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Ersterscheinung: April 2010

Huna – Das geheime Wissen
Die drei Selbste

Wir bestehen aus drei geistigen Wesen, dem mittleren Selbst, dem unteren Selbst und dem höheren Selbst. Manchmal wird das untere Selbst auch als inneres Kind bezeichnet, bzw. das höhere Selbst als unser Schutzengel. In der Psychologie kennt man diese Begriffe auch als Ich, Über-Ich und Es (das Unbewusste).

Eine der wesentlichen Grundideen von Huna ist die Dreiheit des geistigen Menschen, die Verbindung der drei Selbste zu einer Einheit und damit die Verbindung mit Gott zu schaffen, denn unser Hohes Selbst ist unser göttlicher Teil. Sind wir mit unserem Hohen Selbst verbunden, dann sind wir auch mit Gott verbunden.

 

Lono – Das mittlere Selbst (ich, ego, …) / Lono (= Verstand, Denken, Bewusstes)
Das mittlere Selbst besteht aus dem menschlichen Körper und einem dazugehörigen Geistwesen.

Unser mittleres Selbst trägt unseren Vornamen

Die Aufgaben des mittleren Selbst:

  • Führer, Berater, Lehrer und Tröster für unser unteres Selbst. Das mittlere Selbst verfügt über das Gehirn und damit über den Intellekt und hilft dem unteren Selbst, vor allem dann, wenn es um Entscheidungen geht, bei denen der Intellekt eine große Rolle spielt und nicht die Emotionen… Das mittlere Selbst ist Tröster, weil es durch seinen Intellekt die Situation erkennt, die zu Angst, Stress, Zweifel oder Verzweiflung geführt hat und kann durch diese Erkenntnis das unteres Selbst aufklären und trösten.

  • Das mittlere Selbst muss für unser Leben Verantwortung, Initiative, Willensstärke und Fleiß aufbringen.

  • Initiative für die Beziehung zu unserem Hohen Selbst.

  • Hat die Pflicht zu lernen, da es über die notwendigen Sinnesorgane verfügt (Augen, Ohren).

  • Verantwortung für die Auswahl, Charakterisierung und Formulierung von Wünschen und Gebeten.

  • teilweise Verantwortung für die Gesunderhaltung des Körpers.

  • (die rein verstandesmäßige Fähigkeit, Krankheiten oder Unpässlichkeiten zu erkennen – diagnostizieren)

Lono ist der Teil, der sich aller inneren und äußeren Einflüsse bewusst ist: Erinnerungen, Gedanken, Ideen, Phantasien, Intuitionen, Gedankenblitze, aber auch Sinneswahrnehmungen wie sehen, riechen, schmecken, hören, tasten – Empfindungen von Tiefe, Bewegung, Druck, Zeit etc...

Es steht sozusagen an der Grenze zwischen inneren und äußeren Welten. Seine Hauptaufgabe ist das Entscheiden.

Unser mittleres Selbst besteht auf Ordnung – im Sinne von Regeln, Kategorien und Verstehen – es stützt sich auf die Logik des Verstandes, es liebt Erklärungen (Forscherdrang, Analysen…)

Das wichtigste Werkzeug des mittleren Selbst ist die Imagination (also die visuelle Vorstellungskraft), sprich die Visualisierung. Wir brauchen diese „Versinnbildlichung“ vor allem für die Arbeit mit unserem unteren Selbst, da es mit Bildern mehr anfangen kann, als mit Worten. Auch für das Üben der Telepathie ist gute Visualisierung von Vorteil!

 

KU – Das untere Selbst (ES, Unterbewusstsein, unbewusstes) / KU (= Herz, Körper, Unterbewusstes) 
Unser unteres Selbst, also unser Unterbewusstsein, ist ein selbständiges Geistwesen, hat eine eigene Persönlichkeit und ist somit ansprechbar und erziehbar!

Es ist unser Freund, Helfer, Wächter und Partner – manchmal wird es auch „Bruderselbst“ genannt. 

Unser unteres Selbst hat einen eigenen Namen!

 Die Aufgaben des unteren Selbst:

  • Steuerung sämtlicher nicht vom Willen kontrollierter Körpertätigkeiten. (Atmung, Blutdruck, Herzschlag, Verdauung, Schweißdrüsen, Gänsehaut, erröten, …)

  • Die Emotionen – Herd ALLER Emotionen

  • Psychosomatische Krankheiten (schickt Krankheiten, wenn wir zB unserem Körper keine Ruhe gönnen…)

  • Gedächtnisspeicher (Gehirn = mittleres Selbst – Gedächtnis = unteres Selbst)

  • Sitz des Gewissens (unmittelbar mit dem Gedächtnis verbunden – „Bauchgehirn“)

  • Telepathie

  • Hellsehen (auch alle anderen parapsychologischen und medialen Tätigkeiten)

  • Träume

Das untere Selbst wird oft als „George“ oder „Georgie“ bezeichnet… im früheren England war es so, dass George meist der „gute Geist“, das „Mädchen für Alles“ im Haus war. Er war der sogenannte Gutshof-VERWALTER. Wenn man also noch keinen Namen für sein unteres Selbst hat, dann gefällt ihm George auch.
Das untere Selbst ist ein eigenständiges Geistwesen und ist vergleichbar mit einem kleinen Kind. Es fühlt sich ziemlich schnell vernachlässigt und freut sich, wenn wir (mittleres Selbst) mit ihm Kontakt aufnehmen.

