Ausgabe 39 / Jänner 2011

Architekt Dipl. Ing. Werner Vogl
STAATLICH BEEIDETER UND BEFUGTER ZIVILTECHNIKER

Kraftplatz Schlafzimmer

Ein Drittel bis zur Hälfte unseres Lebens verbringen wir im Bett. Nicht immer um Schlafen, aber trotzdem halten wir uns bei einer Lebenserwartung von 90 Jahren zumindest 30 Jahre in unserem jeweiligen „intimen Raum“ auf. 

Eine ordentlich lange Zeit, die in einer Atmosphäre und einer energetischen Situation verbracht werden sollte, die gesundheitlich verträglich ist und den Energiehaushalt wieder aufladen soll. Denn wenn wir schlafen sind wir in einem Zustand der größtmöglichen Offenheit für Einflüsse von außen. Wir nehmen unsichtbare Strahlung auf, alle Radiowellen, Fernsehprogramme und natürlich den Elektrosmog im Überfluss. Aber nicht nur das, wir nehmen auch Strahlungen auf, die aus dem Weltall zu uns kommen und den Schutzschild Atmosphäre durchdringen konnten. Wir nehmen darüber hinaus noch nicht erforschte, aber oft geschilderte Informationen und Bilder auf, deren Herkunft wir nicht orten können und verarbeiten dies manchmal in unseren Träumen. Wir befinden uns im Tiefschlaf in unserem natürlichsten und lebensgerechtesten Zustand, der dem Eingehen beim Sterben oder dem Zustand vor der Geburt ähnelt. Wir haben kein spezielles „Ich“ Bewusstsein, und wenn wir sehr feine Sensoren haben, so können wir im Vorgang des Einschlafens und des Aufwachens einen kurzen Moment erhaschen, in dem wir nicht wissen, wer wir sind, was wir hier tun oder welchen besonderen Stand wir in der Welt haben. Ja, nicht einmal, dass es eine Welt gibt, ist uns in diesem Moment bewusst. Könnten wir diesen Moment dehnen, so erführen wir den Zustand der Erleuchtung, wie sie in den indischen aber auch anderen Traditionen beschrieben werden. Ein Zustand des reinen „Seins“, ohne irgendetwas Spezifisches zu „sein“, was uns von anderen unterscheidet. Dieses reine Sein zu erleben, und zwar täglich, ist für uns lebensnotwendig. Wir kehren für die Phase des Tiefschlafes in unser Innerstes zurück um uns für den neuen Tag zu rüsten, Kräfte zu sammeln und Energien zu speichern.

Im „All-eins-sein“

„Der Herr gibt’s den Seinen im Schlaf...“ heißt eine Redewendung, wenn jemand über Nacht Einfälle oder Geistesblitze hat, oder plötzlich unerklärbar gescheiter wurde. Ein Körnchen Wahrheit liegt sicherlich darin, denn solche „Inputs“ geschehen oft im Schlaf. Im ausgeruhten Zustand sind wir plötzlich voll Tatendrang, obwohl wir Tags zuvor in dieser Angelegenheit noch völlig verzweifelt nach einer Lösung gesucht hatten. Ein wenig können wir den Zustand sind wir plötzlich voll Tatendrang, obwohl wir Tags zuvor in dieser Angelegenheit noch völlig verzweifelt nach einer Lösung gesucht hatten. Ein wenig können wir den Zustand des „noch nicht auf der Höhe seins“ auch beobachten, wenn wir jemanden aufwecken und dieser dann überhaupt nicht weiß was los ist, ja auch den Eindruck macht, als sei er noch nicht Herr seiner Sinne. Und das stimmt im Wortsinn tatsächlich. Der Herr über unsere Sinne und unserem Verstand ist das kleine Ich, das wir „Verstandesego“ nennen könnten. Das allerdings nur im Bereich des verstandesmäßigen Erfassens und ist dual aufgebaut. Für alle anderen Wahrnehmungsmöglichkeiten des Menschen _ und das ist der weitaus größere Teil unserer Möglichkeiten - ist eine andere Instanz zuständig. Nämlich jene, die ständig Zugang zur Quelle unseres Seins hat. Manche nennen dies auch „Rückverbindung mit dem All-eins-sein“ oder gar Religion (wörtlich übersetzt Rückverbindung). Interessant in diesem Zusammenhang ist auch, dass sogar eine so materialistische Religion wie die katholische Kirche diese ständig existierende Verbindung zur Quelle anerkennt.

