Ausgabe 42 / April 2011

Mediale Fähigkeiten

Wir alle besitzen mediale Fähigkeiten. In der Kindheit sind diese noch an der Oberfläche, werden aber leider durch die Eingliederung in die Gesellschaft so sehr unterdrückt, dass wir den Glauben an unsere Talente verlieren. Jeder von uns hatte schon mal Erlebnisse, die man auch als außersinnliche Wahrnehmungen bezeichnen kann. Sei es, dass wir wissen wer uns anruft, bevor wir noch auf das Display geschaut haben - wir jemanden anrufen, der uns dann sagt "ich wollte dich auch gerade anrufen" - oder wir spüren, wenn uns von hinten jemand anstarrt. Zu den medialen Fähigkeiten zählt man unter anderem Hellsichtigkeit, Hellhören, Telepathie, Telekinese, Gedankenlesen, usw...
 

HELLHÖREN 

Um Hellhören zu können, muss man nicht zwangsläufig ein gutes Gehör haben, ich glaube sogar, dass es ein Vorteil ist, wenn man von Außen nicht abgelenkt wird, da man sich voll und ganz auf die inneren Stimmen konzentrieren und einlassen kann.

Wir alle haben die Fähigkeit des Hellhörens, wir haben nur verlernt diese Gabe zu verwenden. Der heutige Alltag macht es uns ja auch nicht gerade leicht, auf eine leise innere Stimme zu hören, da die Außenwelt ja nur so vor Lärmverschmutzung schreit. An manchen Tagen müsste uns diese zarte Stimme wohl regelrecht anbrüllen und wir würden sie trotzdem nicht wahrnehmen.

Natürlich kann man Botschaften mit dem inneren Ohr immer empfangen und ihnen überall lauschen, aber dazu braucht man schon ein bisserl Übung. Oft fällt es uns ja auch nicht leicht, zu unterscheiden, wer uns da gerade etwas zuflüstert. Aber beginnen wir mal von vorn.

Unsere Ohren sind wichtige Nebenchakren, also Energiezentren, die leider sehr selten erwähnt werden, aber dennoch viel Zuwendung brauchen – unsere Lauscher sind ständig auf Empfang, sie nehmen pausenlos alle Informationen aus unserer Umgebung auf. Mittlerweile ist uns der Umgebungslärm schon so vertraut, dass uns absolute Stille fast ein bisschen Angst macht. Denn in dieser Stille hören wir plötzlich die Geräusche unseres Körpers, die wir sonst gar nicht mehr wahr nehmen. Da merken wir, wie laut unser Atem ist, sogar unseren Lidschlag hören wir und unsere Verdauung macht manchmal Geräusche, die sich in absoluter Stille wie ein vorbeifliegender Düsenjet anhören.

Absolute Stille ist nicht einfach für den Ungeübten, weil wir die Melodie des Alltags so sehr in unser Leben integriert haben, dass wir uns in der Geräuschlosigkeit plötzlich allein und abgeschnitten fühlen. Doch gerade diese Ruhe kann uns zu uns selbst führen. Sobald wir uns an die Stille gewöhnt haben und es sogar schaffen, vielleicht ein, zwei Stunden nichts zu sprechen – dann füllt sich unser Bewusstsein mit herrlichem Frieden und aus der kurzfristig empfundenen Einsamkeit wächst ein Gefühl der Verbundenheit, des Eins-sein mit allem. Jetzt ist auch der Moment gekommen, wo wir klar und deutlich alle Botschaften hören können, die von unserem inneren Kind, unserem höheren Selbst, einem Engel oder einem aufgestiegenen Meister kommen, wer auch immer gerade mit uns sprechen möchte. In dieser Stille geht das ganz leicht.

Manchmal ist es aber schlichtweg unmöglich in die vollkommene Stille zu gehen, und unser Alltag ist leider selten wirklich leise. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns im Hellhören üben, damit wir auch jederzeit die kleinen Botschaften hören, die uns unser Leben erleichtern und uns in die richtige Richtung führen. Zweifelsohne nehmen wir diese Nachrichten aus anderen Dimensionen zur Kenntnis, manchmal blitzen sie als Eingebung in uns auf, oder werden als Gefühl spürbar. Es ist meist um einiges schwerer diese Mitteilungen klar und deutlich zu hören. Und es ist noch schwerer ihnen zu vertrauen, also eigentlich uns selbst es zuzutrauen, dass wir überhaupt die Fähigkeit des Hellhörens besitzen. Wenn der Zweifel kommt, dann fragt man sich, ob man jetzt schon völlig spinnt, weil man Stimmen hört, man grübelt, ob es tatsächlich eine Nachricht eines anderen Wesens ist, oder ob sich der eigene Verstand gerade etwas zusammenspinnt. Das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu finden, vor allem auf einem Gebiet, das wissenschaftlich keine Beweise liefern kann, ist wohl die größte Herausforderung. Doch wenn diese Hürde einmal genommen ist, dann kann man sich 100%ig auf die höhere Führung verlassen. Ist man erstmal im Hellhören geübt, kann man auch direkt Fragen an die geistige Welt stellen und bekommt dann auch prompt Antworten, sprich, man channelt.

