im südl. Südamerika sichtbar)

27. Februar Mond in Erdnähe (16:00)

Venus nimmt im Februar langsam ihren Platz als Abendstern ein, sie geht zwar bis zum Monatsende schon um 19:00 Uhr unter,
dennoch sollte sie in der Dämmerung der frühen Abendhimmels zu sehen sein. Saturn, Mars und Jupiter bleiben am Morgenhimmel sichtbar, wobei Mars und Jupiter noch an Helligkeit zulegen. Am 8.2.2018 ergibt sich gegen 7:00 Uhr ein netter Himmelsanblick Richtung Süden: der abnehmende Halbmond steht nah bei Jupiter und Mars ist ein Stückchen weiter unter zu entdecken. Merkur bleibt im Februar unbeobachtbar.

Die partielle Sonnenfinsternis am 15.2.2018 ist von der gesamten Nordhalbkugel aus unsichtbar.

Langsam zieht das Wintersechseck in den Westen und macht Platz für die Frühlingsgestirne, die im Osten ab ca. 22:00 - 23:00 Uhr sichtbar werden. Während das Sternbild Löwe mit seinem Hauptstern Regulus bereits gut am Abendhimmel sichtbar ist, ist Arktur im Sternbild Bootes erst um Mitternacht herum tief im Nordosten zu sehen (dieses Sternbild liegt fast genau dem Sternbild Orion gegenüber)

 

Jänner 2018

1. Jänner Mond in Erdnähe (23:00)

2. Jänner Vollmond (3:24)

3. Jänner Erde in Sonnennähe
(
Abstand Sonne-Erde 147 Millionen Kilometer)

7. Jänner Mars bei Jupiter
(Morgenhimmel)

11. Jänner Mond bei Mars und Jupiter
(Morgenhimmel)

13. Jänner Merkur bei Saturn
(Morgenhimmel)

15. Jänner Mond in Erdferne (3:00)

17. Jänner Neumond (3:17)

30. Jänner Mond in Erdnähe (11:00)

31. Jänner Vollmond (14:27)

31. Jänner Totale Mondfinsternis
 

Während Venus für uns meist unbeobachtbar bleibt, da sie sich untertags am Himmel aufhält,
haben wir noch gute Chancen Merkur zu Monatsbeginn am Morgenhimmel zu entdecken.
Mars und Jupiter wandern durch das Sternbild Waage und sind ebenfalls, wie auch Saturn, am Morgenhimmel zu sehen.

Die totale Mondfinsternis am 31.1.2018 bleibt für uns leider unsichtbar,
da sie sich um die Mittagszeit ereignet und der Mond zudem bei uns noch nicht aufgegangen ist.

 Der Winterhimmel ist voll von interessanten, gut sichtbaren Sternbildern.
Ab ca. 22:00 Uhr ist das Wintersechseck (Kapella (Fuhrmann), Pollux (Zwilling), Prokyon (kleiner Hund), Sirius (großer Hund), Rigel (Orion) und Aldebaran (Stier)) bereits komplett sichtbar. Auch das Sternbild Orion ist gut erkennbar und kaum zu übersehen.

 

Dezember 2017

3. Dezember Vollmond (16:47)

4. Dezember Mond in Erdnähe

13. Dezember Mond bei Mars
(Morgenhimmel)

14. Dezember Venus bei Jupiter
(Morgenhimmel – 7.00 Uhr)

18. Dezember Neumond (7:30)

19. Dezember Mond in Erdferne

21. Dezember Wintersonnenwende (17:28)

 

Am 21. Dezember um 17:28 Uhr passiert die Sonne den tiefsten Punkt ihrer Jahresbahn. Mit der Wintersonnenwende erleben wir den kürzesten Tag mit der längsten Nacht.

Venus bleibt im Dezember für uns unsichtbar, da sie fast gleichzeitig mit der Sonne am Himmel aufgeht. Dafür macht sich Merkur langsam wieder bemerkbar, ab dem 24.12. ist er am frühen Morgen zu entdecken. Saturn hingegen steht am 21.12. in Konjunktion mit der Sonne und bleibt für uns ebenfalls unsichtbar. Mars und Jupiter beherrschen nun den Morgenhimmel. Jupiter wandert durch das Sternbild Waage und wird dabei von Mars regelrecht verfolgt, doch ein Überholmanöver gelingt dem roten Planeten erst am 7. Jänner 2018, da zieht Mars an Jupiter vorbei.

 Obwohl alle Planeten den Abendhimmel verlassen haben, funkelt vor allem der südöstliche Winterhimmel, nur so vor interessanten, gut sichtbaren Sternbildern. Ab ca. 22:00 Uhr ist das Wintersechseck (Kapella (Fuhrmann), Pollux (Zwilling), Prokyon (kleiner Hund), Sirius (großer Hund), Rigel (Orion) und Aldebaran (Stier)) bereits komplett sichtbar. Auch das Sternbild Orion ist mittlerweile gut sichtbar und kaum zu übersehen.

Im Dezember gibt’s auch wieder vermehrt Chancen die ein oder andere Sternschnuppe zu entdecken. Die Geminiden sind vom 5.12.-15.12. aktiv und erreichen ihr Maximum am 12./13. Dezember, wobei man mit ca. 120 Meteoren pro Stunde rechnen kann. Der beste Beobachtungszeitraum liegt zwischen 21:00 und 6:00 Uhr (hoch im Osten).

November 2017

4. November Vollmond (6:23)

6. November Mond in Erdnähe

13. November Venus bei Jupiter
(Morgenhimmel)

15. November Mond bei Mars
(Morgenhimmel)

16. November Mond bei Venus und Jupiter
(Morgenhimmel)

18. November Neumond (12:42)

21. November Mond in Erdferne

 

Mittlerweile ist keiner der sonst sichtbaren Planeten am Abendhimmel zu entdecken. Merkur und Saturn bleiben für uns unsichtbar. Venus verabschiedet sich langsam von Ihrer Rolle als Morgenstern, wandert vom Sternbild Jungfrau in die Waage und ist nur noch bis zur Monatsmitte gemeinsam mit Jupiter und Mars in der Morgendämmerung zu erkennen. Gegen Ende des Monats kann man die Venus mit viel Glück noch kurz vor Sonnenaufgang entdecken.

 

Oktober 2017

5. Oktober Vollmond (20:40)

5. Oktober Venus bei Mars
(Morgenhimmel)

9. Oktober Mond in Erdnähe

17. Oktober Mond bei Mars
(Morgenhimmel)

18. Oktober Mond bei Venus (und Mars)
(Morgendämmerung, ca. 6:30 Uhr))

19. Oktober Neumond (21:12)

25. Oktober Mond in Erdferne

29. Oktober Ende der Sommerzeit

30. Oktober Mond bei Neptun
(Mitternacht)

Venus ist im Oktober gerade noch am Morgenhimmel sichtbar, begegnet am 5. Oktober auf Mars und am 18. Oktober der sehr dünnen Mondsichel. S
ie wandert vom Sternbild Löwe ins Sternbild Stier. Mars kann ebenfalls am Morgenhimmel entdeckt werden, ist aber eher unauffällig,
der rote Planet wandert vom Sternbild Löwe in die Jungfrau. Merkur und Jupiter bleiben im Oktober für uns unsichtbar.
Saturn
ist nur noch in den frühen Abendstunden sichtbar, gegen Ende des Monats nur noch in der Abenddämmerung tief im Südwesten.
Dafür kann man Uranus bei guten Sichtverhältnissen, zumindest an einem Tag, mit bloßem Auge entdecken (besser geht’s natürlich mit einem Fernglas).
Uranus
kommt gerade rechtzeitig zu Neumond in Opposition zur Sonne und ist im Sternbild Fische zu entdecken.

Langsam hält auch am Nachthimmel der Herbst Einzug, obwohl das Sommerdreieck nach wie vor hoch am Himmel steht, beherrscht nun das Herbstviereck, das so genannte Pegasusquadrat, den Abendhimmel. Kassiopeia – das Himmels-W – steht hoch oben, während Arktur im Sternbild Bootes bereits die Bühne verlassen hat. Dafür steigt langsam im Osten das Sternbild Orion empor.

Im Oktober gibt’s wieder gute Chancen auf die ein oder andere Sternschnuppe. Die Delta-Draconiden (Radiant: Sternbild Drache, im Nordwesten) erreichen ihr Maximum am 8. Oktober, wobei es von Jahr zu Jahr sehr unterschiedlich ist, wie viele Meteore auf die Erde treffen. Den gesamten Oktober sind auch die Orioniden (Radiant: Orion, Beteigeuze, im Südosten) aktiv, wobei das Maximum für 20. Oktober erwartet wird, mit einer Fallrate von ca. 20 Objekten pro Stunde. Da Orion erst rund um Mitternacht aufgeht, hat man eher in der zweiten Nachthälfte Chancen ein paar Sternschnuppen zu entdecken.