Das „Muster“ des Schlafzimmers

Aus diesen Gegebenheiten kann man unschwer erkennen, dass die rechte Wahl des Schlafplatzes innerhalb des Wohnungs- oder Hausverbandes von immenser Bedeutung für das körperlich-seelische  und spirituelle Wohlergehen ist. Ein belasteter Platz, durch verschiedene radiästhetische Phänomene oder durch Geschehnisse aus früheren Zeiten, die eine bestimmte Prägung oder ein bestimmtes „Muster“ manifestiert haben, kann den Platz zu einer Gesundheitsfalle werden lassen. Denn wir nehmen natürlich nicht nur die wunderbaren Himmelsenergien im Schlafe auf, sondern lassen auch die krankmachenden „Energiespams“ - zumeist menschengemacht - in unseren ungeschützten, offenen Körper ein. Hier ist nicht nur der physische Körper gemeint, sondern auch die ihn durchdringenden und umschließenden feinstofflichen Körper. Dass diese existieren ist längst auch fotografisch mittels Kirlianfotografie erwiesen. In diesen feinstofflichen Körpern manifestieren sich emotionale und seelische Beeinträchtigungen besonders stark. Hier wird eine „Matrix“ der Persönlichkeit im seelischen und emotionalen Bereich gebildet, die bestimmend ist für unsere Handlungen am Tag, auch wenn diese scheinbar intellektuell vorgenommen worden sind. Wir kennen auch das Phänomen, dass wir manchmal ohne ersichtlichen Grund niedergeschlagen sind oder gar ständig mit Rückenschmerzen oder anderen Beschwerden aufstehen.

 Geomantische Untersuchungen

Um nun alle Beeinträchtigungen von außen zu minimieren oder auszuschalten ist es ratsam das Schlafzimmer und da vor allem den Schlafplatz geomantisch untersuchen zu lassen. Dabei werden alle Störquellen festgestellt und dann geeignete Maßnahem vorgeschlagen. Nur in den wenigsten Fällen muss ein Wechsel des Zimmers empfohlen werden, zumeist sind neue Stellmöglichkeiten für das Bett ausreichend. Bei den geopathischen Situationen können auch geomantische Maßnahmen helfen. Die in ihrem Schlafzimmer herrschende Situation besteht immer aus verschiedensten Einflüssen und diese sind durch die Lage innerhalb der Wohnung, die Belichtung und die Ausrichtung innerhalb der Himmelsrichtungen bestimmt. Weiters durch die radiästhetischen Gegebenheiten, wie Wasseradern oder Globalgitternetze und andere mögliche Störfelder. Insgesamt ergibt sich ein Bild von Ihrem Zimmer das man als die „Matrix“ ihres Schlafzimmers bezeichnen kann.

Weil wir aber nicht nur schlafen, sondern auch anderen Aktivitäten, wie Lesen oder das miteinander intim sein im Schlafzimmer leben, ist ein ausgewogener Energiepegel notwendig. Denn zur Unterstützung Ihres gesunden regenerierenden Schlafes bedarf es einer Energiesituation, die nicht zu „aufregend und kräftigend“ ist, während für unsere sinnlichen und erotischen Zeiten gerade solche aufbauenden und zuführenden Energien gewünscht sind. Wir müssen daher zwei scheinbar entgegengesetzte Energiesituationen vereinen. Da hilft nun in erster Linie die räumliche Gestaltung des Mobiliars, sowie die Auswahl der Farben, Materialien und Formen. Es ist nicht möglich einen Typ „Schlafzimmer“ für alle zu kreieren, der nun die gewünschte Energie mitbringt. Es ist leicht einzusehen, dass die Menschen verschieden sind und bei einem - z.B. gemeinsamen Ehebett auch zwei unterschiedliche Menschen energetisch zu „koordinieren“ sind. Dies kann auch dazu führen, dass sich bei Trennung des Paares und der Wechsel eines Partners eine völlig andere Betrachtung des Raumes und des Mobiliars ergibt. Insbesondere das Bett und die Matratze sollten nach einer Trennung auch rasch ausgetauscht werden, genauso und ebenso wichtig: alle Bettwäsche. In diesen Gegenständen und Tüchern ist die Liebesgeschichte des früheren Paares gespeichert und gibt diese Information ständig an den neuen Partner weiter und erschwert die neue Verbindung auf der Energieebene. Ein kleiner Hinweis auf die Situation von Singles, die eventuell wechselnde Partner in ihr Schlafzimmer einladen, soll hier auch gemacht werden: wenn die Unverbindlichkeit (noch) gegeben ist und die verschiedenen Partner mit Achtung und dem gleichen „sich-einlassen“ empfangen werden, wird sich die Energie auf hohem Niveau halten lassen. In allen anderen Fällen wird die jeweilige Energiesituation manifest und die Kraft des Ortes entsprechend geschwächt

Hilfreiche Hinweise

Trotz der notwendigen individuellen Behandlung jedes einzelnen Schlafzimmers können hier einige Hinweise gegeben werden, die allgemein die Energie anheben:

  • Versuchen Sie mit dem Kopf nach Norden zu schlafen, aber wenn Sie ausprobiert haben, in eine andere Richtung gut zu schlafen, ist diese zu empfehlen.