Sind wir noch keine Meister im Hellhören, bekommen wir unsere Botschaften von Außen, denn es wird schon dafür gesorgt, dass wir gut geführt werden, auch wenn wir es vielleicht gar nicht mitbekommen. Oft sind es ganz banale Sätze, die uns zum Nachdenken anregen oder uns wie durch ein Wunder eine Antwort auf eine längst gestellte Frage liefern. Da hören wir ganz „zufällig“ etwas im Radio, oder durch eine Erzählung eines Freundes, oder eine Textzeile eines Liedes springt uns förmlich an – wir sind eben ständig auf Empfang geschalten – manchmal bekommt es unser Wachbewusstsein mit, dann wieder muss es zuerst im Unterbewusstsein abgespeichert werden, bis es eines Tages an die Oberfläche kommt. Damit wir keine an uns gerichteten Nachrichten überhören, sollten wir sehr aufmerksam lauschen und unsere Ohren auch pflegen. Dazu gehört auch, dass wir unseren Gehörgängen hin und wieder eine Auszeit von der Lärmbelästigung gönnen, die Musik etwas leiser aufdrehen oder uns mit sehr angenehmen Tönen umgeben. Eine regelmäßige Behandlung mit Ohrkerzen bringt auch wunderbare Entspannung und „offene“ Ohren. Übrigens ist Tinitus (= ständige Ohrgeräusche) gerade ziemlich stark verbreitet. Ich für meinen Teil glaube, dass dieses Pfeifen und Quietschen in den Ohren anzeigt, dass ich für Botschaften noch nicht bereit bin und deshalb die falsche Frequenz höre – eben ein Rauschen oder Pfeifen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass der Tinitus weg geht, wenn man sich für Nachrichten aus anderen Dimensionen öffnet.

Um die Hellhörigkeit zu unterstützen gibt es verschieden Übungen. Hier ist eine davon: Nimm zwei kleine Amethysten – gib in jede Hand einen davon und lege sie auf deine Ohrmuscheln, die Hände flach auflegen, damit der Amethyst direkt am Ohr liegt. Atme nun ein paar mal entspannt ein und aus, nimm die Kraft des Amethyst in dir auf. Die Farbe öffnet dein 3. Auge und auch dein Kronenchakra. Wenn du möchtest, kannst du dich mit Erzengel Zadkiel verbinden, der dich beim Hellhören unterstützen kann. Spüre wie die violette Farbe der Steine links und rechts in deine Ohren fließt, sich in der Mitte trifft und nach oben aus dem Kronenchakra und nach vorne durch das 3. Auge strahlt. Lege deine Hände nun entspannt in den Schoß und stell dir vor, dass du jetzt auf Empfang bist. Vor deinem geistigen Auge wachsen deine Ohrmuscheln zu großen Tellern an, wie Satellitenspiegel, du spürst wie sich deine Gehörgänge weiten und alles offener wird. Nun brauchen wir noch eine Antenne, die jetzt aus deinem Kronenchakra herausfährt. Es ist ein lustiges Bild, aber ernsthaft, ein sehr, sehr wirksames Bild! Du bist jetzt richtig auf Empfang eingestellt und kannst jede Botschaft in dir aufnehmen. Abschließend lege noch eine Schutzhülle um deine Antenne und deine großen Ohrmuscheln, damit dich auch nur gefilterte und für dich nützliche Nachrichten erreichen! Um diese Übung zu beenden, lege noch einmal die Amethysten auf deine Ohren und spüre einige Minuten nach. Vielleicht hast du ja schon etwas empfangen!

Brauchst Du Unterstützung in Form von Essenzen, so kann ich Dir von Aura-Soma den königsblauen und den violetten Pomander empfehlen, oder die Aura-Soma Quintessenz St. Germain, bzw. Holy Grail und wenn’s am Vertrauen liegt, die Quintessenz El Morya. Arbeitest du lieber mit Engelenergien, so ist Zadkiel wohl der geeignetste Begleiter.

Ich hoffe ich hab Dich hellhörig gemacht und Du bist ab sofort auf Empfang!

Text: Sabine Miksu
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