September 2017

6. September Vollmond (9:03)

13. September Mond in Erdnähe

16. September Merkur bei Mars
(Morgenhimmel)

18. September Mond bei Venus
(Morgenhimmel)

19. September Mond bei Merkur
(Morgendämmerung)

20. September Neumond (7:30)

22. September Herbstbeginn
Tag-Nacht-Gleiche  [22:02 Uhr]

22. September Mond bei Jupiter
(Abendhimmel)

26. September Mond bei Saturn
(Abendhimmel)

27. September Mond in Erdferne

 

Herbst-Tag-Nacht-Gleiche: Am 22. September um 22:02 passiert die Sonne den Herbstpunkt – der Herbst beginnt.

Venus bleibt uns auch im September noch als Morgenstern erhalten und wandert im Laufe des Monats durch die Sternbilder Krebs und Löwe.
Merkur
taucht zur Monatsmitte ebenfalls am Morgenhimmel auf, Mars folgt zum Monatsende.
Jupiter
, der uns jetzt über Monate hinweg vom Abendhimmel angestrahlt hat, zieht sich nun zurück und ist ab Mitte September für uns nicht mehr sichtbar.
Saturn
ist noch am Abendhimmel zu entdecken, geht aber bereits vor Mitternacht unter.

 

 

August 2017

2. August Mond in Erdferne

2. August Mond bei Saturn
(Abendhimmel)

7. August Vollmond (20:11)

7. August Partielle Mondfinsternis
( 17:50-22:51 Uhr)

9. August Mond bei Neptun
(Mitternacht)

11.-13. August Sternschnuppen!
Maximum der Perseiden

18. August Mond in Erdnähe

19. August Mond bei Venus
(Morgenhimmel)

21. August Neumond (20:31)

21. August Totale Sonnenfinsternis
(in Europa nicht sichtbar,
fast ausschließlich in den USA zu beobachten)

30. August Mond in Erdferne

Die Partielle Mondfinsternis am 7. August 2017 findet zwischen 17:50 und 22:51 Uhr statt. Da der Mond in Wien erst um 20:12 aufgeht, wird er bereits zum Teil verdeckt sein, wenn er für uns sichtbar wird. Somit haben wir zumindest die Chance einen Teil der Finsternis zu beobachten – einzige Voraussetzung, schönes Wetter, sprich wolkenloser Himmel.

Die Beobachtung der Totalen Sonnenfinsternis am 21. August 2017 bleibt uns in Europa wiedermal verwehrt.

Venus bleibt uns als Morgenstern erhalten und wandert durch das Sternbild Zwillinge. Jupiter ist am frühen Abendhimmel zu entdecken, geht aber im Laufe des August immer früher unter – gegen Ende August bereits um 21:30 Uhr. Auch Saturn ist nur noch in der ersten Nachthälfte sichtbar. Merkur bleibt weiterhin, ebenso wie Mars, im August für uns unsichtbar.

Der August liefert uns so viele Sternschnuppen, wie kein anderer Monat. Bereits zu Beginn bescheren uns die Perseiden (15.7.-23.8.17) einen wahren Sternschnuppenregen. Das Maximum liegt zwischen dem 8. und 12. August zwischen 22:00 Uhr und 4:00 Uhr früh mit etwa 100 Meteoren pro Stunde. Heuer könnten es sogar ein bisschen mehr sein.

 

Juli 2017

1. Juli Mond bei Jupiter
(Abendhimmel)

3. Juli Erde in Sonnenferne

6. Juli Mond in Erdferne

6. Juli Mond bei Saturn
(ganze Nacht)

9. Juli Vollmond (06:08)

20. Juli Mond bei Venus
(Früher Morgenhimmel, die schmale Mondsichel
begegnet Venus gegen 4:00 Uhr Früh)

21. Juli Mond in Erdnähe

23. Juli Neumond (11:47)

28. Juli Mond bei Jupiter
(Abendhimmel – gegen 23:00 Uhr)

152 Millionen Kilometer Abstand zwischen Erde und Sonne – somit erreicht die Erde am 3. Juli den Punkt ihren sonnenfernsten Punkt. Venus glänzt nun in ihrer Rolle als Morgenstern und wandert durch das Sternbild Stier, sie ist das hellste Gestirn am Himmel nach Sonne und Mond!

Jupiter begegnet dem Mond gleich zweimal in diesem Monat und strahlt bis Mitternacht nach wie vor hell vom Abendhimmel. Saturn zieht sich langsam vom Morgenhimmel zurück, ist aber bis weit nach Mitternacht zu beobachten. Merkur ist in unseren Breitengraden im Juli am Himmel nicht zu entdecken, ebenso unsichtbar bleibt Mars, er steht am 27.7.17 in Konjunktur zur Sonne und erreicht an diesem Tag die größte Entfernung zur Erde in diesem Jahr (397 Mio KM).

Am Nachthimmel hat nun auch das sogenannte Sommerdreieck hoch am Himmel seinen Platz eingenommen. Wega (Sternbild Leier), Atair (Sternbild Adler) und Deneb (Sternbild Schwan) bilden ein Dreieck hoch im Osten. Während ein Teil des Frühlingsdreiecks bereits untergegangen ist (Regulus im Sternbild Löwe), strahlt Arktur (Sternbild Bootes) nach wie vor hell vom südwestlichen Himmel, während die bläulich-blinkende Spica (Sternbild Jungfrau) schon tiefer im Südwesten leuchtet. Übrigens ist momentan Jupiter gleich daneben zu finden.

Im Juli steigen auch die Chancen wieder vermehrt Sternschnuppen zu entdecken. Den Beginn machen die Juli-Aquariden (Delta-Aquariden), deren Maximum um den 28 Juli rund um Mitternacht zu erwarten ist (ca. 20-25 Sternschnuppen/Std). Am selben Tag erreicht auch der Strom der Alpha-Capricorniden ihren Höhepunkt, wobei hier nur ungefähr 5 Objekte pro Stunde zu erwarten sind. Allerdings handelt es sich um sehr langsame Meteore – was wiederum die Sichtbarkeitschancen erhöht. Die Perseiden schicken bereits ab dem 15. Juli ihre ersten Exemplare zu Erde – das Maximum ist allerdings wie immer erst im August erreicht.

 

 

Mai & Juni 2017

8. Juni Mond in Erdferne

9. Juni Vollmond (15:11)

10. Juni Mond bei Saturn
(gesamte Nacht !)

20. Juni Mond bei Venus
(Morgenhimmel - gegen 3:30 Uhr
Knapp über dem Nordost-Horizont trifft die Mondsichel auf Venus)

21. Juni Sommerbeginn (6:24)
längster Tag - kürzeste Nacht

23. Juni Mond in Erdnähe

24. Juni Neumond (4:22)

Mit der Sommersonnenwende - dem Höchststand der Sonne - beginnt am 21. Juni um 6:24 Uhr der Sommer.
Venus strahlt weiterhin vom Morgenhimmel, während Mars und Merkur sich nach wie vor nicht am Nachthimmel blicken lassen.
Jupiter bleibt das hellste Gestirn in der ersten Nachthälfte und wandert durch das Sternbild Jungfrau.
Saturn erreicht am 15. Juni seine geringste Distanz zur Erde und ist am gesamten Nachthimmel zu entdecken.

 

7. Mai Mond bei Jupiter
(Mitternacht)

10. Mai Vollmond (23:16)

12. Mai Mond in Erdferne

13./14. Mai Mond bei Saturn
(kurz Mitternacht)

25. Mai Neumond (21:46)

26. Mai Mond in Erdnähe

Venus verfestigt ihre Rolle als Morgenstern und wandert derzeit durch das Sternbild Fische.
Während Jupiter nach wie vor hell vom Himmel strahlt, allerdings nur noch in der ersten Nachthälfte beobachtbar ist,
baut Saturn seine Sichtbarkeit auf die gesamte Nacht aus. Mars und Merkur sind momentan nicht zu sehen.

 

 

März & April 2017

10. April Mond bei Jupiter
(Abendhimmel)

11. April Vollmond (14:07)

15. April Mond in Erdferne

19. April Mond bei Saturn
(Morgenhimmel)

26. April Neumond (14:17)

27. April Mond in Erdnähe

30. April Venus im maximalen Glanz
(Morgenhimmel)

 

Venus wird nun endgültig zum Morgenstern und strahlt am 30. April im maximalen Glanz vom frühen Morgenhimmel.
Mars und Merkur können am Abendhimmel noch knapp über dem Westhorizont erspäht werden.
Saturn wird zum Planet der zweiten Nachthälfte. Während Jupiter in Opposition zur Sonne steht und die gesamte Nacht über hell vom Himmel leuchtet. 
 

