Ausgabe 65 / April 2013




SteinZeit

Apachenträne

Apachentränen gehören zur Familie der Obsidiane, sie entstehen durch plötzliches Abkühlen der Lava, wenn sie in kleinen Tröpfchen auf Wasser oder Eis trifft. Meist haben diese Obsidiane eine tropfen- oder tränenartige Form, der sie einen Teil ihres Namens verdanken. Bei allen Obsidianen handelt es sich um vulkanisches Gestein, das an der Oberfläche sehr schnell erstarrt ist, deshalb nennt man sie auch Vulkanglas. Der Name Obsidian kommt angeblich von seinem Entdecker "Obsius", die Griechen kannten dieses Gestein als "liparaios", da es auf den Liparischen Inseln gefunden wurde.

Obsidiane sind schwarz und bei sehr starkem Licht manchmal durchscheinend, sie haben Härte 7 und werden sie gebrochen, so sind sie sehr scharfkantig, fast wie Glas. Aus diesem Grund wurden sie bereits in prähistorischen Zeiten von unseren Vorfahren als Werkzeug oder Pfeilspitzen benützt.

Die Geschichten der indianischen Völker überliefern in einer Sage, dass die Apachen wegen der Weißen so traurig wurden, weil diese ihnen ihr Land wegnahmen, dass sie zu weinen begannen und ihre Tränen erstarrten, als sie den Boden berührten. Noch heute gelten die Apachentränen als Symbol für Kraft, Freiheit und Gesundheit. Obsidiane wurden als Amulett getragen und sollten seinen Träger vor bösen Mächten schützen, außerdem sind sie ein altes Symbol für Unverwundbarkeit.

Schwarze Edelsteine helfen uns mit dem Unbekannten in uns vertrauter zu werden und lassen uns damit verbundene Ängste besser abbauen. Gerade Apachentränen lindern Angstzustände und begleiten uns aus der Trauer und schenken Trost, indem sie uns die Vergangenheit schneller bewältigen lassen. Sie machen uns sehr bewusst, dass nichts im Leben einfach verschwindet oder sich auflöst, sondern sich nur umwandelt und das alles einen Sinn hat. Sie verbinden uns mit der Erde und zeigen uns, wie wir neue Kraft tanken können. Apachentränen helfen uns aus Depressionen und beseitigt negative Gedanken. Sie ist sehr hilfreich beim Erkennen von kommenden Gefahren, da sie unseren 6. Sinn aktiviert.

 

Wirkung:

  • beruhigt den Magen

  • wirkt allgemein entgiftend

  • beseitigt Übelkeit

  • hilfreich bei Muskelkrämpfen

  • schützt vor Entzündungen

  • ist blutstillend

  • lindert Apathie

  • hilfreich bei Magengeschwüren und stressbedingten Verdauungsbeschwerden

  • kräftigt die Magenschleimhäute

  • schützt vor Bakterien und Infektionen

  • regt die Produktion von Vitamin B und E im Körper an

  • gilt als Schutzstein für die Haut

  • hilft kommende Gefahren zu erkennen

  • schenkt Trost

  • lindert Depressionen

  • schenkt Optimismus und Lebensfreude

  • hilft Ängste abzubauen

  • fördert die analytischen Fähigkeiten

  • hilft bei der Vergangenheitsbewältigung

Am schnellsten und einfachsten reinigt man Apachentränen unter fließendem Wasser und legt sie anschließend zum Krafttanken ins Tageslicht. Eine stärkere Reinigung erfolgt, wenn man sie einmal im Monat über Nacht in eine Schale mit Wasser legt, oder in eine Schale mit Hämatittrommelsteinchen und sie anschließend in einer Bergkristallgruppe auflädt. Ich persönlich finde, dass sich vor allem schwarze Steine gut in der Erde regenerieren, dh. in einem großen Blumentopf (mit viel Erde) oder direkt draußen in die Erde eingraben und ein, zwei Tage und Nächte dort lassen. Einfach mal ausprobieren :)

Text: Sabine Miksu

 

[Quellen: Eigene Erfahrungen und Selbststudium, Buchempfehlungen für weitere Informationen: Heilsteinfibel von W. Avalon; Das große Lexikon der Heilsteine von Dieter Stephan, David Aschberg; Helfersteine von Ursula Klinger-Omenka; Der Kosmos Edelstein Führer, sowie Der Kosmos Mineralien Führer von Rudolf Duda/Lubos Rejl; Kristall-Therapie von Doreen Virtue und Judith Lukomski]

 

[Die hier enthaltenen Aussagen basieren auf subjektiven Erfahrungen, die keinen Anspruch erheben, nach schulwissenschaftlichen Erkenntnissen gesichert zu sein. Eine Heilwirkung wird nicht versprochen. Die Anwendung erfolgt in Eigenverantwortung.]

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