LICHTBOTE :: INFO
Ersterscheinung: Mai 2010

 

Huna – Das geheime Wissen
Die 7 Grundprinzipien von Huna

IKE – Die Welt ist das, wofür ich sie halte
KALA – Es gibt keine Grenzen
MAKIA – Energie folgt der Aufmerksamkeit
MANAWA – Jetzt ist der Augenblick der Macht
ALOHA – Lieben heißt, glücklich zu sein mit…
MANA – Alle Macht kommt von innen
PONO
– Wirksamkeit ist das Maß der Wahrheit

 

 

IKE – Die Welt ist das, wofür ich sie halte

Die Welt entspringt meinen Gedanken

Stichwort: Bewusstsein „Sei bewusst“

Krafttier: Delfin - Farbe: weiß

Indem wir unser Denken bewusst verändern, können wir unsere Gewohnheiten ändern. Dann wird unser neues Verhaltensmuster neue Reaktionen in der uns umgebenen Welt hervorrufen. „Sei dir bewusst“, über deine Gedanken. Sei dir bewusst, woran du glaubst. Was deine Glaubenssätze sind – überprüfe sie und hinterfrage sie. Vielleicht funktionieren manche Dinge deshalb nie in unserem Leben, weil wir nicht daran glauben. Ganz wichtig sind Überzeugungen – über sich, über andere Menschen, die Umwelt.

Seh ich ein Wasserglas halb voll oder halb leer?

Je nachdem was wir geplant haben, kann ein Regenguss super sein für die Ernte, aber schlecht für unser Picknick.

Gedanken wirken sich nachweislich auf unseren Körper aus: Angst, Sorgen, Wut und Groll können krank machen und unsere Leistungsfähigkeit einschränken. Zuversicht, Liebe, Entschlossenheit bringen Wohlbefinden und steigern unsere Leistung.

Gesetz der Resonanz: Positive Gedanken ziehen positive Menschen und Ereignisse an – und umgekehrt.

 

KALA – Es gibt keine Grenzen

Alles ist möglich 

Stichwort: Freiheit „Sei frei“

Krafttier: Vogel - Farbe: Rot

Schöpferische Grenzen und Beschränkungen wurden für uns Menschen geschaffen, damit wir überhaupt etwas ERLEBEN können. (wäre alles unbegrenzt, so gäbe es keine Unterscheidungen, keinen Kontrast, keine wahrnehmbare Veränderungen) – Es ist wie mit Spieleregeln – diese sind Begrenzungen, die erschaffen wurden, damit wir ein Spiel spielen können. DAS SPIEL DES LEBENS!!! Allerdings lassen wir uns von zu vielen Dingen begrenzen – meist von eigenen Glaubenssätzen, Ideen, Überzeugungen und angelernten Mustern. Diese Grenzen wirken als Behinderung.

Wenn wir daran glauben, dass alles miteinander verbunden ist – dann gibt es hier keine Grenzen – denn eines fließt ins andere – d.h. auch das alles möglich ist.

Manchmal muss man allerdings Grenzen ziehen – wenn man von anderen vereinnahmt wird z.B. – sprich, es steht jedem von uns frei, Grenzen zu setzen, wenn es nützlich ist.

Da es keine Grenzen gibt, sind wir frei unsere Einstellung zu ändern, allem und jedem gegenüber, egal, ob Gegenwart, Vergangenheit oder Zukunft. Wenn uns scheinbar etwas begrenzt (Ereignisse, Umstände..), dann müssen wir nur herausfinden, wie wir damit umzugehen haben, um das zu erreichen, was wir möchten.

