Ausgabe 55 / Juni 2012

26.7.2012-24.7.2013

BLAUER RESONANTER STURM


CAUAC 7

Text: KAMIRA Eveline Berger

Wer das neue Maya-Jahr so richtig begrüßen möchte, sollte an
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Endlich vorbei! Oh Gott war das ein zähes Jahr Weisser Magier 6 / Rote Mond-Welle. Die Zunge hängt uns aus vor lauter Last-minute-Lösungen und Schadensbegrenzungs-Strategien. Anstrengung pur steht uns ins Gesicht geschrieben. Viel Zeitaufwand und wenig Ergebnis lautete die tägliche Devise. Schlechte Zahlungsmoral, Grenzüberschreitungen, Machtspielchen und Co. gaben sich abwechselnd die Klinke in die Hand. Und gerade wann wir resigniert hatten, fanden sich plötzlich unerwartete Hilfe, Komplimente oder neue Möglichkeiten ein. Ein Wechselbad der Gefühle wie es im Buche stand also. Die Magie hatte ihre eigenen unergründlichen Gesetze und machte uns regelmäßig ratlos. Dieser Abschied tut uns daher nicht sonderlich weh.

Ungewöhnlich ist für mich nur, dass der Magier sein Jahr dominant bis zuletzt in Anspruch genommen hat, die Vorboten des normalerweise voreiligen BLAUEN STURMS 7 nur bei genauerem Hinsehen differenziert werden konnten. Wie z.B. dass das Wetter im Frühling oft extrem wechselhaft und viel zu kühl wurde. Die Übergangsmischung war allerdings eine echt gefährliche Mixtur: Feindseligkeit (Magier) gepaart mit Explosivität (Sturm). Deshalb war auch hochgradige Achtsamkeit für viele Wochen der beste Schutz. Das Besondere an dem nun laufenden Sturm-Jahr ist, dass das sagenumwobene Datum vom 21.12.2012 und viele globale Umbruch-Theorien hineinfallen. Zufall? Sicher nicht, denn Maya-Zeitbewusstsein richtet sich nach den „Rhythmen des Lebens“ aus, die so sind wie sie eben sind.

Das Blau weist heuer auf das Element WASSER hin mit Bezug auf die Himmelsrichtung WESTEN. Damit stehen ein Jahr lang Gefühle, Intuition, Heilung und Transformation im Vordergrund. Im Ablauf der 4 Wurzelrassen (rotweiß-blau-gelb) fällt dem Blau die Aufgabe zu alles Verfeinerte (Weiß) auszuheilen (Blau). Es geht also eindeutig in die Tiefe von Dingen, Taten und Ereignissen. Veränderung bzw. Umwandlung wird zum täglichen Brot. Was heute stimmt, kann sich morgen bereits als überholt anfühlen und durch neue Ideen ersetzt werden. Ganz nach dem Motto: „Der Weg ist das Ziel!“ Ein Horror für alle Nach-Sicherheit-Strebenden, ein Hochgenuss für alle Künstlerseelen. Facettenreiche Spiritualität und ganzheitliche Heilmethoden sind nun essentiell wichtig für die tägliche Balance und wertvolle Helfer. Der Wortschatz wandelt sich von klaren sachlichen Definitionen (Weiß) in blumige Umschreibungen mit intensiver Gestik. Sprecht über Eure Gefühle, Eure intuitiven Erkenntnisse und Visionen und Ihr werdet viele interessierte ZuhörerInnen finden. Recherchiert im Internet nach globalen Veränderungen und sie werden an Euren Lippen hängen wie hungrige Kinder. Verbreitet heilsames Wissen, damit der laufende Dimensionswechsel leichtfüßig und angstfrei möglich ist. Jeder Einzelne ist wichtig!

