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Ersterscheinung: September 2013

Reinigung und neue Kraft
 
für Steine und andere Helferleins

 

Immer wieder sehe ich in große fragende Augen, wenn die Sprache auf die Themen Reinigung und Aufladen von Steinen kommt. In den Büchern werden bei den einzelnen Heilsteinen verschiedene Reinigungsmethoden angegeben, doch sollte man die Dinge nicht verkomplizieren. Natürlich sollte man darauf achten, ob ein Mineral wasserempfindlich ist oder direktes Sonnenlicht verträgt, dennoch sollte man sich eher auf sein Gefühl verlassen und mit der Zeit bekommt man dann den richtigen Dreh raus, nämlich die Methode, mit der man am besten kann.

Es gibt verschiedene Arten Steine zu reinigen, diese Reinigungsvarianten kann man übrigens auch für andere Gegenstände anwenden, nämlich für all die Dinge, bei denen man das Gefühl hat, dass sie eine Reinigung benötigen, weil sie entweder zuviel fremde Energie aufgenommen haben oder uns zuviel abgenommen haben. [zB. für Aura-Soma Balanceöle, Essenzen, Öle, Talisman, Amulette, Schmuck, Brillen, Dekogegenstände, Pendel, Tensor, etc...]

Neumond ist übrigens der beste Zeitpunkt um Steine energetisch zu reinigen.

Reinigung mit fließendem Wasser: Hierfür sollte man die Steine einige Minuten ins fließende Wasser legen - daheim reicht die Wasserleitung. Wer allerdings das große Glück hat einen kleinen Bach in seiner Nähe zu haben - der klares Wasser führt und kleine Buchten hat, in die man die Steine legen kann, ohne sie fort zu schwemmen - der sollte seine Helferleins für einige Zeit in den Bachlauf legen.
Nach einer Reinigung mit Wasser sollte man immer alles gut abtrocknen!

Mentale Reinigung: Diese Methode kann man zusätzlich zu allen Reinigungsmöglichkeiten anwenden, aber natürlich auch für sich alleine praktizieren. Die Steine einfach in die Hände legen, sich vorstellen, dass alle negativen, fremden oder belastenden Energien herausgezogen werden und sich im Licht auflösen, zusätzlich sollte man die Bitte um Reinigung aussprechen und sich danach auch dafür bedanken.

 

 

Reinigung in Hämatittrommelsteinchen: Winzige Hämatittrommelsteinchen sind wahre Reinigungsmeister, sie ziehen den Steinen die Belastungen förmlich heraus. Dazu legt man seine Heilsteine - vor allem die die kein Wasser vertragen (sind aber nur wenige) - über Nacht in eine Schale mit Hämatittrommelsteinchen. Sind die Steine sehr stark gebraucht worden, oder lange am Körper getragen worden, so kann man sie auch mehrere Tage in dieser Schale liegen lassen.
[Anmerkung: Um Hämatittrommelsteinchen reinigen zu können, benötigt man kleine Bergkristalltrommelsteinchen. Alle zwei, bzw. drei Monate schüttet man den Hämatit in die Bergkristalle und lässt sie ein, zwei Tage zusammen. Der Hämatit entladet sich zuerst und lädt sich danach an den Bergkristallen wieder auf. Anschließend muss man die beiden trennen - ist übrigens eine sehr angenehme, meditative Arbeit. Der Hämatit ist jetzt wieder einsatzbereit, die Bergkristalle müssen nun unter fließendem Wasser gereinigt und an der Sonne wieder aufgeladen werden.]

Reinigung in Amethystdrusen/-geoden: Amethyst eignet sich ebenso zur Reinigung und auch zum Aufladen von Steinen, durch seine violette Farbe transformiert er die Energie. Die Steine einfach ein, zwei Tage in die Geode bzw. auf die Druse legen. Ich persönlich verwende die Amethystgeoden eher nur zum Aufladen, nachdem ich sie mit Wasser gereinigt habe.
[Anmerkung: Amethyst lässt sich am effektivsten im Mondlicht aufladen - einfach zu Vollmond ins Mondlicht ans Fenster oder ins Freie stellen.]

Reinigung mit Salz: Salz gilt seit jeher als starkes energetisches Reinigungsmittel, es neutralisiert negative Energien. Es ist allerdings auch ein sehr aggressives Mittel, außerdem sollte es nach der Verwendung entsorgt werden! Eine Schüssel mit Salz anfüllen, die Steine darin vergraben und ein paar Stunden, wenn nötig auch Tage drin lassen. Natürlich kann man das Salz für mehrere Reinigungsvorgänge verwenden, dennoch sollte man es nicht zulange aufheben. (Es ist übrigens egal welches Salz man nimmt, natürlich ist hochwertiges Steinsalz energetisch besser, trotzdem reicht ganz normales Speisesalz auch.) 