  • Die Tür sollte nicht seitlich oder hinter dem Kopf der Schlafenden angeordnet sein.

  • Morgensonne ist der Abendsonne vorzuziehen (Lage des Fensters)

  • Zu kräftige Farben, insbesondere sehr dunkle sind zu vermeiden.

  • Große schwere Kästen sollten nicht aufgestellt werden, Einbaukästen, die ohne Spiegel an Schiebetüren eine geschlossene „Wand“ bilden, sind den Kästen vorzuziehen. Am besten hat man seine Kleider und auch die Schmutzwäsche in einem anderen Raum!

  • Keine Trainingsgeräte aufstellen

  • Keinen Fernseher und keinen Radiowecker im Schlafzimmer! Die sind besonders wirksame Energiefresser und empfangen besonders viele schädliche Strahlungen und leiten diese ständig an sie weiter.

  • Holzboden mit Teppich oder Fell sind einem Spannteppich in der Energiesituation weit überlegen

  • Wenn es möglich ist, schaffen Sie einen Ausgang direkt ins Freie, auf einen kleinen Balkon, einer Terrasse oder direkt in den Garten. Die Morgensonne gleich nach dem Aufstehen zu genießen, ist eine besonders wertvolle Energieaufnahme.

  • Plazieren sie das Bad mit getrenntem WC neben dem Schlafzimmer. Das Bad  kann eine  Erweiterung im Freien (zur Sonne ausgerichtet) direkt im Garten haben. Eine Glastür führt auf einen kleinen verfliesten Außenbereich ohne Dach, mit 2m hohen Begrenzungsmauern und Dusche. Natürlich nur in der warmen Jahreszeit oder in Verbindung mit einer Sauna.

  • Sparen sie nicht am Bett und der Matratze! Ein gutes Bett soll im Idealfall aus Zirbenholz sein (wurde wissenschaftlich untersucht und für seine gesundheitsfördernde Wirkung ausgezeichnet). Aber auch jedes andere Massivholzbett mit so wenigen Metallteilen wie möglich - am besten ohne und mit einer porenoffenen Oberfläche, wie Holzöl und Bienenwachs - vermeiden Sie lackierte Oberflächen im Wohnbereich (auch Wasserlacke sind da gemeint!)

  • Das Bett soll mindestens 50 cm hoch sein (Staubgrenze!)

  • Wählen sie keine zu kleine Matratze. Wir bewegen uns im Schlaf und eine zu kleine Matratze wirkt hemmend auf diese Bewegungen, da wir den Partner nicht ständig aufwecken und auch nicht hinunterfallen wollen. Matratzen sind dann gesund, wenn sie keine künstlichen Materialien verarbeitet hat (z.B. Schaumstoffe aus PVC) und feuchtigkeitsaufnehmend und auch wieder abgebend sind. Wir setzen pro Nacht etwa 1-2 Liter Wasser um.

  • Daher sollen auch keine große Pflanzen im Schlafzimmer sein, die zuviel Sauerstoff benötigen.

  • Keine Heizungen mit offenem Feuer (z.B. die alten Ölofen), auch hier ist der Sauerstoffhaushalt in Gefahr und giftige CO Verbindungen greifen uns an.

  • Für gute Querlüftungsmöglichkeit  sorgen - auch im Winter kurz, aber gut lüften!

 Umfassende Beratung

Für eine umfassende Beratung ist eine Besichtigung vor Ort unerlässlich und sollte von erfahrenen Geomanten oder Feng Shui Beratern unter Beachtung der Persönlichkeit der betreffenden Menschen und der unverrückbaren äußeren Gegebenheiten vorgenommen werden. Dabei bin auch ich Ihnen gerne behilflich. Wenn Sie dann über die energetische Beschaffenheit Ihres Schlafplatzes Bescheid wissen und Sie die vorgeschlagenen Verbesserungen durchgeführt haben, werden Sie in Ihrem „Kraftplatz Schlafzimmer“ wieder so richtig wohlig schlummern und erfüllend lieben.

Text: Dipl. Ing. Werner Vogl

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