Jetzt aber hurtig zu den typischen BLAUEN STURM-Themen: Im evolutiven Ablauf der Archetypen im „Großen Rad“ (insgesamt 20) steht Cauac an vorletzter Stelle. Somit fällt ihm die Aufgabe zu, alle noch ausständigen Reparaturen vollständig durchzuführen. Sozusagen am letzten Drücker (alle 4 Jahre!) noch schnell alles in Ordnung zu bringen. Und da die Menschheit grundsätzlich nur etwas verändert, wenn sie in den A… getreten wird, kann man sich vorstellen, welcher Arbeitsberg uns nun wieder für ein Jahr erwartet. Bildlich gesprochen benötigen wir einen Bulldozer der gleichzeitig über die Schnelligkeit eines Ferrari verfügt um allen Aufgaben gerecht werden zu können. Denn selbst alles Im-Verborgenen-Liegende muss jetzt ans Tageslicht gebracht werden, um es in Restmüll, Sondermüll und wertvolle Rohstoffe unterteilen zu können. Dies betrifft natürlich nicht nur die Welt außerhalb von uns, sondern ganz besonders das Selfmade-Universum. Als vorrangige Lagerstätte unaufgearbeiteter Müllberge fällt mir da sofort die Gefühlswelt ein, Allen voran das Unterbewusstsein. Deshalb liebe Leute, ist auch das Jetzt der Moment um tief zu schürfen! Wie tief im Frieden sind wir wirklich mit uns? Wieviel sind wir das, was wir sein sollten? Wieviele Verletzungen warten noch darauf ausgeheilt zu werden? Glaubt mir, die Sturmkraft ist spontan und intensiv genug, um es mit unseren kniffligsten Verdrängungsmechanismen aufzunehmen und alle Rest-Schatten ausheilen zu können. Sind sie doch wertvolle gebundene Energien die wir negieren, weil die Licht-Liebe-Illusion um so Vieles erhabener scheint. Hier gleich ein wichtiger Tipp dazu: Inneren Emotionsschüben am Besten total hingeben und währenddessen um Transformation bitten! Vor Allem aber gewahr werden, dass die auslösende Situation bzw. Person lediglich das kosmische Aushebelungs-Werkzeug war. Das ist nicht nur reifer, sondern auch gesünder für den Blutdruck. Trotzdem kann Kommunikation heuer generell ein wenig lauter, wilder und direkter ablaufen. Die aufschäumenden Gemüter beruhigen sich jedoch meist schon nach kurzer Zeit wieder.

Mit dieser Maximalkraft im Gepäck ist es jetzt einfach unmöglich etwas auf Halbmast zu tun. Blicken wir auf das Wetter, so werden wir extreme Temperaturschwankungen als Specialeffects erkennen, vielleicht sogar mit Stürmen gespickt. Regenhaut also besser fix ins Handtascherl. Blicken wir auf den Straßenverkehr, so kann jetzt ein unschuldiges Dahingleiten leicht den Hintermann in Rage bringen, weil Sturm-Speed eben auch zu Ungeduld führt. Deshalb bitte besondere Vorsicht vor Spontanreaktionen bzw. Auffahrunfällen. Wenn wir einen Blick auf die Körpersymptome werfen fällt uns wahrscheinlich auf, dass sich unsere Regenerations-Zeit verkürzt hat, wir also bereits nach einem kurzen Nickerchen wieder voll einsatzbereit sind oder generell weniger Schlaf benötigen. Na, endlich! Doch man könnte fast meinen, wir entspannen hektisch, was eigentlich ein Absurdum ist. Aber langes Nichtstun würde uns heuer sicher zum Platzen bringen. Durch den Energievortex, der der Wirkung einer Windhose gleicht, wird jeder noch so schwere Bodensatz typisch Cauac-Generalreinigung, aufgewirbelt. Warum also Dinge zurückhalten, die eh schon längst ausgedient haben? Das wiederum klingt ganz nach Entrümpeln, Renovieren, Umbauen, Umsiedeln, Auswandern, etc. Gott-sei-Dank geht jetzt alles schneller als geplant. Ist das nicht wunderbar? Fangt an dem Eck an wo es Euch ein Herzensanliegen ist und ein heilsamer Wirbelsturm wird durch Euer Leben fegen, der Euch völlig begeistert!