1. März Mond bei Mars
(Abendhimmel)

3. März Mond in Erdnähe

12. März Vollmond (15:55)

14. März Mond bei Jupiter
(Abendhimmel)

18. März Mond in Erdferne

20. März Astronomischer Frühlingsbeginn
Tag-Nacht-Gleiche
(Die Sonne passiert um 11:29Uhr den Frühlingspunkt)

20. März Mond bei Saturn
(Morgenhimmel)

28. März Neumond (4:58)

30. März Mond bei Mars
(Abendhimmel)

30. März Mond in Erdnähe

 

Der Frühling naht, die Sonne wechselt nun wieder auf die Nordhalbkugel und überschreitet den sogenannten Frühlingspunkt am 20.3.2017 um 11:29 Uhr.
Venus verabschiedet sich gegen Ende des Monats vom Abendhimmel und wird zum Morgenstern, außerdem befindet sie sich in Erdnähe.
Mars
ist nach wie vor ganz zart am Abendhimmel zu erkennen.
Jupiter
ist die gesamte Nacht über sichtbar und Merkur zeigt sich zu Monatsende ebenfalls am Nachthimmel,
während Saturn in den Schützen wandert und am Morgenhimmel zu entdecken ist.

Jänner & Februar 2017

6. Februar Mond in Erdnähe

11. Februar Vollmond (1:34)

11. Februar Halbschattenfinsternis
(in der Nacht von 10.2. auf 11.2. von 23:32 - 3:55 Uhr beobachtbar)

15. Februar Mond bei Jupiter
(Mitternacht)

17. Februar Venus im maximalen Glanz
(Venus strahlt an diesem Tag am hellsten vom Abendhimmel)

18. Februar Mond in Erdferne

21. Februar Mond bei Saturn
(Morgenhimmel)

26. Februar Neumond (16:00)

26. Februar Ringförmige Sonnenfinsternis
(auf der Nordhalbkugel nicht beobachtbar, sichtbar im südlichen Pazifik, Südamerika, Südafrika...)

27. Februar Mars bei Uranus
(Abendhimmel)

28. Februar Mond bei Venus & Mars
(Abendhimmel)

 

Die Halbschattenmondfinsternis in der Nacht vom 10.2. auf 11.2. ist endlich wiedermal von Europa aus zu beobachten. Allerdings muss man dafür die wohlverdiente Nachtruhe opfern, da der Mond erst um 23:32 Uhr in den Halbschatten eintritt. Der Austritt erfolgt gegen 3:55 Uhr.

Da auf eine Mondfinsternis immer eine Sonnenfinsternis folgt, gibt es am 26. Februar eine ringförmige Sonnenfinsternis, die aber in unseren Breitengraden nicht zu sehen ist. Da müssten wir uns auf die Südhalbkugel begeben, da sie nur im Südpazifik, Südafrika, Südamerika, etc... sichtbar ist.

Die Venus wandert in Richtung Erde und zeigt sich am 17. Februar in ihrem maximalen Glanz. Sie bleibt uns als Abendstern erhalten. Mars ist ebenfalls am Abendhimmel zu entdecken, seine Helligkeit hat aber stark nachgelassen. Jupiter wird langsam zum Planeten der gesamten Nacht und ist im Februar bereits vor Mitternacht zu sehen. Saturn leuchtet weiterhin vom Morgenhimmel, während Merkur im Februar unsichtbar bleibt.

1. Jänner Mars bei Neptun
(Abendhimmel)

2. Jänner Mond bei Venus
(früher Abendhimmel)

3. Jänner Mond bei Mars
(früher Abendhimmel)

4. Jänner Erde in Sonnennähe
(147 Millionen Kilometer Entfernung zur Sonne)

10. Jänner Mond in Erdnähe

12. Jänner Vollmond (12:35)

13. Jänner Venus bei Neptun
(Abendhimmel)

19. Jänner Mond bei Jupiter
(Morgenhimmel)

22. Jänner Mond in Erdferne

24. Jänner Mond bei Saturn
(Morgenhimmel)

26. Jänner Mond bei Merkur
(Morgenhimmel)

28. Jänner Neumond (1:08)

31. Jänner Mond bei Venus & Mars
(früher Abendhimmel)

 

Venus strahlt als hell leuchtender Stern vom frühen Abendhimmel, während Jupiter die zweite Nachthälfte beherrscht.
Mars ist am frühen Abend tief am Westhorizont zu entdecken. Merkur und Saturn tauchen am Morgenhimmel auf. 

Die Erde kommt am 4. Jänner der Sonne mit einem Abstand von 147 Millionen Kilometer Entfernung sehr nahe.

Die Wintersternbilder, allen voran Orion, beherrschen den Abendhimmel, der um diese Jahreszeit oft schön sternenklar ist - bitterkalt, aber mit klarer Sicht auf den Sternenhimmel.

 

November & Dezember 2016

3. Dezember Mond bei Venus
(Abendhimmel)

5. Dezember Mond bei Mars
(Abendhimmel)

13. Dezember Mond in Erdnähe

13.-14. Dezember Maximum der Geminiden
[Sternschnuppenstrom]

14. Dezember Vollmond (1:07)

21. Dezember Wintersonnenwende / Winterbeginn

22. Dezember Mond bei Jupiter
(Morgenhimmel)

25. Dezember Mond in Erdferne

29. Dezember Neumond (7:54)

Die Wintersonnenwende fällt heuer wieder genau auf den 21.12.
- die Sonne durchwandert um 11:44 Uhr den tiefsten Punkt ihrer Jahresbahn - von nun an, werden die Tage wieder länger.

Gerade rechtzeitig zum Fest der Liebe wird Venus zum auffälligen Gestirn und leuchtet hell vom frühen Abendhimmel.
Mars
ist nach wie vor sichtbar, verliert aber an Helligkeit und geht auch immer zeitiger unter, zum Jahresende kann man gerade noch einen Blick in der Abenddämmerung erhaschen.
Merkur
kann ebenfalls nur unter sehr guten Sichtbedingungen am frühen Abend entdeckt werden.
Saturn
bleibt für uns zur Zeit nicht beobachtbar. Während Jupiter an Helligkeit zunimmt und nach Mitternacht bis weit in den Morgen am Himmel steht.

Endlich ist es wieder so weit - Orion strahlt in seiner gesamten Pracht vom Winterhimmel - einer seiner Sterne "Rigel" bildet mit folgenden das so genannte Wintersechseck: Kapella (Sternbild Fuhrmann), Pollux (Zwilling), Aldebaran (Stier), Sirius (Großer Hund), Pokyon (Kleiner Hund).

Der Sternschnuppenstrom der Geminiden (6.12-16.12.16) verspricht uns wieder sehr viele Metore. Das Maximum erwarten wir in der Nacht vom 13. auf 14.12.16 mit bis zu 120 Meteore pro Stunde. Darunter sind auch sehr helle Objekte. Einziger Wermutstropfen - der Vollmond schränkt die Sichtbarkeit der Sternschnuppen sehr ein, denn er steht die gesamte Nacht am Himmel.

 

2. November Mond bei Saturn & Venus
(früher Abendhimmel)

6. November Mond bei Mars
(Abendhimmel)

9. November Mond bei Neptun
(Abendhimmel)

14. November Mond in Erdnähe

14. November Vollmond (23:45)
Der größte Vollmond seit 1948 !!!

17.-18. November Maximum der Leoniden
[Sternschnuppenstrom]

25. November Mond bei Jupiter
(Morgenhimmel)

27. November Mond in Erdferne

29. November Neumond (13:19)

Mars ist nach wie vor am Abendhimmel zu beobachten, während Saturn sich langsam zurückzieht und unsichtbar wird.
Venus
ist ebenfalls am frühen Abendhimmel zu entdecken. Jupiter hält sich am Morgenhimmel auf.

Der Sternschnuppenstrom der Leoniden ist vom 13.-30. November aktiv, sein Maximum fällt heuer auf die Nacht vom 17. auf 18. November,
allerdings sind hier nur bis zu 20 Meteore pro Stunde zu entdecken. Da es sich um sehr schnelle Sternschnuppen handelt, braucht man schon etwas Glück, um eine zu sehen.

 

September & Oktober 2016

1. Oktober Neumond (2:13)
Achtung 2x Neumond im Oktober

3. Oktober Mond bei Venus
(Abendhimmel)

4. Oktober Mond in Erdferne

6. Oktober Mond bei Saturn
(Abendhimmel)

11. Oktober Merkur bei Jupiter
(Morgenhimmel)

16. Oktober Vollmond (6:25)

17. Oktober Mond in Erdnähe

28. Oktober Mond bei Jupiter
(Morgenhimmel)

29. Oktober Venus bei Saturn
(Abendhimmel)

30. Oktober Mond in Erdferne

30. Oktober Neumond (18:38)

 

Jupiter taucht zum Monatsende in der Morgendämmerung auf, Merkur hingegen ist nur noch zum Monatsbeginn in der
Morgendämmerung sichtbar und zieht sich dann vom Nachthimmel zurück. Venus bleibt eher unauffällig am frühen Abendhimmel. Mars geht ebenfalls weit vor Mitternacht unter und verliert an Leuchtkraft, ebenso wie Saturn.

