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Ersterscheinung: September 2012




SteinZeit

LARIMAR

"Vom Feuer beseelt, aus der Erde geboren, vom Wasser benetzt und von der Luft geküsst."

 

Der Larimar, Atlantis-Stein und selten auch als Travelina bezeichnet, bekam seinen offiziellen Namen in den 1970er Jahren, denn zu dieser Zeit wurde er von dem Amerikaner Norman Reilly und dem Dominikanischen Geologen Miguel Mendez wiederentdeckt. Der Name Larimar entstand sodann aus dem Vornamen von Mendez Tochter „Larissa“ und dem spanischen Wort „Mar“, das Meer bedeutet.

Das alles spielte sich 1974 an einem Strand in der Dominikanischen Republik ab, nur unweit der Grenze zu Haiti, in der Provinz Barahona. Weltweit der einzige Ort an dem dieser wunderschöne Stein zu finden ist, an einem Ort, von dem viele Menschen glauben, dass hier Atlantis früher existierte. Heute findet man direkt am Strand eher keine Larimare mehr, sie werden, unter großen Mühen, in einer Mine abgebaut.

Schon die Ureinwohner der Insel Hispanola (Dominikanische Republik), die "Tainos" benutzten den Larimar, um Schmuck und kleine Figuren herzustellen, lange bevor die neue Welt entdeckt wurde. Er galt als Glücks- und Heilstein, der böse Geister fern halten und die Familie vor todbringenden Krankheiten und Naturkatastrophen beschützen sollte. Unglücklicher Weise verschwanden mit der Entdeckung der neuen Welt nicht nur die "Tainos" sondern auch der Larimar, bis zu seiner Wiederentdeckung 1974.


Überlieferungen belegen, dass die Griechen ein kleines Inselvolk kannten, welches mit kleinen, blauen Steinen sprach. Vermutlich handelte es sich bei diesem Volk um die Einwohner von Atlantis. In manchen Büchern über die sagenumwobene Insel wird ebenfalls von kleinen, blauen Steinen berichtet. Hellsichtige und feinfühlige Menschen, sowie verschiedene Therapeuten können einen eindeutigen Bezug zwischen Atlantis, ihren Klienten und dem Larimar feststellen. In den 1970er Jahren tauchten immer mehr Informationen über Atlantis auf und somit passt auch der Zeitpunkt des Larimar-Fundes perfekt dazu. Schon Edgar Cayce, der berühmte "Schlafende Prophet" berichtete in den 30er Jahren im Zusammenhang mit Atlantis von einem blauen Stein, dessen Beschreibung auf den Larimar zutrifft.  

Der Larimar ist ein Kalzium-Kupfer-Magnesium-Silikat mit der Härte 6, ein Pektolith und entstand durch vulkanische Gesteins- und Gebirgsbildung. Die Erosionskräfte Wasser, Wind, Hitze und Kälte sprengten ihn aus dem Berg und schwemmten ihn ins Meer. Sein Farbenspiel ist einzigartig und variiert von hellblau, blau, türkisblau bis grünlich-seidenweiß.

Betrachtet man den Larimar eingehender kann man tief in ihn eintauchen. Man fühlt richtiggehend die sanften Wellenbewegungen, hat das Gefühl am Meer zu liegen, die weißen Wolken am blauen Himmel beim Vorbeiziehen zu beobachten – alles ist ruhig und angenehm, aber dennoch in einer sanften Bewegung, er vermittelt uns gleichzeitig Ruhe, sowie Frische und Lebendigkeit.

Der Larimar verkörpert Friede und Klarheit, strahlt heilende und liebevolle Energien ab, bringt innere Ruhe, fördert das geistige und körperliche Wachstum. Er schafft eine sanfte und friedvolle Verbindung zwischen dem Herzen und dem Verstand. Der Larimar wird besonders wegen seiner Heilkräfte bei der Auflösung von Blockaden auf der physischen, emotionalen, mentalen und spirituellen Ebene geschätzt. Darüber hinaus hilft er uns, Ereignisse aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Vor allem bei Veränderungen und Krisen, denen wir ständig ausgesetzt sind, ist der Larimar ein ausgezeichneter Begleiter. Er hilft Ängste, Leiden sowie Traumata zu beseitigen und den eigenen, persönlichen Weg leichter zu finden. Besonders die im Larimar vereinten Wasser- und Luftelemente, zeigen große Heilkräfte in Zusammenhang mit Emotionen und Gedanken, deshalb wirkt er außerordentlich gut gegen Depressionen. Der Larimar beschützt uns vor falschen Freunden, Untreue und negativen Einflüssen.

Larimar gilt als Stein, der die Phantasie anregt, wenn es um die Umsetzung persönliche Ideen geht. Außerdem soll er positives Denken fördern und helfen, Problemlösungen schneller zu finden.

In der Meditation ist es ratsam durch Blickkontakt tief im Larimar zu versinken, er macht den Kopf frei und lässt neue Bilder und Ideen entstehen. Auch in Steinkreisen ist der Larimar eine echte Bereicherung. Durch das Meditieren mit diesem Heilstein können wir etwas über frühere Leben in Atlantis erfahren und auch noch nicht offenbartes Wissen aktivieren. Der Larimar zeigt uns die schöne, heile Seite von Atlantis und das goldene Zeitalter.