Die heikelste Frage ist jedoch für uns alle: Wie stark und abrupt werden sich die Systeme in die wir eingebettet sind, verändern? Einerseits verhasst und andererseits (noch) sicherheitsspendend - da schlagen ganz klar 2 Seelen in unserer Brust. Die gute Nachricht ist, dass selbst der Sturm nicht an Dingen und Institutionen rüttelt, die sich sowieso in einem natürlichen Wandlungsprozess befinden oder die bereits perfekt angepasst, offen und flexibel sind. Nach diesen „Konstanten“ kann man sich getrost ausrichten, denn sie weisen eindeutig in eine bessere Zukunft. Alles Andere wird allerdings sturmlike kurzerhand wegrationalisiert oder dimensionsgewechselt. Bitte nicht vergessen: Es geht nicht um General-Zerstörung sondern General-Erneuerung! Da Cauac der antipodale Partner von Muluc (Roter Mond) ist, der hauptsächlich fließen möchte, fällt dem Sturm logischerweise die Aufgabe zu jeden Stau aus dem Weg zu räumen. So einfach ist das. Die diesjährige Gretchen-Frage lautet also: Wo staut es in meinem Leben? Wo staue ich bewusst oder unbewusst? Wo staut was? Alles Weitere ist meist schwuppdiwupp, eine anschließende automatische Heilreaktion. Zwischenzeitliches Chaos ist somit in erster Linie ein gutes Zeichen, dass die Sache (wir, unser Leben, System, …) sich gerade im Umbruch befindet und demnächst wie Phönix aus der Asche, neu geboren sein wird. Wichtigste Grundeinstellung ist demnach die größte Flexibilität, die ihr in Euch hervorkramen könnt. Seid beruhigt meine Freunde, auch diese Extreme können, man glaubt es kaum, zur Routine werden! Bereits als Kinder auf einer Rutsche z.B., ist uns schnell klar geworden, dass es hinunter um Einiges leichter geht, wie wenn wir versuchten uns zurück hinauf zu kämpfen. Und schon habt ihr Euer Sturm-Überlebens-Muster vor Augen! Geht mit der Zeit, damit Ihr nicht mit der Zeit geht und tut was Ihr tun müsst! Meine zahlreichen Sturmjahr-Erfahrungen sagen mir, dass man in einem derart wild-emotionalen Jahr sowieso nicht gegen seine Überzeugungen leben kann. Und das ist auch gut so, weil Gefühle generell die besseren Wegweiser sind.

Hier zum Ton 7 und seiner Jahres-Geschenke:
Die ausgleichende 6 hat letztes Jahr (26.7.2011-24.7.2012) immer wieder für Entschärfung in Engpässen geführt. Nun übergibt sie der
spirituell tief verbundenen 7 das Zepter. Sie hilft uns Urvertrauen in die geistige Führung zu finden, sobald wir im Chaos zu versinken drohen und Panik in uns hochkommt. Ihre mystische Ausrichtung ist eine Wohltat um Loslassen zu lernen. Fast traumwandlerisch werden wir von ihr durch diese turbulenten Zeiten geführt und fühlen Zuversicht, niemals die Flinte ins Korn werfen zu müssen, egal wie wild es zugeht.  

Zu guter Letzt ein paar Worte zur ROTEN HIMMELSWANDERER-Welle:
Heuer ist der Blaue Sturm in diesen 13-Tageszyklus auf der 7. Stufe eingebettet. „Ben“ ist eine sprichwörtliche Gegenstromanlage und dadurch der Garant, dass das Sturm-Jahr auch wirklich ganze Umwälzungsarbeit leistet. Seine Natur ist es nämlich
Revolution anzustacheln, Grenzen zu überschreiten und mutige Neuanfänge zu initiieren, seien sie auch noch so experimentell. Er packt heiße Eisen an wie lauwarme Kartoffeln und keine Heilige Kuh ist vor ihm sicher. Beste Voraussetzungen also für Quantensprünge bzw. der Veränderung überholter Systeme und Traditionen. Respekt hat er grundsätzlich nur vor dem Leben, das sich in Freiheit entwickeln können soll. Alltagsvariante: Reisen, fremde Bürden abgeben, Selbsteinschränkungen minimieren, Neues ausprobieren, Verjüngungskuren, Abenteuer pur, … Individualisten aufgewacht!

Ein Jahr stürmischer Turbo-Heilung und grenzgenialer Ent-wicklung bzw. harmonisches Zeitgleiten wünscht Euch wie immer

 KAMIRA

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