 

1. September Neumond (11:04)

1. September Ringförmige Sonnenfinsternis
(in Europa nicht sichtbar)

3. September Mond bei Venus
(Abendhimmel)

6. September Mond in Erdferne

8. September Mond bei Saturn
(Abendhimmel)

16. September Vollmond (21:07)

16. September Halbschatten Mondfinsternis
(18:53–22:56 Uhr, sichtbar Europa, Afrika, Asien, Australien – Mondaufgang Wien: 19:03 Uhr)

18. September Mond in Erdnähe

22. September Herbstbeginn - Tag-Nacht-Gleiche
Die Sonne erreicht um 16:21 Uhr den Herbstpunkt

29. September Mond bei Merkur
(Morgenhimmel)

Mars und Saturn sind weiterhin am Abendhimmel zu sehen, sie stehen dicht beieinander tief im Südwesten.
Die Venus ist nur um frühen Abend sichtbar. Merkur ist am Monatsende in der Morgendämmerung zu entdecken. Jupiter bleibt weiterhin unsichtbar.

Die Halbschatten Mondfinsternis ist dieses Mal wieder gut beobachtbar - vorausgesetzt der Himmel ist schön klar. Der Mond geht in Wien gegen 19:03 auf - die Mitte der Finsternis ist um 20:54 Uhr zu erwarten. Da es sich nur um eine Halbschattenfinsternis handelt, wird es nur eine geringfügige, aber dennoch sichtbare Verdunkelung des Mondes geben. Außerdem befindet sich der Mond in Erdnähe, dh. er sollte also ein bisschen größer als sonst sein :) Gegen 22:56 Uhr tritt der Mond aus dem Halbschatten der Erde wieder aus.

 

 

Juli & August 2016

2. August Neumond (22:46)

5. August Mond bei Jupiter
(Abendhimmel)

10. August Mond in Erdferne

10. August Laurentiustag

11.-12. August Sternschnuppen !!!
[Das Maximum des Perseidenstromes oder auch Laurentiustränen genannt]

12. August Mond bei Saturn
(Abendhimmel)

18. August Vollmond (11:28)

18. August "Fast-Mondfinsternis"
(Der Kernschatten der Erde verfehlt den Mond nur ganz knapp
- man spricht von einer Halbschattenfinsternis - nicht sichtbar, nur 2% des Mondes werden bedeckt)

22. August Mond in Erdnähe

25. August Mars bei Saturn
(Abendhimmel)

27. August Venus bei Jupiter
(Abenddämmerung)

 

Mars und Saturn sind weiterhin als helle Gestirne am Abendhimmel zu entdecken. Am 25. August zieht Mars an Saturn vorbei. Jupiter hingegen verabschiedet sich vom Abendhimmel und wird für uns um die Monatsmitte unsichtbar. Merkur bleibt in unseren Breitengraden ebenfalls unbeobachtbar.

Venus nimmt nur langsam ihre Position als Abendstern ein, sie wandert durch das Sternbild Löwe und wechselt am 20.8. in die Jungfrau, sie ist allerdings kaum sichtbar, da sie noch relativ zeitig untergeht.

Sternschnuppen: Endlich ist es soweit, der Sternschnuppenmonat August ist wieder da. Zwischen dem 9.8.-13.8.2016 erreichen die Perseiden ihre maximalie Tätigkeit, wobei das Maximum in der Nacht vom 11. auf 12. August zu erwarten ist. Als stärkster und schönster Sternschnuppenstrom des Jahres sind normalerweise mehr als 100 Meteore pro Stunde zu erwarten, heuer sollen es noch viel mehr sein. Die beste Beobachtungszeit liegt zwischen 22.00 Uhr und 4.00 Uhr. Blickrichtung Nordosten.

 

 

4. Juli Neumond (13:02)

4. Juli Erde in Sonnenferne
(Die Erde erreicht ihren sonnenfernsten Bahnpunkt - 152 Millionen Kilometer trennen uns von der Sonne)

9. Juli Mond bei Jupiter
(Abendhimmel)

13. Juli Mond in Erdferne

14. Juli Mond bei Mars, Saturn, Antares
(Mitternacht, Tief am Südwesthimmel)

15. Juli Mond bei Saturn
(Mitternacht)

16. Juli Merkur bei Venus
(Abendhimmel - nur mit einem lichtstarken Teleskop beobachtbar)

20. Juli Vollmond (0:58)

23. Juli Mond bei Neptun
(Morgenhimmel)

27. Juli Mond in Erdnähe

 

Mars (der Jahresregent!) hat am 30.6.2016 seine Rückläufigkeit beendet und leuchtet im Sternbild Waage sehr auffällig, vor allem in der ersten Nachthälfte.
Auch Saturn ist bis kurz nach Mitternacht nahe bei Mars und Antares (Sternbild Skorpion) schön sichtbar. Am 14. und 15. Juli gesellt sich auch der Mond zu den 3 Gestirnen.

Venus und Merkur bleiben für unsere Augen nach wie vor unsichtbar. Jupiter ist am frühen Abendhimmel im Juli gerade noch zu sehen.

Sternschnuppen: Die Delta-Aquariden oder auch Juli-Aquariden erreichen ihr Maximum in der Nacht des 29. Juli (gegen Mitternacht), es sind 20-25 Meteore pro Stunde zu erwarten. Ab dem 16. Juli kann man mit den ersten Sternschnuppen der Perseiden rechnen.

 

 

Mai & Juni 2016

6. Mai Neumond (21:31)

6. Mai Mond in Erdnähe

9. Mai Merkurtransit - Microsonnenfinsternis ;)
Merkur zieht als kleines Pünkten vor der Sonne vorbei

15. Mai Mond bei Jupiter
 
(Abendhimmel)

18. Mai Mond in Erdferne

21. Mai Mond bei Mars
(ganze Nacht)

21. Mai Vollmond (23:16)

22. Mai Mond bei Saturn
(Mitternacht)

30. Mai Mars in Erdnähe
 

Merkurtransit: Am 9. Mai 2016 zieht Merkur als Minipünktchen vor der Sonne vorbei - ein sehr seltenes Ereignis, dass in Mitteleuropa zur Gänze beobachtbar ist - allerdings nur mit einem Teleskop, also der richtigen Vergrößerung und einem geeigneten Sonnenfilter, um keine Augenschäden zu riskieren! Beginn: 13:12 Uhr, Ende: 20:41 Uhr. Momentan ist Merkur am Nachthimmel nicht sichtbar, bis zum 21.5. ist er noch rückläufig. Venus ist ebenso unbeobachtbar, da sie sich am Taghimmel aufhält.

Mars (der Jahresregent!) steht am 22.5. im Sternbild Skorpion in Opposition zur Sonne und befindet sich am 30. Mai in Erdnähe (dh. in 75 Millionen Kilometer Entfernung), der rote Planet strahlt uns fast die gesamte Nacht lang hell entgegen. Jupiter hingegen ist hauptsächlich am Abendhimmel zu sehen und geht gegen Ende Mai kurz nach Mitternacht unter. Saturns Helligkeit nimmt zu und er ist wie Mars fast die gesamte Nacht sichtbar.

3. Juni Mond in Erdnähe

5. Juni Neumond (5:01)

11. Juni Mond bei Jupiter
 
(Abendhimmel)

15. Juni Mond in Erdferne

19. Juni Mond bei Saturn
(Mitternacht)

20. Juni Vollmond (13:03)

21. Juni Sommerbeginn (0:34)
Die Sonne überschreitet den höchsten Punkt ihrer Jahresbahn. Längster Tag - kürzeste Nacht.

26. Juni Mond bei Neptun
(Morgenhimmel)

Merkur bleibt in unseren Breitengraden unsichtbar, ebenso wie Venus. Venus wandert am 7.6.2016 hinter der Sonne vorbei, das tut sie erst wieder am 24.6.2024 (!). Mars verliert ein bisschen an Helligkeit, bleibt aber dennoch eines der auffälligsten Gestirne am Nachthimmel, ebenso wie Saturn. Jupiter ist auch im Juni noch bis Mitternacht beobachtbar.

 

 

April 2016

6. April Mond bei Venus
 
(Morgenhimmel)

7. April Neumond (13:28)

7. April Mond in Erdnähe

18. April Mond bei Jupiter
 
(Morgenhimmel)

21. April Mond in Erdferne

22. April Vollmond (7:25)

25. April Mond bei Mars, Saturn und Antares
(Morgenhimmel)

Venus hat sich vom Morgenhimmel verabschiedet und bleibt nun bis in den August hinein unsichtbar, da sie tagsüber am Himmel steht. Merkur kann Mitte April in der Abenddämmerung bzw. am frühen Abendhimmel entdeckt werden, allerdings ist er nicht gut sichtbar. Umso auffälliger ist Mars (der Jahresregent!), der zum strahlenden Planeten am Nachthimmel wird. Ebenso wie Jupiter funkelt uns nun auch Saturn am Abend entgegen.