 

MAKIA – Energie folgt der Aufmerksamkeit

Alles ist Energie

Stichwort: Konzentration „Sei konzentriert“

Krafttier: Katze - Farbe: Orange

Wer kennt die Erlebnisse nicht, plötzlich ist man von einem neuen Ding oder einer Sache so begeistert, dass man seine ganze Konzentration darauf richtet. Das  passiert ganz unbewusst und man wundert sich, warum plötzlich alle anderen auch „schwanger“ sind, oder man kauft sich ein neues Auto und plötzlich haben alle anderen dieses Auto auch. Wir konzentrieren unsere Aufmerksamkeit auf die Dinge, die uns wichtig sind, oder die uns betreffen.
Energie folgt der Aufmerksamkeit, also seien wir doch auf das konzentriert was wir wollen und nicht darauf was wir nicht wollen. Positive Konzentration auf die Vorteile des Erfolges erhöht sowohl die Inspiration als auch die Motivation. Ständige negative Konzentration auf mögliche Katastrophen dezimiert beides.

Konzentrieren: Wir sollten uns unsere Absichten, Zielsetzungen, Ziele und Bestimmungen immer im Auge behalten, d.h. wir sollten uns häufig auf die Motivation hinter unserem Tun besinnen.

 

 MANAWA – Jetzt ist der Augenblick der Macht

Alles ist relativ

Stichwort: Ausdauer „Sei hier“

Krafttier: Stier oder Büffel - Farbe: Gelb

 Jetzt ist der Augenblick der Macht – nur dieses jetzt ist sehr relativ – es kann diese Sekunde, diese Minute, diese Stunde, dieser Tag, Monat oder Jahr sein – je nachdem wohin wir unsere Aufmerksamkeit lenken. Das Jetzt kann man definieren als „Gebiet oder Bereich der derzeitigen Aufmerksamkeit“.
Alles, was wir jetzt in diesem Augenblick haben, sind Erinnerungen an positive wie negative Erfahrungen. Auf diese Erinnerungen reagieren wir in der Gegenwart, nicht auf die Vergangenheit selbst. Nur die Erinnerungen existieren in diesem Augenblick und wir können unsere Beziehung zu ihnen verändern. Wir können unser Denken über diese Erinnerungen verändern und somit auch deren Wirkung auf unser Leben.

Wenn unsere Aufmerksamkeit und Bewusstheit Aspekte aus der Vergangenheit und Zukunft in den jetzigen Augenblick einbringen, liegt es in unserer Macht, sie zu verändern. Dies bedeutet, dass wir von der Gegenwart aus die Vergangenheit und die Zukunft verändern können.

In dem Maße wie wir uns selbst im Jetzt verändern – unser Denken und unser Verhalten – verändern wir unsere persönliche Welt. Nur, wenn wir die Zukunft für ein unbeschriebenes Blatt halten, können wir uns die Erlaubnis geben, alles zu versuchen.

„Sei hier“: je aufmerksamer wir im Hier und Jetzt sind, umso schneller können wir im Augenblick reagieren.

Eine Möglichkeit, unsere Emotionen und Gesundheit im Griff zu haben, ist, selbst zu entscheiden, mit welchen Erinnerungen wir uns befassen…

 

ALOHA – Lieben heißt, glücklich zu sein mit…

Liebe ist die Quelle der Macht

 Stichwort: Liebe „Sei glücklich“

Krafttier: Pferd - Farbe: grün

Liebe ist die Quelle der Macht – je mehr wir etwas lieben, umso mehr Aufmerksamkeit schenken wir diesem Etwas – umso mehr werden wir es anziehen und in unser Leben lassen. (Also können wir das ruhig auch mit Geld machen :))

Liebe führt zu Taten, die die Dinge beeinflussen oder verändern und das ist die Essenz der Macht. Liebe ist die treibende Kraft, die die Dinge geschehen lässt, die sanfte Energie, die den Widerstand weg schmelzen lässt.

Lieben heißt, glücklich zu sein mit…. d.h. Liebe ist die Freude über oder die Anerkennung von etwas, das ich für gut halte.

