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Ersterscheinung: Oktober 2010


NaturPur
A P F E L
"An apple a day keeps the doctor away"
 

Jeden Tag ein Apfel hält den Doktor fern, sagt schon eine englische Volksweisheit. Die wissenschaftlichen Ergebnisse bestätigen, dass Äpfel essen und Apfelsaft (direkt gepresst) trinken, gut für die Gesundheit sind … Der bekannteste Apfel ist wohl der, in den Adam und Eva gebissen haben, und der wohl Adam sogleich im Halse stecken geblieben ist (=Adamsapfel), wobei es sich Gerüchten zufolge eigentlich um einen Granatapfel gehandelt haben soll – aber egal.

Avalon, die auch Apfelinsel genannt wurde, war bei den Kelten ein heiliger Ort. Zu Samhain, dem höchsten Fest der Kelten - gefeiert in der Nacht vom 31. Oktober zum 1. November - war der Apfel ein Symbol für den Tod und die Wiedergeburt. Heutzutage feiert man bei uns an diesem Tag Halloween und die Äpfel sind den Kürbissen gewichen. Der Apfel wurde vielen Gottheiten bzw. Göttinnen zugeordnet, z.B. Iduna, Ischtar, Hera oder Venus. Sogar Könige tragen ihn – den Reichsapfel, welcher die Erdkugel symbolisiert. Der Träger zeigt damit seine Macht über die Erde.

In vielen Geschichten spielt der Apfel eine Nebenrolle, in unserem Leben sollte er allerdings die Hauptrolle übernehmen!


Äpfel gibt es in den verschiedensten Farben und  unterscheiden sich im Geschmack oft deutlich voneinander – so findet jeder seinen Lieblingsapfel! Bevor man einen Apfel isst, sollte man ihn gründlich waschen, um evtl. vorhandene Pestizide oder Wachs zu entfernen - auch Bioware oder Obst aus dem eigenen Garten (Luftverschmutzung!).

Das im Apfel enthaltene Vitamin C stärkt die Abwehrkräfte und neutralisiert freie und damit für den Körper schädliche Radikale - drei Äpfel decken bereits den benötigten Tagesbedarf. Weiters finden sich einige Vitamine des B-Komplexes im Apfel. Diese haben eine positive Wirkung auf Nerven und Muskulatur, wie auch das im Apfel enthaltene Kalium. Dem hohen Gehalt an Kalium wird gar eine blutzuckersenkende Wirkung nachgesagt. Apfel und Apfelsaft wirken im Körper aufgrund des Gehaltes an Kalium, Calcium und Magnesium basisch. Das ist in der heutigen Zeit sehr wichtig, weil die moderne, zucker- und eiweißreiche Ernährung häufig einen Säureüberschuss im Organismus bewirkt. Das enthaltene Kalzium, sowie Phosphor und Fluor sind entscheidend am Aufbau der Zähne und Knochen beteiligt. Vereinfacht gesagt wirkt das Fruchtfleisch des Apfels wie eine natürliche Zahnbürste.

Durch den reichlich vorhandenen Fruchtzucker, wirkt der Apfel leistungssteigernd und ist ein „Muntermacher“ für müde und geforderte Gehirnzellen. Der Ballaststoff Pektin ist ein weiterer, wichtiger Stoff, der im Apfel vorkommt, er findet sich hauptsächlich in der Apfelschale. Deshalb sollte ein Apfel im rohen Zustand immer mit Schale gegessen werden, vorausgesetzt die Schale ist unbehandelt - trotzdem vor dem Verzehr gründlich waschen! Die Ballaststoffe regen die Darmtätigkeit an. Pektin bindet Giftstoffe und senkt den Cholesterinspiegel. Außerdem soll Pektin dabei helfen vorhandene Gallensteine wieder aufzulösen. Eine Gruppe von Chemikalien (Quercetin) in Äpfeln schützt das Hirn vor Schäden, die neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson auslösen.  

  • Äpfel sind besonders verdauungsfördernd und blutreinigend.

  • Das Pektin im Apfel kann die Cholesterinwerte senken und dadurch das Risiko für Arterienverkalkung und Herzinfarkt vermindern.

  • Gebraten mit Honig helfen Äpfel bei Heiserkeit und Halsschmerzen.

  • Ein roher, geriebener Apfel hilft bei Durchfall.

  • Kopfschmerzen nach zu viel Alkohol kann man vermeiden, wenn man vor dem zu Bett gehen einen Apfel isst.

  • Eine nahende Migräne-Attacke kann man durch den Verzehr eines Apfels möglicherweise noch aufhalten.

  • Ein Apfel vor dem Schlafengehen verhindert Schlafstörungen, ein Apfel am Morgen hilft beim Wachwerden.

  • Bei Gicht wird das Trinken von Apfelschalentee empfohlen.

  • Bei morgendlicher Schwangerschaftsübelkeit hilft es, einen Apfel zu essen (noch vor dem Aufstehen), das vermeidet die Übelkeit.

  • Außerdem hilft Apfel bei Vitamin-Mangel, Skorbut, Verstopfung,  Rheuma, Nervosität, Ekzemen...

 

Zum Schluss noch ein kleines Detail am Rande...
schneidet man den Apfel in der Mitte - quer zum Kerngehäuse - durch, findet man ein kleines, natürlich gewachsenes Pentagramm.

Für die weisen Frauen im Mittelalter und auch schon im Altertum, waren Äpfel ein wichtiges Beiwerk für Rituale und Heilungszeremonien - auch zum Schutz vor bösen Geistern.

Nehmen wir uns den weisen Rat zu Herzen und genießen wir einen, oder auch zwei Äpfel pro Tag - schon bleiben wir fit und gesund - und frei von bösen Geistern :)

Hier geht's zu einem leckeren Bratapfelrezept....

Text: Sabine Miksu

 

[Die hier enthaltenen Aussagen basieren auf subjektiven Erfahrungen, die keinen Anspruch erheben, nach schulwissenschaftlichen Erkenntnissen gesichert zu sein. Eine Heilwirkung wird nicht versprochen. Die Anwendung erfolgt in Eigenverantwortung.]


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