 

Die Wintersternbilder sind nun endgültig verschwunden, Orion nur noch tief am Horizont zu erkennen. Der große Wagen steht im Zenit, also genau über unseren Köpfen. Das sogenannte Frühlingsdreieck mit den Sternen Regulus (Sternbild Löwe), Spica (Sternbild Jungfrau) und Arktur (Sternbild Bootes) ist bereits zu erkennen und tief im Nordosten blinkt uns der Stern Wega (Sternbild Leier) an.

 

Februar 2016

1. Februar Mond bei Mars
 
(Morgenhimmel)

4. Februar Mond bei Saturn
 
(Morgenhimmel)

6. Februar Mond bei Venus und Merkur
 
(Morgenhimmel)

8. Februar Neumond (15:40)

11. Februar Mond in Erdnähe

22. Februar Vollmond (19:21)

24. Februar Mond bei Jupiter
 
(Morgenhimmel)

29. Februar Mond bei Mars
 
(Morgenhimmel)

 

Nach wie vor sind Mars, Saturn und Venus am Morgenhimmel sichtbar. Merkur ist ebenfalls Anfang Februar dort zu entdecken.
Jupiter hingegen ist im Sternbild des Löwen die gesamte Nacht sichtbar.

Zur Zeit funkeln uns an klaren Abenden wunderschön das Sternbild Orion, gleich links daneben Sirius, sowie die beiden Hauptsterne des Zwillings "Pollux und Castor" an.
Im Osten ist bereits das Sternbild Löwe aufgegangen, wo zur Zeit Jupiter hell leuchtet und uns auch der Hauptstern des Löwen "Regulus" entgegenfunkelt.

Sternschnuppen: Sind in diesem Monat leider nicht sehr ausgeprägt. Lediglich die Delta-Leoniden erreichen am 25. Februar ihr Maximum. Zum Monatsende kündigen sich die ersten Virginiden an.

 

Dezember 2015

4. Dezember Mond bei Jupiter
(Morgenhimmel)

5. Dezember Mond in Erdferne

6. Dezember Mond bei Mars
(Morgenhimmel)

7. Dezember Mond bei Venus, Mars [und Jupiter]
(Auch im Dezember bietet sich uns wieder ein schöner Himmelsanblick - eine richtige Planetenparade.
Blickt man gegen 6.00 Uhr Früh gegen Südosten sieht man abnehmende Mondsichel
 dicht bei Venus und Mars, Jupiter gesellt sich auch dazu)

8. Dezember Mond bei Venus
(Morgenhimmel)

11. Dezember Neumond (11:31)

13. Dezember Sternschnuppen Geminiden
Der Sternschnuppenstrom der Geminiden (ihr Ausgangspunkt liegt im Sternbild Zwilling) ist vom 7.-17. Dezember beobachtbar,
das Maximum dürfte in der Nacht vom 13. auf 14. Dezember erreicht sein, blickt man Richtung Südwesten,
 können zwischen 21.00 und 6.00 Uhr bis zu 120 Meteore pro Stunde (!!) gesichtet werden!

21. Dezember Mond in Erdnähe

22. Dezember Wintersonnenwende / Astronomischer Winterbeginn
Die Sonne passiert um 5:48 Uhr den tiefsten Punkt ihrer Jahresbahn

25. Dezember Vollmond (12:11)

31. Dezember Mond bei Jupiter
(Mitternacht)

 

Wer kurz vor Sonnenaufgang, also so um 6:00 Uhr nach oben Richtung Südosten schaut, sieht Venus, Mars und Jupiter in einer Reihe am Himmel aufgefädelt. Somit sind diese drei Planeten nach wie vor am Morgenhimmel zu entdecken, wobei Venus und Jupiter mit ihrer starken Helligkeit den "kleinen" Mars fast schon überstrahlen.

Momentan spielt sich fast alles am Morgenhimmel ab, allerdings kann Merkur ab dem Monatsende am Abendhimmel entdeckt werden. Saturn bleibt im Dezember für uns unsichtbar.

 

 

November 2015

3. November Venus bei Mars
(Morgenhimmel)

6. November Mond bei Jupiter
(Morgenhimmel)

7. November Mond in Erdferne

7. November Mond bei Venus, Mars [und Jupiter]
(Blickt man gegen 6.00 Uhr Früh gegen Südosten sieht man abnehmende Mondsichel
 dicht bei Venus und Mars, Jupiter gesellt sich auch dazu)

11. November Neumond (18:48)

23. November Mond in Erdnähe

25. November Vollmond (23:45)

Nach wie vor sind Venus und Jupiter die hellsten Planeten am Morgenhimmel,
auch Mars kann in der Früh entdeckt werden, während Merkur und auch Saturn für uns unsichtbar bleiben.

Langsam zeigen sich die Wintersternbilder am Abendhimmel.
Orion ist gegen 23.00 Uhr schon wunderschön zu sehen, ebenso die Pleajaden.
Das Himmels-W (Kassiopeia), Andromeda, Pegasus und Perseus stehen hoch am Himmel.
Im Osten steigen langsam die hellen "Wintersterne" auf: Kapella, Aldebaran, Beteigeuze, Rigel und natürlich Sirius.

Sternschnuppen:
Zwischen dem 13. und 30. November strömen die Leoniden auf die Erde,
ihr Maximum ist in der Nacht vom 17. auf den 18.11. zu erwarten.
Leider kein sehr ergiebiger Strom, man rechnet mit ungefähr 20 Meteoren pro Stunde.
Der Tauridenstrom wird am 5. und am 12.11. ca. 5-10 Meteore pro Stunde liefern.

 

Oktober 2015

8. Oktober Mond bei Venus
(Morgenhimmel)

8. Oktober Delta Draconiden
(Sternschnuppenstrom)

9. Oktober Mond bei Mars
(Morgenhimmel)

10. Oktober Mond bei Jupiter
(Morgenhimmel)

11. Oktober Mond bei Merkur
(Morgenhimmel)

11. Oktober Mond in Erdferne

13. Oktober Neumond (2:07)

16. Oktober Mond bei Saturn
(Abendhimmel)

17. Oktober Mars bei Jupiter
(Morgenhimmel)

21. Oktober Orioniden
(Maximum des Sternschnuppenstroms)

23. Oktober Mond bei Neptun
(Abendhimmel)

26. Oktober Mond in Erdnähe

26. Oktober Venus bei Jupiter
(Morgenhimmel)

27. Oktober Vollmond (13:06)

Im Oktober scheint es fast so, als ob es ein großes Treffen am Himmel gibt,
der Mond feiert mit fast jedem Planeten ein Stelldichein und sogar Venus und Mars treffen hintereinander auf Jupiter.

Venus ist als strahlender Morgenstern kurz vor Sonnenaufgang im Osten zu entdecken,
aber auch Merkur, Mars und Jupiter sind zur Zeit in den Morgenstunden am Himmel zu sehen.
Nur noch Saturn und Neptun (mit Fernglas) sind am Abendhimmel beobachtbar, wobei Saturn sich ab 25.10. für uns unsichtbar macht.

Sternschnuppen:
Vom 6.-.10. Oktober könnte man Sternschnupper der Delta-Draconiden entdecken (Maximum: 8.10.2015),
dieser Sternschnuppenstrom liefert allerdings sehr unterschiedliche Mengen, manchmal gar nichts und dann gab's 2011 bis zu 400 Sternschnuppen pro Stunde!

Den gesamten Oktober sind die Orioniden aktiv, ihr Maximum soll am 21.10.2015 die Erde treffen,
mit bis zu 30 Meteoren pro Stunde, beste Beobachtungszeit: Mitternacht bis 5:00 Uhr

 

September 2015

1. September Sternschnuppen Alpha Aurigiden

10. September Mond bei Venus
(Morgenhimmel)

13. September Neumond (8:42)

13. September Partielle Sonnenfinsternis
(in Europa nicht beobachtbar - nur in Südafrika,
Teilen des indischen Ozeans, des Südatlantiks, der Antarktis und dem südlichen Eismeer)

14. September Mond in Erdferne

19. September Mond bei Saturn
(Abendhimmel, gegen 21.00 Uhr)

21. September Venus im größten Glanz
(Morgenstern)

23. September Herbstbeginn/ Tag-Nacht-Gleiche  [10:21]
Die Sonne passiert um 10:21 Uhr den Herbstpunkt,
Tag und Nacht sind gleich lang - ab jetzt sind die Tage wieder kürzer als die Nächte...

