Aktualisiert: Ausgabe 81/Oktober 2014
Ersterscheinung: September 2012




SteinZeit

BERNSTEIN

Bernstein ist fossiles Harz, dass aus Nadelbäumen geflossen ist und im Laufe von 50 Millionen Jahren versteinerte. So gesehen ist er kein echtes Mineral. Bei uns ist Bernstein seit dem 13. Jhd. bekannt, sein Name leitet sich vom niederdeutschen Begriff "börnen" für brennen ab, da er sich leicht entzünden lässt.

Mittlerweile ist uns bekannt, dass der Bernstein bereits 1000 v.Chr. bei den Assyrern bekannt war. Arabische Völker trugen Bernsteinamulette zum Schutz vor bösen Geistern, die Griechen verbrannten zu Ehren Zeus Bernstein als Sonnenstein, verwendeten ihn aber auch als Schalen und Becher. Sogar an Skeletten von Wikingern wurden Bernsteinarmbänder gefunden, die vor Gefahren schützen sollten.

Bernstein wird an vielen Orten der Erde gefunden, das größte Vorkommen befindet sich jedoch in Deutschland, an der Ostsee und in der Ostsee. Nach Stürmen werden hier viele Stücke an Land gespült. Bernstein ist sehr leicht und hat eine Härte von 2,5 - befindet sich im fossilen Harz Insekteneinschlüsse bezeichnet man den Stein auch als "Inkluse".

Es ranken sich viele Geschichten, Mythen und Sagen um das fossile Harz, nicht zuletzt auch wegen des berühmten Bernsteinzimmers, das der preußische Monarch Friedrich Wilhelm I. 1716 dem russischen Zaren Peter dem Großem zum Geschenk machte - eine 55m² umfassende Wandvertäfelung aus Bernstein. Im 2. Weltkrieg wurde die Vertäfelung von deutschen Truppen gestohlen und nach Deutschland gebracht, wo sie spurlos verschwunden und bis heute nicht mehr aufgetaucht ist.

 

Das goldene Harz war schon immer ein begehrter und wichtiger Heilstein. Seit Jahrtausenden dient der Bernstein vor allem der Wundheilung, kein Wunder, schließlich ist Harz auch der "Wundverband" des Baumes. Dies gilt aber nicht nur für körperliche Wunden, sondern auch für seelische Verletzungen. Eine der bekanntesten Wirkungen ist die der Schmerzlinderung bei zahnenden Kindern (als Kette um den Hals getragen), aber auch Erwachsene profitieren davon, z.B. können sie beim Zahnarztbesuch während der Behandlung einen Bernstein in der Hand halten.

Weiters ist der Bernstein sehr heilsam bei Stoffwechselstörungen, Asthma, Erkältungskrankheiten, Mandelentzündungen, Gicht, Rheuma, Arthrose und Gelenksschmerzen. Außerdem hat er eine positive Wirkung auf die Haut: gegen Schuppenflechte, Hautallergien, Flechten, Warzen und Pickel. Sehr lindert wirkt Bernsteinwasser oder -Tee bei Magenproblemen, Bauchschmerzen oder Darmentzündungen. Bernstein stärkt Blase und Nieren und aktiviert die Funktion der Schilddrüse.

Im Mittelmeerraum hält sich bis heute der Glaube, dass ein Mann nie seine Männlichkeit verliert, solange er ein Bernsteinstück bei sich trägt.

Bernstein ist ein wahrer Glücksstein, denn er bringt wieder alles ins Fließen, was vielleicht etwas zähflüssig oder ins Stocken geraten ist, so bekommt unser Alltag wieder eine wohltuende Leichtigkeit und Beweglichkeit. Seiner alten Symbolik als Sonnenstein nach, bessert das goldene Harz depressive Verstimmungen, schenkt mehr Lebensfreude und fördert das positive Denken. Bernstein bringt Licht und Wärme in unser Gemüt und verhilft uns zu einer fröhlicheren Ausstrahlung. An einem trüben, nebligen Herbsttag legt man sich am besten einen Bernstein auf den Solarplexus, schließt die Augen, lässt die lichtvolle, wärmende Energie in sich einfließen und schon ist man seine Verstimmungen los.

Bernstein sollte über einen längeren Zeitraum, nah am Körper, getragen werden, damit er seine Wirkung optimal entfalten kann.

Wirkung:

  • lässt Wunden, Verletzungen schneller heilen,

  • stoppt Blutungen (zb Nasenbluten)

  • lindert Schmerzen (speziell Zahnschmerzen)

  • hilft zahnenden Kindern

  • wirksam bei Stoffwechselstörungen,

  • hilfreich bei niedrigem Blutdruck und Schwindel (kurbelt den Kreislauf an)

  • lindert Asthma, Allergien (vor allem mit Atemwegsbeschwerden),

  • stärkt den Herzmuskel,

  • unterstützend bei Erkältungskrankheiten, Mandelentzündungen,

  • hilft bei Epilepsie,

  • lindert Gicht, Rheuma, Arthrose, Bandscheibenbeschwerden, Rücken- und Gelenksschmerzen,

  • hilfreich gegen Schuppenflechte, Hautallergien, Flechten, Warzen und Pickel,

  • heilsam bei Magen- und Gallenproblemen, Bauchschmerzen oder Darmentzündungen,

  • lindert Verstopfung,

  • hilfreich bei Potenz- und Libidoschwäche,

  • unterstützt Frauen in den Wechseljahren,

  • kräftigt Haut und Haare,

  • stärkt Blase und Nieren,

  • aktiviert die Funktion der Schilddrüse,

  • hilft seelische Verletzungen zu verkraften,

  • vertreibt Traurigkeit und trübe Stimmung,

  • heilsam bei Depressionen,

  • bringt Leichtigkeit und Beweglichkeit,

  • schenkt uns Licht und Wärme,

  • weckt in uns die Lebensfreude und stärkt unser Wohlbefinden.

Man sollte ihn regelmäßig unter fließendem, lauwarmen Wasser reinigen und in einer Bergkristallgruppe oder im Licht (keine direkte Sonne) aufladen.  

Text: Sabine Miksu

[Quellen: Eigene Erfahrungen und Selbststudium, Buchempfehlungen für weitere Informationen: Heilsteinfibel von W. Avalon; Das große Lexikon der Heilsteine von Dieter Stephan, David Aschberg; Helfersteine von Ursula Klinger-Omenka; Der Kosmos Edelstein Führer, sowie Der Kosmos Mineralien Führer von Rudolf Duda/Lubos Rejl; Kristall-Therapie von Doreen Virtue und Judith Lukomski]

[Die hier enthaltenen Aussagen basieren auf subjektiven Erfahrungen, die keinen Anspruch erheben, nach schulwissenschaftlichen Erkenntnissen gesichert zu sein. Eine Heilwirkung wird nicht versprochen. Die Anwendung erfolgt in Eigenverantwortung.]

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