Ausgabe 12 / 17.2.2009

Hilfe beim Schulfahrplan
Wie geht's jetzt weiter?

Text: Nadja Flickinger

Welche Schule passt zu meinem Kind?

Welche Begabungen hat mein Kind?

Wie kann ich mein Kind bei Lern- und Leistungsproblemen unterstützen?

Gerade in den letzten Tagen hörte man den Ruf nach besserer Schul- und Weiterbildung wieder lauter werden, da Schulabgänger mit Pflichtschulabschluss auf dem Arbeitsmarkt immer weniger Chancen haben. Diese Arbeitsmarktentwicklung sollte nicht ängstlich stimmen, sondern eher den Blick auf die Fördermöglichkeiten richten, von denen es schließlich genug gibt.

Ausgangspunkt ist hierbei die richtige Schulwahl, die sich an den Stärken und Schwächen des Kindes orientieren sollte. Jeder, der selbst Kinder hat, die sich mehr oder weniger freudvoll durch unser Schulsystem arbeiten, muss immer wieder bemüht sein, eine, seinem Kind gerechte Schullaufbahn auszuwählen.

Die Einschulung mit ca. 6. Jahren, spätere Entscheidungsphasen mit ca. 10 Jahren, 14 Jahren und 18 Jahren sind sensible Schnittstellen auf diesem Weg. Hier kann man aber oft den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen, da das Naheliegendste nicht immer auch das Beste für das Kind ist.
 
Hier setzen die Möglichkeiten der
Schullaufbahnberatung punktgenau an. Jeder Schüler soll seinen Platz finden mit dem besten Nutzen und dem größtmöglichen Schulerfolg, immer verbunden mit der Aussicht auf die potenziellen Berufschancen. So lautet das Ziel.
 
Um dieses Ziel zu erreichen, sind einige Faktoren zu berücksichtigen. Schulleistung und somit auch Schulerfolg sind von vielen Parametern abhängig, wie z.B. allgemeine Intelligenz, motivationale und emotionale Faktoren, soziales Lernumfeld, Arbeitsstile, familiärer Hintergrund u.v.m. Um all diese Faktoren bestmöglich zu erfassen und auszuwerten bietet sich für den Ratsuchenden eine Reihe von testdiagnostischen Hilfsmitteln an, die das Potenzial des Schülers vor dem Hintergrund seines schulischen und familiären Umfelds genau veranschaulichen.

Seine Fähigkeiten werden ebenso herausgefiltert, wie seine Persönlichkeitsmerkmale und seine emotionale Befindlichkeit. Auch werden relevante Bezugspersonen aus Schule, Familie und dem weiteren sozialen Umfeld bei Bedarf miteinbezogen.
 
So entsteht ein individuelles Profil, das die emotionalen und kognitiven Stärken des Kindes aufzeigt, aber auch einen möglichen Förderbedarf in einzelnen Leistungsbereichen aufdeckt. Vor allem aber nimmt es den Druck von den Schultern des Schülers und der Eltern, da dieses Profil ein klares Bild von den individuellen Erfolgsaussichten in verschiedenen Ausbildungswegen vermittelt und somit die Schullaufbahnentscheidung wesentlich erleichtert.
 
Das Kind kann seinen Platz im Pflichtschulsystem, und darüber hinaus, finden, ohne mit Frustration, Überforderung oder starkem Misserfolg rechnen zu müssen. Damit steigt natürlich auch die Freude am Lernen und die Aussicht auf Erfolg.

 

Wir beraten Sie gerne.

Mag. Nadja Flickinger
Psychologin

Mag. Hannelore Koch
Klinische und Gesundheitspsychologin

weitere Infos: nadja@soulworks.at

 

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