28. September Vollmond (4:52)

28. September Mond in Erdnähe !!!

28. September Totale Mondfinsternis
Endlich ist wiedermal eine totale Mondfinsternis für uns sichtbar!
Muss nur noch das Wetter mitspielen und den Montag nimmt man sich am besten frei :)
Gegen 3:07 Uhr tritt der Mond in den Kernschatten der Erde ein,
die Totalität beginnt um 4:11 Uhr und dauert bis 5:24 Uhr, um 6:27 tritt der Mond aus dem Kernschatten der Erde.
Diese Mondfinsternis ist sicherlich eine durchwachte Nacht wert, denn der Mond ist in Erdnähe
und steht gegen Ende der Finsternis ziemlich tief, da er kurz vorm Untergehen ist - deshalb wirkt er dann umso größer.
 

 

In der Nacht auf den 1. September erreicht der Sternschnuppenstrom der Alpha-Aurigiden sein Maximum,
die recht schnellen Sternschnuppen sind am nordöstlichen Himmel zu entdecken.
Allerdings schwankt die Anzahl der Meteore jedes Jahr - dennoch sollten ein paar zu erblicken sein. Voraussetzung ist natürlich ein klarer Himmel!

 

August 2015

2. August Mond in Erdnähe

10. August Laurentiustag

13. August Sternschnuppen !!!
[Höhepunkt/Maximum des Sternschnuppenstroms der Perseiden oder auch Laurentiustränen]

14. August Neumond (16:55)

18. August Mond in Erdferne

22. August Mond bei Saturn
(Abendhimmel)

29. August Vollmond (20:36)

30. August Mond in Erdnähe

Für August können wir uns massenhaft Wünsche überlegen, denn der Sternschnuppenstrom der Perseiden wird uns auch in diesem Jahr mit hunderten Meteoren versorgen. Die Perseiden kommen heuer fast punktgenau zum Laurentiustag, deshalb kennt man sie auch eher unter dem Namen "Laurentiustränen". Da am 14.8. Neumond ist, haben wir perfekte Beobachtungsbedingungen, vorausgesetzt ist natürlich schönes, klares Wetter - in der Nacht auf den 13.8. wird das Maximum erwartet, zwischen 23.00 und 5.00 Uhr - bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde (!!) können zu sehen sein, darunter auch sehr helle Feuerkugeln und Boliden. In den Nächten davor und danach sind's immer noch um die 50 Meteore pro Stunde... Also warm anziehen, Decken mitnehmen und mit ein paar Freunden die Nacht unter dem Sternenhimmel verbringen! Viel Spaß beim Wünschen :)

Im August haben sich bis auf Saturn alle Planeten vom Abendhimmel zurückgezogen. Venus wird ab Ende August zum Morgenstern.

 

Juli 2015

1. Juli Venus bei Jupiter
(Abendhimmel)

2. Juli Vollmond (4:21)

5. Juli Mond in Erdnähe

6. Juli Erde in Sonnenferne

9. Juli Mond bei Uranus
(Morgenhimmel)

10. Juli Venus in ihrem größten Glanz
(Abendhimmel)

16. Juli Neumond (0:43)

18. Juli Mond bei Jupiter
(Abendhimmel)

19. Juli Mond bei Venus
(Abendhimmel)

 

21. Juli Mond in Erdferne

26. Juli Mond bei Saturn
(Abendhimmel)

31. Juli Vollmond (12:44)

Im Juli erreicht die Erde ihren sonnenfernsten Punkt und ist nun 152 Millionen Kilometer entfernt. In diesem Monat hat man noch einen schönen Blick auf Venus und Jupiter, bevor sich die beiden vom Abendhimmel zurückziehen. Venus erreicht am 10. Juli ihre maximale Helligkeit und strahlt in ihrem größten Glanz vom Abendhimmel. Am 18. Juli gegen 21.30 Uhr begegnen sich Jupiter, Venus und die Mondsichel knapp über dem Westhorizont - bei klarem Himmel sicherlich ein wunderschöner Anblick. Vielleicht einer der letzten Möglichkeiten Venus heuer noch am Abendhimmel zu entdecken. Saturn ist ebenfalls am Nachthimmel zu sehen. Merkur und Mars bleiben vorerst unsichtbar.

 

Juni 2015

1. Juni Mond bei Saturn
(Abendhimmel, 22:00 Uhr)

2. Juni Vollmond (18:20)

10. Juni Mond in Erdnähe

16. Juni Neumond (16:06)

20. Juni Mond bei Venus
(Mondsichel trifft auf Venus und Jupiter, gegen 23:00 Uhr)

21. Juni Sommerbeginn (18:38)
Die Sonne passiert am 21. Juni um 18:38 den höchsten Punkt ihrer Jahresbahn - der Sommer beginnt.

21. Juni Mond bei Jupiter
(Abendhimmel)

23. Juni Mond in Erdferne

23. - 27. Juni Maximum Juni-Bootiden
(siehe Sternschnuppen)

29. Juni Mond bei Saturn
(gesamte Nacht)

 

Sternschnuppen: Im Juni sind einige Sternschnuppenströme aktiv, allerdings sind sie kaum zu beobachten - mit einer Ausnahme, den sogenannten Juni-Bootiden im letzten Junidrittel. Ihr Ausstrahlungspunkt liegt im Sternbild Bootes (Rinderhirt - mit dem Stern Arktur) - das Maximum wird zwischen 23. und 27. Juni zu erwarten sein, es handelt sich um sehr langsame Objekte mit eventuellen Feuerkugeln. Das Sternbild Bootes steht recht hoch am Himmel - Blickrichtung: Südwesten

Venus ist nach wie vor der hellste Planet am Himmel und kaum zu übersehen. Am 20. Juni gegen 23:00 Uhr treffen sich die beiden hellsten Planeten - sprich Venus und Jupiter - nahe der Mondsichel - sicherlich wieder ein wunderschöner Anblick, vorausgesetzt wir haben klare Sicht. Merkur und Mars bleiben für uns unsichtbar. Jupiter und Saturn sind im Juni noch bis mindestens Mitternacht zu entdecken. Uranus ist bei guten Wetterbedingungen mit dem Fernglas am frühenMorgenhimmel tief im Osten zu sehen.

 

Mai 2015

4. Mai Vollmond (5:43)

5. Mai Mond bei Saturn
(Abendhimmel)

15. Mai Mond in Erdnähe

18. Mai Neumond (6:14)

21. Mai Mond bei Venus
(Abendhimmel)

26. Mai Mond in Erdferne

Venus zieht abends alle Blicke auf sich, sie ist dermaßen hell, dass man sie kaum übersehen kann und bereits in der Abenddämmerung sichtbar ist. Venus und Jupiter sind in der ersten Nachthälfte zu entdecken, während Saturn nun die gesamte Nacht vom Himmel strahlt. Merkur ist in der ersten Maiwoche noch gut in der Abenddämmerung zu finden, danach wird es schwierig ihn am Himmel zu entdecken. Uranus und Neptun bleiben unsichtbar.

 

April 2015

1. April Mond in Erdferne

4. April Vollmond (14:07)

4. April totale Mondfinsternis
(12:54 -13:06 Uhr - leider bei uns nicht beobachtbar)

8. April Mond bei Saturn
(Morgenhimmel)

17. April Mond in Erdnähe

18. April Neumond (20:58)

23. April Mond bei Venus
(Abendhimmel)

26. April Mond bei Jupiter
(Abendhimmel)

28. April Mond in Erdferne

 

Einer Sonnenfinsternis folgt meist eine Mondfinsternis, so auch jetzt wieder...
leider ist sie dieses Mal von Mitteleuropa nicht sichtbar, zum einen weil sie mittags stattfindet und zum anderen geht der Mond an diesem Tag erst gegen 20.00 Uhr auf.

Gegen Ende April haben wir gute Chancen Merkur in der Abenddämmerung knapp über dem Nordwesthorizont zu entdecken (beste Zeit: 26.4-6.5.15 ca. 20 Minuten nach Sonnenuntergang). Venus strahlt uns vom Abendhimmel entgegen und ist nun bis knapp nach Mitternacht sichtbar. Am 21. April gegen 22.00 Uhr kann man am Abendhimmel die Mondsichel und knapp darüber die Venus entdecken.

Mars ist im April mit freiem Auge kaum noch erkennbar, er zieht sich vom Abendhimmel zurück. Saturn ist nach wie vor in der zweiten Nachthälfte zu sehen, bis Ende April weitet er allerdings seine Sichtbarkeit aus, da wird er dann schon gegen 22.24 Uhr sichtbar. Jupiter ist nach Mond und Venus der hellste Himmelskörper und ist bis weit nach Mitternacht beobachtbar. Uranus und Neptun bleiben unsichtbar.

