Ausgabe 105/Mai & Juni 2017

Mein Wille geschehe!
... aber was will ich eigentlich?

 

2017 – Ein Sonnenjahr, geprägt von der Zahl Eins, denn 2017 hat als Quersumme die Eins und somit sind wir heuer permanent mit der Energie dieser Zahl und ihren Auswirkungen  konfrontiert. (Siehe Jahresenergie 2017)

 

Wir stecken heuer in einer Zwickmühle, denn unsere Egos werden von allen Seiten gestärkt und da jeder einzelne von uns mit seinem eigenen ICH beschäftigt ist, wird das Zusammenleben mit allen Mitmenschen zur Herausforderung schlechthin.

 

Ein paar von uns waren bis jetzt immer nur mit den anderen beschäftigt und schenken nun endlich auch sich selbst die notwendige Aufmerksamkeit, denn die momentanen Zeitenergien lassen uns gar keine andere Wahl. Das stößt natürlich unumgänglich bei denen, die bis jetzt von anderen "bedient" wurden, auf Unverständnis.

 

Heuer laufen so viele Egospielchen, jeder ist der Größte, der Beste, der Gscheiteste, usw... und wenn dann der eigene Wille nicht durchgesetzt werden kann, wird's natürlich ungemütlich, denn dann windet sich das Ego und will mit allen Mitteln Recht behalten und gewinnen.

 

Schwer zu verkiefeln unsere Mitmenschen, vor allem diejenigen, die sowieso schon immer nur ihren eigenen Willen durchsetzen wollten  - denn die stoßen jetzt plötzlich auf Widerstand und können die anderen nicht mehr so leicht manipulieren wie bisher.

 

Diejenigen, die gerade "aufwachen" und sich denken, warum schau ich immer nur auf die Bedürfnisse der anderen, eigentlich sollte ICH jetzt mal an die Reihe kommen – tja, diese - bis jetzt selbstlos agierenden Menschen – dürfen nun auch endlich mal zuerst an sich selbst denken, bevor sie sich wieder um die Agenden der anderen kümmern. Und das ist auch gut so, jeder sollte zuerst bei sich selbst anfangen, seine eigenen Wünsche und Bedürfnisse stillen, sich um sich selbst kümmern, seinen ganz persönlichen Platz im Leben finden und festigen. Am schönsten wäre es natürlich, wenn sich unsere Bedürfnisse auch mit denen der Umwelt decken, dann geht's selbstverständlich viel leichter. Doch wir haben verlernt auf uns zu achten, wissen wir eigentlich noch was wir für uns selbst wollen?

 

Wer genau weiß, was er will, braucht hier im Grunde gar nicht mehr weiter lesen...  Oder vielleicht doch? Oft ist es doch so, dass wir zwar glauben zu wissen, was wir wollen, doch wenn wir dann genauer hinterfragen, ist das gar nicht mehr so eindeutig und klar.

 

Viele von uns "funktionieren" nur noch, sind von Dauerstress geplagt, versuchen ihren Alltag zu meistern und schauen, dass alles in geregelten Bahnen läuft. Wir haben mittlerweile so viel zu tun, selten haben wir einen Augenblick für uns um wirklich mal das zu tun, was wir eigentlich wollen. Das fängt im Kleinen an, wo wir uns nicht mal mehr die Zeit nehmen das Buch in Ruhe zu lesen, das wir uns schon vor Monaten im Internet bestellt haben, denn zum gemütlichen Einkaufsbummel reicht unsere knapp bemessene Zeit schon lange nicht mehr. Und was so im Kleinen keimt, setzt sich natürlich auch in den "großen, lebensbestimmenden" Themen fort, denn wie viele von uns leben tagtäglich so, wie sie sich das schon immer gewünscht oder vorgestellt haben?

Was uns natürlich sofort zu der Frage bringt: "Weiß ich wirklich was ICH will?"

Dieser Frage auf den Grund zu gehen kann eine Weile dauern, aber wenn wir eine Antwort finden, dann werden wir uns in vielerlei Hinsicht leichter tun.

Aber im Grunde geht es ja nicht nur um unseren Willen. Wenn wir unser Leben so durchleuchten und uns anschauen, von wie vielen Zwängen wir tagtäglich begleitet werden, ist es schwer sich selbst darin noch ein Platzerl zuzugestehen. Wir sind Fremdbestimmt - von Regeln, der Gesellschaft, verschiedenen Personen und natürlich von den vielen angelernten Mustern. In unserem Leben werden uns so viele Grenzen gesetzt, dass wir unsere Wünsche und Träume oft als "Hirngespinste" und als "sowieso unerfüllbar" ad acta legen. So soll das aber nicht sein! Wir sollten unsere Träume leben, uns trauen, die Grenzen zu überschreiten, uns selbst vertrauen, dass wir alles schaffen - uns zutrauen, dass wir alles erreichen können, was wir uns wünschen!

Nur, was tun, wenn unsere Wünsche, Träume, Ziele und Hoffnungen so in unserem Alltagstrott verschüttet sind und wir vergessen haben, was wir eigentlich schon immer tun wollten?

Der beste Weg ist, sich Zeit zu nehmen und darüber nachzudenken, hineinspüren und auch aufschreiben, was dabei so in den Sinn kommt. Die Antworten brauchen wir nicht im Außen zu suchen, sie liegen in uns! Manchmal müssen wir vielleicht ein bisschen tiefer und öfter graben, aber wir werden sie finden! Wir benötigen nur etwas Vertrauen in unsere innere Stimme, in unsere Führung und schon kommen sämtliche Antworten wie von selbst.

Über die innere Stimme werden wir auf unseren Lebensweg geführt und wir erkennen den Sinn und Zweck unseres Daseins. Dieses Erkennen beschert uns ein Gefühl der Geborgenheit, der Ruhe, der Sicherheit, der Stabilität und des Glücks.

Sobald wir unserer inneren Stimme vertrauen, meistern wir unseren Alltag auch viel leichter, können vielleicht einiges verändern und müssen trotzdem auf nichts verzichten. Ganz im Gegenteil, wir können unsere Lebensaufgabe verwirklichen und tiefe Freude empfinden, weil unser Leben erfüllt ist. Heuer - 2017 - werden wir von den kosmischen Energien perfekt unterstützt - los geht's..

Wir wissen ganz genau was wir wollen, also wird's Zeit, dass unser Wille geschehe!

 

Hier noch ein kleiner Fragebogen - in einer stillen Stunde bewusst (!) für sich allein beantworten:

  • Höre ich auf meine innere Stimme?

  • WEM vertraue ich?

  • WO will ich hin?

  • WAS möchte ich gerne tun?

  • Tu ich das, was ich gerne möchte, oder hält mich etwas oder jemand davon ab?

  • Höre ich auf meinen Willen? Kenne ich meinen eigenen Willen – also, weiß ich was ich will?

  • WAS bringt so manche überraschende Antworten...

  • WER bestimmt mein Leben?

  • WER bestimmt meine Handlungen?

  • VERTRAUE ich mir und meiner inneren Stimme?

  • will ICH?

  • Oder höre ich auf einen fremden Willen?

  • Bin ich von anderen Meinungen sehr abhängig?

  • Bin ich fremdbestimmt, durch andere Personen (Familie, Freunde, Gesellschaft) oder durch bestimmte Regeln etc.?

 

Text: Sabine Miksu


 

 

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