Wenn wir das Gefühl haben, dass der Kontakt anfangs nur ein Monolog ist, dann verstehen wir die Botschaften noch nicht richtig… George wird uns eher in Gefühlen oder Gedankenblitzen antworten „wenn etwas in den Sinn“ kommt, dann sendet uns George meist eine Botschaft… vielleicht ist es etwas Hilfreiches, oder etwas was unser unteres Selbst noch sehr belastet. Wir können dann natürlich nachfragen, was es belastet, dann wird es uns Bilder schicken. Unser mittleres Selbst kann dann mit George darüber sprechen, es ihm erklären und auflösen.

Das untere Selbst kann auch stur und bockig reagieren, wenn es sich überfordert fühlt und uns dann in die Irre führen (zB bei Experimenten, die es langweilen)

Damit unser unteres Selbst besser versteht was wir von ihm wollen, können wir vor allem über Bilder mit ihm kommunizieren – dh jede Botschaft mit einem visualisierten Bild oder einer Szene unterstützen.

Je mehr Vertrauen wir in "George" haben, umso öfter wird er uns unterstützen, für diese Hilfe sollten wir uns immer bedanken, darüber freut sich unser unteres Selbst und hilft noch bereitwilliger mit.

Wenn Dinge scheinbar „einfach so“ funktionieren – wie zB etwas in einem Buch suchen und gleich die richtige Seite aufschlagen > Danke George
Parkplatz > Danke George
Zu „Dingen“ geführt werden > Danke George
Botschaften bekommen (Gegenstände, Steine, Karten, etc..) > Danke George
Inneren Wecker stellen „George, ich möchte bitte um 7.00 Uhr frisch und munter, gut ausgeschlafen geweckt werden“ > Danke George

George vollkommenes VERTRAUEN schenken – dann funktioniert alles!!!

„Ich, ….., gebe dir, mein guter George, mein volles Vertrauen in deine Arbeit und in unsere erfolgreiche Zusammenarbeit. Genauso kannst und wirst du mir vertrauen!“

Für George gibt es keine Zeit – es gibt keine Unterscheidung zwischen Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft. Deshalb kann man jedes Erlebnis, so in die Gefühle holen, als ob’s gerade passiert wäre. Das ist für die Aufarbeitung von Schockerlebnissen – egal wie lange sie zurückliegen – ein großer Vorteil, manchmal aber auch ein Nachteil, wenn man von einem negativen Vorfall immer wieder „eingeholt“ wird.

Unser George kann uns auch sehr im Umgang mit anderen Menschen helfen, vor allem dann, wenn die Kommunikation über die mittleren Selbste nicht funktioniert. Ist das der Fall, bittet man sein unteres Selbst mit dem anderen unteren Selbst Kontakt aufzunehmen und sendet seine Botschaft.

 

KANE – Das hohe Selbst (Über-Ich, Überbewusstsein, Schutzengel) / KANE (= Geist, Überbewusstes)
Das Hohe Selbst ist eine Lichtgestalt, ein Lichtwesen von höchster Weisheit, Urteilskraft, Macht, Güte und Gnade. Es ist für uns Führer, Begleiter und Beschützer (unser Schutzengel).

Das Hohe Selbst führt uns zu höheren Bewusstseinsstufen – zu höheren Lichtebenen – es beeinflusst und verändert unsere Zukunft. Es erfüllt alle unsere Wünsche und Gebete, sofern es diese für gut erachtet und diese in unseren Lebensplan passen.

Unser hohes Selbst passt auf, damit wir nicht von unserem Lebensweg abkommen – es wird nie eingreifen, wenn wir auf Kurs sind, sobald wir aber abweichen, begegnen uns kleine Un-, Zu- oder Zwischenfälle, die uns dann wieder auf unseren Weg bringen sollen.

Auch das Hohe Selbst trägt einen Namen – den man in einer Meditation erfahren kann.

Das Hohe Selbst ist verbunden mit der UR-QUELLE – mit der reinen Energie des Universums – immer wenn wir uns mit dem Universum verbinden, geht diese Verbindung über unser Hohes Selbst. Wie sehr Kinder mit dieser Quelle verbunden sind, zeigt uns die Fontanelle, die bei Kindern ja noch geöffnet ist – sie haben einen direkten Kontakt zum hohen Selbst – denn Fons, oder fontis = latein und heißt Quelle – fontana =italienisch heißt ebenfalls Quelle – Fontanelle „die kleine Quelle“… Sprich der „Manafluss“ eines Kindes steht dem höheren Selbst ungehindert zur Verfügung. Die Verbindung zu unserem Hohen Selbst ist immer da – möchte man aktiv mit ihm in Kontakt kommen, so wendet man sich an sein unteres Selbst und es stellt die Verbindung her.

Je intensiver wir mit unserem Hohen Selbst in Kontakt kommen, umso besser wird die Verbindung zu Gott und zum göttlichen Funken in uns – somit können wir auch mit unserer Umwelt und mit allen Wesen liebevoller umgehen.

Das Hohe Selbst bringt uns Gott in unsere Reichweite.

Henry Krotoschin vermutet, dass die in der Bibel erwähnten Engel-Heerscharen, unsere Hohen Selbste sind, die uns mit Gott verbinden. Laut Berichten über Nahtod-Erfahrungen, ist es auch das Hohe Selbst, dass uns abholt, wenn wir sterben, bzw. uns sagt, dass wir wieder zurück ins Leben müssen.

siehe auch:

 

Text: Sabine Miksu

 

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