 

März 2015

1. März Meteorologischer Frühlingsbeginn

4. März Venus bei Uranus
(Abendhimmel)

5. März Vollmond (19:07)

5. März Mond in Erdferne

11. März Mars bei Uranus
(Abendhimmel)

12. März Mond bei Saturn
(Morgenhimmel, gegen 6:00 Uhr)

19. März Mond in Erdnähe

20. März Astronomischer Frühlingsbeginn
(Die Sonne überschreitet um 23:45 Uhr den Frühlingspunkt)

20. März Neumond (10:37)

20. März Sonnenfinsternis
(9:37-11:57 Uhr, maximale Bedeckung 63% 10:46 Uhr)

21. März Mond bei Mars
(Abendhimmel)

22. März Mond bei Venus
(Abendhimmel, Blickt man gegen 20:00 Uhr zum westlichen Abendhimmel,
entdeckt man knapp über dem Horizont die Mondsichel mit Venus)

 

 

Das astronomische Ereignis dieses Monats ist mit Sicherheit die totale Sonnenfinsternis am 20. März, da wir in Österreich wohl nun eine lange Zeit keine mehr in diesem Ausmaß beobachten können. Ohne Neumond keine Sonnenfinsternis, aber dass die Sonne an diesem Tag dann auch noch den Frühlingspunkt überschreitet ist schon auch ein sehr interessanter Zufall. Es wird also kurz mal finster, bevor die Tage wieder länger und heller werden ;) Auch wenn überall immer wieder darauf hingewiesen wird, bitte nicht ohne einen geeigneten Filter in die Sonne schauen, vor allem nicht in die verfinsterte, das kann zu schweren Augenschäden führen!

 

Sonst gibt es eigentlich gar nicht viel Neues zu berichten, Venus wird immer heller und auffälliger am Abendhimmel und Jupiter bleibt weiterhin die ganze Nacht sichtbar.

Im März sind übrigens noch die bekannten Wintersternbilder (wie Orion) im Südwesten zu erkennen und im Osten auch schon die des Frühlings, wie das Sternbild Rinderhirte (Bootes), mit dem hell-orange-rötlich strahlenden Stern Arktur.

 

 

Februar 2015

4. Februar Vollmond (0:10)

4. Februar Mond bei Jupiter
(gesamte Nacht)

6. Februar Mond in Erdferne

13. Februar Mond bei Saturn
(Morgenhimmel)

17. Februar Mond bei Merkur
(Morgenhimmel)

19. Februar Neumond (0:48)

19. Februar Mond in Erdnähe

20. Februar Mond bei Mars und Venus
Die hauchdünne Mondsichel trifft auf Venus und Mars,
gegen 19.00 Uhr tief im Westen, knapp über dem Horizont.

Venus ist nun immer länger am Abendhimmel zu entdecken, während Mars nur bis ca. 20.00 Uhr zu sehen ist.
Merkur
dagegen ist momentan kaum zu finden (Morgensichtbarkeit tief am Südosthorizont, eine halbe Stunde vor Sonnenaufgang 14.-22.2.2015).
Jupiter strahlt uns weiterhin die gesamte Nacht an und ist der hellste Planet am Nachthimmel. Saturn ist gegen 6.00 Uhr am Morgenhimmel im Süden zu entdecken.

 

Jänner 2015

3.+4. Jänner Sternschnuppenstrom "Quadrantiden bzw. Bootiden"
Ausstrahlungspunkt im Sternbild Bootes, sichtbar zwischen 1.+10. Jänner,
Maximum in der Nacht von 3. auf 4. Jänner, bis zu 100 Sternschnuppen,
leider könnte der nahende Vollmond die Sichtung stören

4. Jänner Erde in Sonnennähe
(147,096 Millionen Kilometer Entfernung)

5. Jänner Vollmond (5:54)

8. Jänner Mond bei Jupiter
(Morgenhimmel, 6:00)

9. Jänner Mond in Erdferne

10. Jänner Merkur bei Venus
(Abendhimmel, 18:00)

16. Jänner Mond bei Saturn
(Morgenhimmel, 7:00)

19. Jänner Mars bei Neptun
(Abendhimmel, 22:00)

20. Jänner Neumond (14:15)

21. Jänner Mond in Erdnähe

21. Jänner Mond bei Merkur
(Abendhimmel, 19:00)

Venus nimmt langsam ihre Position als Abendstern wieder ein, im Jänner ist sie allerdings,
wie Mars nur am frühen Abendhimmel zu entdecken, Merkur gesellt sich ab der Monatsmitte dazu.
Jupiter strahlt uns die gesamte Nacht an und ist der hellste Planet am Nachthimmel. Saturn ist am frühen Morgenhimmel zu entdecken.

Sobald in Wien der Himmel klar ist, kann man das Sternbild ORION wunderbar sehen, der Gürtel des Orion, sowie die "Ecksterne" - "links oben" die rötlich schimmernde Beteigeuze und "rechts unten" Rigel, wenn man genau schaut, kann man sogar den Orionnebel erspähen. Am Winterhimmel gibt's sehr viele helle Sterne zu entdecken, Sirius (links neben Orion), der Hauptstern des Sternbildes Großer Hund ist einer der hellsten und macht den Eindruck, als ob er blinken würde. Hoch oben am Nachthimmel kann man die Plejaden entdecken, mit freiem Auge sieht man eher nur einen hellen Fleck, schaut man durch ein Fernglas, entdeckt man sieben bläulich-weiß schimmernde Sterne, nah beieinander.

 

Dezember 2014

6. Dezember Vollmond (13:28)

13. Dezember Sternschnuppen beobachten
Der Sternschnuppenstrom der Geminiden (ihr Ausgangspunkt liegt im Sternbild Zwilling) ist vom 4.-17. Dezember beobachtbar,
das Maximum dürfte am 13. Dezember erreicht sein, blickt man Richtung Südwesten,
 können zwischen 21.00 und 3.00 Uhr bis zu 120 Meteore pro Stunde (!!) gesichtet werden!

13. Dezember Mond in Erdferne

22. Dezember Wintersonnenwende / Astronomischer Winterbeginn
Die Sonne passiert um 0:03 Uhr den tiefsten Punkt ihrer Jahresbahn

22. Dezember Neumond (2:36)

24. Dezember Mond in Erdnähe

Venus, der Liebesstern, taucht gerade rechtzeitig um Weihnachten herum wieder am Abendhimmel auf, während Mars, der Kieger, sich vorerst verabschiedet.
Jupiter ist die gesamte Nacht sichtbar und Saturn erscheint gegen Jahresende am Morgenhimmel.

 

November 2014

3. November Mond in Erdnähe

6. November Vollmond (23:24)

12. November Sternschnuppenstrom Tauriden
Zwischen 20.00 Uhr und 4.00 Uhr kann man bis zu 10 Meteoriten pro Stunde entdecken.

15. November Mond in Erdferne

17.-18. November Sternschnuppenstrom Leoniden
Ab 6. November können die Sternschnuppen der Leoniden am frühen Morgenhimmel beobachtet werden,
das Maximum wird in der Nacht vom 17. auf 18. November gegen 3.00 Uhr früh erwartet.

22. November Neumond (13:33)

28. November Mond in Erdnähe

Venus und Saturn sind nach wie vor am nächtlichen Himmel nicht zu sehen,
Mars
ist in der Abenddämmerung gerade noch zu entdecken,
dagegen ist Jupiter mittlerweile die ganze Nacht sichtbar.
Merkur
ist in der ersten Novemberhälfte am Morgenhimmel zu erkennen, danach bleibt er für uns unsichtbar.

 

Oktober 2014

6. Oktober Mond in Erdnähe

7.-11. Oktober Sternschnuppenstrom Delta Draconiden
Dieser Sternschnuppenstrom ist immer für Überraschungen gut, man kann nicht genau vorhersagen,
wie viele Lichtobjekte zu sehen sein werden, im letzten Jahr waren es manchmal mehr als 100 Sternschnuppen pro Stunde!
Wer viele Wünsche offen hat, sollte also den Himmel genau beobachten, damit so viel wie möglich in Erfüllung gehen kann :)

8. Oktober Vollmond (12:50)

8. Oktober Totale Mondfinsternis (12:55)
leider in Europa nicht beobachtbar, komplett sichtbar nur im gesamten pazifischen Raum, der Arktis, Alaska, Nordostasien und Neuseeland.

18. Oktober Mond in Erdferne

23. Oktober Neumond (23:56)

23. Oktober Partielle Sonnenfinsternis (23:44)
ebenfalls in Europa nicht beobachtbar, zu entdecken von Nordamerika, Alaska bis zum Nordosten Asiens.

Der Sternenhimmel verändert sich mit den Jahreszeiten, langsam taucht im Osten das Wintersternbild ORION auf.

Saturn entzieht sich nun unseren Augen und ist nun, wie Venus, einige Zeit unbeobachtbar. Jupiter ist in der zweiten Nachthälfte zu sehen.
Mars
ist im Oktober gerade noch am frühen Abendhimmel zu entdecken.