Reinigung mit Essenzen: Alle Reinigungsessenzen der verschiedensten Marken eignen sich natürlich auch zur Steinentladung. Je nach Essenz, sprüht oder fächert man die Substanz in des Energiefeld des Steines - man kann auch eine Schüssel mit Wasser anfüllen, einige Tropfen der Essenz hinein geben und darin den Stein baden. [zB. Energetische Reinigung von Ingrid Auer, Aura-Soma: Pomander weiß, Quintessenz Serapis Bey, Australische Bushblüten: Space Clearing, Purifying Essence, usw...]

Reinigung durch Räuchern:
Durch Räuchern mit bestimmten Harzen und Kräutern kann man nicht nur Räume, sondern auch Menschen und Gegenstände reinigen, also auch Steine. Dazu bereitet man spezielles Räucherwerk vor, entweder nimmt man eine fertige Reinigungsmischung oder man räuchert mit Salbei, Kampfer oder anderen reinigenden Kräutern und Harzen. Sobald die Räucherkohle einen weißen Aschefilm bekommt, kann man das Räucherwerk auflegen und die Steine in den Rauch halten. Wie lange man dies tut, sollte man intuitiv entscheiden.

Aufladen - mit neuer Kraft versorgen:
Bevor man Steine auflädt, sollte man sie immer reinigen - auch Steine die "nur" das Trinkwasser energetisieren, wäscht man zumindest kurz ab. Eine der kraftvollsten Methoden ist die Aufladung durch Sonnenlicht - ich halte es so: helle Steine lade ich im Sonnenlicht, dunkle Steine im Mondlicht, vorzugsweise zu Vollmond bzw. bei zunehmenden Mond. Klare Bergkristallgruppen oder -stufen, tiefviolette Amethystgeoden bzw. -drusen sind ebenfalls kleine Kraftwerke, die den Steinen neue Energie geben. Ebenso kann man die Steine einige Tage in die Erde legen, vor allem die dunkleren tanken dort wieder viel Kraft, auch in kleinen Bergkristalltrommelsteinen laden sich alle Heilsteine gut auf. Auf Symbolen wie der Blume des Lebens können sich Steine ebenfalls gut regenerieren.

Wann bzw. wie oft man seine Steine reinigt, hängt immer davon ab, wie intensiv sie verwendet werden. Diejenigen, die man ständig bei sich trägt, benötigen natürlich öfter eine Reinigung als Steine, die man im Wasserkrug hat - die brauchen nämlich eher neue Energie als ständige Reinigung. Ein gutes Indiz ist das Aussehen der Steine, ist ein Stein matt oder farblos, dann wird es höchste Zeit ihn zu reinigen und neu aufzuladen. Arbeitet man mit Steinen an Klienten, sollten sie nach jedem Gebrauch gereinigt werden, um ungewünschte Energieübertragungen zu vermeiden! Dh auch wenn wir unsere Steine anderen Familienmitgliedern borgen, sollte sie vor dem nächsten Einsatz ordentlich gesäubert werden.

 Ich persönlich reinige meine Steine immer unter fließendem Wasser und lege sehr oft getragene ein paar Tage lang in eine Schüssel mit Hämatittrommelsteinchen, so lange, wie's mir mein Gefühl sagt.
An schönen Tagen lade ich die Steine am Fenster auf, wo sie das Sonnenlicht gut aufnehmen können, meist lasse ich sie einige Tage in Ruhe, damit sie sich besser regenerieren. Die Steine, die das nicht gut vertragen, lade ich in Bergkristalltrommelsteinchen, einer Bergkristallgruppe oder einer Amethystgeode auf. Malachit lade ich in einer Schüssel mit Bergkristall- und Kupferstücken auf.
Ist ein Stein zerbrochen oder sehr ausgelaugt, vergrabe ich ihn in meinen Blumentöpfen, im Garten oder an einem anderen geeigneten Ort - ich übergebe ihn sozusagen wieder zurück in die Erde.

Macht es euch nicht zu kompliziert, Steine verzeihen einige Fehler und sind selten beleidigt - hört auf euer Gefühl, lasst die Intuition entscheiden und fragt die Steine am besten selbst, was sie gerne wollen. Mit der Zeit findet jeder seine perfekte Reinigungs- und Auflademethode!

Text: Sabine Miksu

 

[Quellen: Eigene Erfahrungen und Selbststudium, Buchempfehlungen für weitere Informationen: Heilsteinfibel von W. Avalon; Das große Lexikon der Heilsteine von Dieter Stephan, David Aschberg; Helfersteine von Ursula Klinger-Omenka; Der Kosmos Edelstein Führer, sowie Der Kosmos Mineralien Führer von Rudolf Duda/Lubos Rejl; Kristall-Therapie von Doreen Virtue und Judith Lukomski]

 

[Die hier enthaltenen Aussagen basieren auf subjektiven Erfahrungen, die keinen Anspruch erheben, nach schulwissenschaftlichen Erkenntnissen gesichert zu sein. Eine Heilwirkung wird nicht versprochen. Die Anwendung erfolgt in Eigenverantwortung.]

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