LICHTBOTE :: INFO
Ersterscheinung:  Jänner 2009


NaturPur
Honig, Propolis und Blütenpollen
alte Hausmittel aus der Naturapotheke

 



Honigbiene bei der Arbeit
 

Obwohl Honig sehr zuckerhältig ist, sind seine heilenden Wirkungen seit langem bekannt. Er wurde bereits in der Steinzeit von den Menschen genützt und war lange Zeit das einzige Süßungsmittel, bis er vom Industriezucker verdrängt wurde. Leider, denn mit dieser Verdrängung verschwand er auch als Naturheilmittel in der Mottenkiste und wurde von der breiten Masse nur noch als Brotaufstrich gegessen.

Mittlerweile haben sich die Ernährungsgewohnheiten vieler Menschen wieder zum Guten gewendet und der Honig erobert wieder unsere Küchen und es findet eine Art Rückbesinnung statt, dass er noch viel mehr kann, als nur unsere Speisen zu versüßen.

Honig besteht aus über 200 Inhaltsstoffen, ist reich an Mineralstoffen, Enzymen, Aminosäuren und Vitaminen. Um all diese gesundheitsfördernden Stoffe zu erhalten, ist es wichtig nur kaltgeschleuderte Honigsorten zu verwenden.

Honig besitzt antibiotische und antibakterielle Wirkung, die schädliche Magen-Darm-Bakterien bekämpfen, was ihn zu einem sanften Heilmittel bei infektiöser Schleimhautentzündung und Durchfall macht. Er schützt und beruhigt die Magenschleimhaut, das ist vor allem für Menschen von Vorteil, die ständig Medikamente nehmen müssen, die die Schleimhaut reizen!

Honig wirkt leicht entzündungshemmend, so dass Schwellungen, erhöhte Temperatur und lokaler Schmerz zurückgehen. Er fördert die Wundheilung, dadurch kommt es zu weniger Narbenbildung. Als Wundauflage benutzt, wirkt er antiseptisch und baut vorhandenes totes Gewebe ab.

Leidet jemand unter einer Pollenallergie kann er unfiltrierten Honig, Wabenhonig oder Blütenpollen zur Desensibilisierung einnehmen. Damit sollte man zu Jahresbeginn bereits beginnen, damit sich der Körper an die Pollen gewöhnt und im Frühjahr und Sommer gar nicht mehr, oder nicht mehr so extrem auf den Pollenflug reagiert.

In Blütenpollen sind mehr als 50 Vitalstoffe enthalten, sie wirken revitalisierend, regenerierend und erhöhen die Widerstandskraft des Körpers. Sie besitzen einen positiven Einfluss auf den Stoffwechsel und können appetitanregend wirken. Mittlerweile kann man Blütenpollen kaufen und sie pur – also ein bis zwei Teelöffel am Tag – essen. Natürlich kann man sie auch zum Müsli, im Joghurt oder als Garnitur bei anderen Süßspeisen verwenden. Sie sind eine perfekte und vor allem natürliche Nahrungsergänzung für unseren Speiseplan!

Eine Propolis Tinktur sollte in keiner Hausapotheke fehlen, es ist ein natürliches Antibiotikum, das die Bienen benützen um ihren Stock abzudichten und somit vor Bakterien, Pilzen, Viren und anderen Keimen zu schützen. Propolis enthält eine Menge an Vitaminen,  Mineral- und Spurenelementen und Flavonoiden. Diese Substanzen haben für uns eine große Bedeutung, da sie unser natürlich Abwehrsystem stärken und vor allem zur Vorbeugung von Erkältungskrankheiten eingesetzt werden. Propolis bietet allerdings weit mehr Anwendungsmöglichkeiten. Äußerlich kann es zur Wundbehandlung und –desinfektion, zur Aknebehandlung und zur Zahnhygiene eingesetzt werden, sowie als Creme zur Schmerzbehandlung an Gelenken oder zur Behandlung von Hämorrhoiden oder Fieberblasen. Wenn man also ein geschwächtes Immunsystem besitzt, ist vor Grippezeiten eine 6wöchige Propoliskur zu empfehlen – und sollte schon kleine Erkältungszeichen da sein, einfach sofort Propolis einnehmen!

Abschließend kann ich nur empfehlen Zucker durch Honig zu ersetzen und vielleicht auch die Blütenpollen zu probieren - mir persönlich schmecken sie auf einem Honigbrot sehr, sehr gut !!!

 

Text: Sabine Miksu
 

[Die hier enthaltenen Aussagen basieren auf subjektiven Erfahrungen, die keinen Anspruch erheben, nach schulwissenschaftlichen Erkenntnissen gesichert zu sein. Eine Heilwirkung wird nicht versprochen. Die Anwendung erfolgt in Eigenverantwortung.]


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