 

September 2014

9. September Vollmond (3:38)

23. September Herbstbeginn/ Tag-Nacht-Gleiche  [4:29 Uhr]

24. September Neumond (8:13)

Momentan hat sich Venus vom Morgenhimmel zurückgezogen und bleibt derzeit für uns unsichtbar. Jupiter hingegen ist weiterhin in der Früh sichtbar. Mars und Saturn zeigen am frühen Abendhimmel. Arktur [Sternbild Bootes] ist im September gerade noch am Himmel zu entdecken.

28. September Mars trifft Saturn und Mond (20:00)
Blickt man gegen 20.00 Uhr in Richtung Südwesten, kann man am Horizont Mars und Saturn entdecken. Zwischen den beiden Planeten steht die Sichel des zunehmenden Mondes.

 

 

August 2014

10. August Vollmond (20:10)

12.+13. August Sternschnuppen !!!
weitere Infos siehe weiter unten

18. August Venus bei Jupiter (6:00)

23. August Mondsichel mit Venus und Jupiter (5:00)
tief im Osten, knapp über dem Horizont

25. August Neumond (16:14)

Im August kann man Venus gerade noch am Morgenhimmel entdecken. Jupiter ist nun wieder sichtbar, gegen Ende des Monats am Morgenhimmel zu entdecken. Mars und Saturn hingegen funkeln uns weiterhin in der ersten Nachthälfte hell entgegen.

Sternschnuppen: Zwischen 10. und 14. August haben die Perseiden (Laurentiustränen - Hl. Laurentius) die größte Aktivität.
Der Höhepunkt ist in der Nacht vom 12. auf 13. August [zwischen 23.00 und 5.00], es können bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde entdeckt werden. [Kann man sich überhaupt so viele Sachen wünschen?] Leider könnte der noch sehr helle Mond die Sichtbarkeit etwas trüben. Dennoch, wer zufällig gerade frei hat, sollte sich die Sternschnuppen nicht entgehen lassen.

 

Juli 2014

4. Juli Sonne befindet sich in Erdferne

6. Juli Mond bei Mars (3:00)

8. Juli Mond bei Saturn (4:00)

12. Juli Vollmond (13:26)

27. Juli Neumond (0:43)

Venus bleibt weiterhin unser Morgenstern, im Laufe des Monats gesellt sich Merkur dazu. Mars und Saturn sind nach wie vor in der ersten Nachthälfte zu sehen.

Zur Zeit sind recht lichtstarke, also helle Sterne hoch am Abendhimmel zu bewundern, Arktur findet man recht leicht, indem man der Deichsel des Großen Wagens am Himmel weiter folgt..., weiters kann man Altair (Sternbild Adler), Wega (Sternbild Leier) und auch Deneb (Sternbild Schwan) gut erkennen, die gemeinsam das Sommerdreieck bilden.

 

Juni 2014

13. Juni Vollmond (6:13)

21. Juni Astronomischer Sommerbeginn (12:51)
Die Sonne erreicht am 21.6.2014 um 12:51 Uhr den höchsten Stand ihrer Jahreslaufbahn.
Wir erleben den längsten Tag mit der kürzesten Nacht - der astronomische Sommer beginnt auf der Nordhalbkugel.

27. Juni Neumond (10:10)

Venus ist weiterhin am Morgenhimmel zu bewundern, während Jupiter aus unserem Blickfeld verschwindet.

Mars und Saturn hingegen funkeln uns vor allem in der ersten Nachthälfte hell entgegen.

 

 

Mai 2014

4. Mai Mondsichel bei Jupiter (gegen 23:00)
Blickt man an diesem Abend gegen Westen, entdeckt man gegen 23.00 Uhr
Jupiter nahe der zunehmenden Mondsichel.

14. Mai Vollmond (21:17)

28. Mai Neumond (20:41)

Viel Veränderung gibt es derzeit nicht am Sternenhimmel.
Mars, Jupiter und Saturn funkeln weiterhin hell vom Abendhimmel und Venus ist nach wie vor als Morgenstern aktiv.
Merkur gesellt sich allerdings dazu und ist ab Mitte Mai abends gut zu sehen.

 

April 2014

Der April liefert uns gleich zwei Ereignisse, die wir zwar nicht beobachten können, dennoch werden Sie uns energetisch beeinflussen - am 15.4.14 gibt's eine totale Mondfinsternis und am 29.4.14 eine ringförmige Sonnenfinsternis. Achte an den beiden Tagen darauf, wie du dich fühlst, am 15.4. so gegen 9:00 Uhr und am 29.4. gegen 8.00 Uhr - übrigens auch zwei gute Tage um Rituale durchzuführen oder/und dich mit deinen geistigen Führern zu verbinden.

15. April Vollmond (9:43)

15. April Totale Mondfinsternis (9:00)
in Mitteleuropa nicht beobachtbar (hier schon: Nord-, Südamerika, Ozeanien, Austrialien, Neuseeland, Japan)

17. April Saturn begegnet Mond
[dieses Bild wird nur für Frühaufsteher zu sehen sein, denn der noch fast volle Mond "trifft" auf Saturn gegen 6 Uhr früh]

29. April Neumond (8:15)

29. April Ringförmige Sonnenfinsternis (8:00)
kaum beobachtbar (die ringförmige Finsternis ist nur in einem kleinen Gebiet der Antarktis zu sehen, teilweise auch in Australien, Indischen Ozean)

 

Jupiter ist nun Planet der ersten Nachthälfte, während Mars und Saturn die gesamte Nacht sichtbar sind, bleibt Venus ihrer Rolle als Morgenstern treu.

Langsam verabschieden sich nun die Wintersternbilder, allen voran Orion, der nur noch teilweise am frühen Abendhimmel zu sehen ist. Dafür erobert das so genannte Frühlingsdreieck seinen Platz zurück, das sich aus den drei hellen Sternen Arktur (Sternbild Bootes), Regulus (Sternbild Löwe) und Spica (Sternbild Jungfrau) zusammensetzt. Einer der hellsten Sterne ist Arktur, den man recht leicht findet, indem man der Deichsel des Großen Wagens am Himmel weiter folgt... schnell entdeckt man den hell orange-roten Arktur.  

Das Sternbild Bootes ist recht markant und lässt sich leicht einprägen – es hat die Form eines Papierdrachens – Eisfreunde sehen darin vielleicht sogar ein megagroßes Eisstanitzl… Das Sternbild hat übrigens nichts mit einem Boot zu tun – Bootes kommt aus der griechischen Mythologie und wird mit Bärenhüter übersetzt – meist liest man in Sternenkarten aber den Namen Rinderhirte.

 

März 2014

1. März Neumond (9:01)

16. März Vollmond (18:09)

20. März Astronomischer Frühlingsbeginn (17:57)
Die Sonne wechselt auf die Nordhalbkugel des Firmaments, der astronomische Frühling beginnt.

21. März Beginn des Saturnjahres
Saturn ist im März im Sternbild Waage nach Mitternacht zu beobachten und begegnet in der Nacht vom 20.3. auf 21.3. dem abnehmenden Mond - das klingt fast nach einer offiziellen Übergabe der Jahresregentschaft :) denn wir wechseln genau am 21.3. von einem Mond- in ein Saturnjahr :) interessanter Zufall (?)

30. März Neumond (20:46)

Venus bleibt uns als heller Morgenstern noch für längere Zeit erhalten und schenkt uns am 27.3. gegen 6 Uhr morgens, wie schon Ende Februar (siehe Fotos), einen schönen Anblick, wenn sich die Mondsichel mit Venus am Himmel trifft. Am 28.3. bilden Sonne, Erde und Venus ein gleichschenkeliges Dreieck - die Energien verbinden sich...

Mars ist im März am Nachthimmel sehr dominant und leuchtet, während er am Abendhimmel aufgeht, auffällig rot, später funkelt er uns orange-gelb an. Der rote Planet macht seinem Namen alle Ehre und schenkt uns wohl ein bisserl Antriebskraft für den kommenden Frühling.

Jupiter ist, ausgenommen von Venus, der hellste Stern am Nachthimmel und momentan im Sternbild Zwilling zu finden. Während Jupiter eher in der ersten Nachthälfte zu sehen ist, entdeckt man Saturn erst nach Mitternacht.

 

Mondsichel trifft Venus [26.2.2014, 6.30 Uhr, in Leoben aufgenommen, Foto: Sabine Miksu]:

 

[Quelle: ua. Kosmos Himmelsjahr 2014/2015, Hans-Ulrich Keller - http://www.redshift-live.com/de/kosmos-himmelsjahr.html ]

 

 

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[Die hier enthaltenen Aussagen basieren auf subjektiven Erfahrungen, die keinen Anspruch erheben, nach schulwissenschaftlichen Erkenntnissen gesichert zu sein. Eine Heilwirkung wird nicht versprochen. Die Anwendung erfolgt in Eigenverantwortung.]