Natürlich hat der Larimar auch viele körperliche Wirkungen, allem voran regt er unsere Selbstheilungskräfte an und hat durch seine Farbe einen starken Bezug zu unserem Hals-Nackenbereich. Durch seinen hohen Kalziumanteil ist er wichtig für den gesamten Knochenbau, vor allem beim Aufbau im Kindesalter - außerdem hilft er bei Knochenerweichung, Ablagerungen, Verkalkung und Knochen- bzw. Knorpel- oder Gelenkentzündung (Rheuma,…). Der Magnesiumanteil ist hilfreich gegen Steifheit von Sehnen und Gelenken, Verhärtungen, Verspannungen oder Verkrampfungen der Muskeln, darüber hinaus lindert er Ischiasbeschwerden und Hexenschuss. Des weiteren mildert er Allergien und Überempfindlichkeitsreaktionen gegen Staubmilben, Viren und Bakterien.

Man findet verschiedene Zuordnungen des Larimars zu den Sternzeichen. Aufgrund der vorherrschenden Wasser- und Luftelemente im Larimar würde ich ihn dem Wassermann zuordnen (Wassermannzeitalter!), wobei sich aber sicherlich auch alle anderen Wasser- und Luftzeichen ebenso mit dem wunderschönen Stein verbunden fühlen.

Der Atlantisstein entfaltet seine stärksten Kräfte durch das Auflegen auf das Kehlchakra, wobei man ihn während der Meditation auch auf das Herz- oder Stirnchakra, sowie auf den Solarplexus legen kann. Zur Lösung von körperlichen Beschwerden sollte der Larimar direkt auf die betroffene Stelle aufgelegt werden, sonst reicht es ihn bei sich zu tragen, oder ihn nachts unter den Kopfpolster zu legen. Natürlich sind auch Anhänger sehr wirkungsvoll! Vorsicht! Bei Menschen mit einer sehr ausgeprägten Kupferallergie, könnte ein längeres Tragen des Larimar am Körper zu Hautirritationen führen. 

Wirkung:

·        Vermittelt Ruhe, Frische und Lebendigkeit

·        Schenkt Friede und Klarheit

·        Macht den Kopf frei

·        Fördert das geistige und körperliche Wachstum

·        Hilfreich bei Beschwerden im Hals-Nackenbereich

·        Unterstützt das Kehlchakra

·        Aktiviert unsere Selbstheilungskräfte

·        Stärkt und schützt unsere Knochen, Knorpel, Gelenke, Sehnen und Muskel

·        Lindert Gelenksentzündungen, Hexenschuss und Ischiasbeschwerden

·        Hilfreich bei Muskelverspannungen, -verkrampfungen

·        Mildert allergische Reaktionen und Überempfindlichkeiten gegen Viren und Bakterien

·        Schafft eine Verbindung zwischen Herz und Verstand

·        Löst Blockaden auf allen Ebenen

·        Hilft den persönlichen Weg leichter zu finden

·        Schenkt uns eine neue Sichtweise

·        Beseitigt Ängste, Leiden und Traumata

·        Hilfreich bei Depression

·        Beschützt uns vor falschen Freunden, Untreue und negativen Einflüssen

·        Regt die Phantasie an

·        Hilft persönliche Ideen umzusetzen

·        Fördert positives Denken

·        Lässt uns Problemlösungen schneller finden

·        Aktiviert altes Wissen aus Atlantis

·        Unterstützt uns bei der Meditation

 

Der Larimar sollte regelmäßig unter fließendem lauwarmem Wasser entladen und gereinigt werden - öfter, wenn Verfärbungen sichtbar werden! Larimar lädt sich sehr positiv an der Morgen- oder Abendsonne auf. Da diesem Heilstein alle vier Elemente zugeordnet werden, wäre es gut ihn im Sommer nach draußen in die Erde zu legen, danach ins Wasser und zum Schluss in die Sonne an der frischen Luft. Vor allem, wenn der Stein heller wird, wirkt das Wasser wahre Wunder.

Leider ist die Profitgier nicht aufzuhalten, deshalb sind in jüngster Zeit die ersten Larimar Fälschungen aus gefärbten Achat aufgetaucht, bitte unbedingt beim Kauf darauf achten!

Ich wünsche viel Spaß beim Eintauchen in die Welt von Atlantis!

Text: Sabine Miksu

[Quellen: Eigene Erfahrungen und Selbststudium, Buchempfehlungen für weitere Informationen: Heilsteinfibel von W. Avalon; Das große Lexikon der Heilsteine von Dieter Stephan, David Aschberg; Helfersteine von Ursula Klinger-Omenka; Der Kosmos Edelstein Führer, sowie Der Kosmos Mineralien Führer von Rudolf Duda/Lubos Rejl; Kristall-Therapie von Doreen Virtue und Judith Lukomski]

[Die hier enthaltenen Aussagen basieren auf subjektiven Erfahrungen, die keinen Anspruch erheben, nach schulwissenschaftlichen Erkenntnissen gesichert zu sein. Eine Heilwirkung wird nicht versprochen. Die Anwendung erfolgt in Eigenverantwortung.]

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