Aloha ist das polynesische Wort für Liebe –Alo bedeutet „zusammen sein mit, ein Erlebnis teilen mit, hier und jetzt“ – oha bedeutet „Zuneigung und Freude“

Liebe nimmt zu, sowie das Urteilen abnimmt: Kritiksucht tötet jede Beziehung. Lob und Anerkennung bauen sie auf oder erneuern sie – weil das Loben ein Akt der Liebe ist. Die Liebe ist immer da – Angst, Wut oder Zweifel verdecken sie oft. Nicht vergessen „Energie folgt der Aufmerksamkeit“ – je mehr Aufmerksamkeit wir der Liebe geben, umso größer und stärker wird sie – aber auch je mehr Aufmerksamkeit wir Angst, Wut oder Zweifel geben, umso größer und stärker werden sie.

Der Schlüssel zum Erfolg ist der, dass wir zu schätzen lernen, was wir an unserem Partner lieben und gleichzeitig demgegenüber die Toleranz steigern, was wir nicht mögen. Telepathisches Lob ist ebenso wichtig wie verbales Lob – manchmal zu Beginn der bessere Weg.  

Nachdem ja alles mit allem Verbunden ist – hat natürlich jede Form von Kritik fatale Folgen – denn sie kommt zu uns zurück – Gesetz der Resonanz – das was ich aussende, kommt zurück.  Je mehr wir etwas kritisieren und ablehnen, umso stärker wird das was wir ablehnen. Jedes Lob bringt uns unserem Selbst ein Stückchen näher, es wird unser Bewusstsein schärfen und trägt zu unserem persönlichen Wachstum bei. 

Wenn wir von jemandem kritisiert werden – sollten wir uns als Antwort darauf selbst loben um die Kritik zu neutralisieren.

Segnen heißt: tatsächliches oder potentielles Gutes durch Wort, Bild oder Tat zu bekräftigen. Egal was für uns Schön oder Gut ist, bzw. etwas Positives auslöst oder auslösen soll – mit einem Segen können wir dessen Energie um ein vielfaches erhöhen. „Mögest du ein gute Reise haben“ – „Möge dieser Stein dich beschützen“ – „Möge diese Speise deine Energien zurückbringen“… usw.… auch TELEPATHISCH möglich – z.B. in der U-Bahn…  

 

MANA – Alle Macht kommt von innen

Alles besitzt Macht

 Stichwort: Vertrauen „Sei zuversichtlich“

Krafttier: Bär - Farbe: blau

In unserer Gesellschaft lernen wir durch Erfahrung, dass wir eigentlich keine Macht besitzen – die Huna-Lehre jedoch sagt, dass alle Macht, die unser Erleben erschafft, aus unserem eigenen Körper, Verstand und Geist kommt. d.h. nichts stößt uns jemals zu, ohne dass ich selbst daran beteiligt bin.  

Jedes Geschehen nämlich, das uns begegnet, ziehen wir schöpferisch durch das an, was wir glauben, ersehnen, befürchten und erwarten – und dann reagieren wir gewohnheitsmäßig darauf oder handeln bewusst danach.

d.h. KEIN ANDERER macht uns unglücklich oder glücklich!

Wenn wir Opfer einer Kränkung oder Verletzung sind, gilt es zu erkennen, dass etwas in uns dazu half es herbeizuführen. Das bedeutet nicht, dass uns etwas vorzuwerfen ist, denn wir waren uns vermutlich nicht der Überzeugungen, Haltungen und Erwartungen bewusst, die auf unserer Seite mitspielten. Der Täter ist dadurch aber nicht unschuldig, denn was immer er tat, kam aus seinen Überzeugungen, Haltungen und Erwartungen. Gleichwohl ist es wichtig, dass wir unseren Anteil an dem Geschehen erkennen, so dass wir in uns selbst das verwandeln können, was dazu beigetragen hat, das Ereignis herbeizuführen. Wenn in uns die Macht lag, das Geschehene zu erschaffen, dann liegt es auch in unserer Macht es zu verändern.

Alles besitzt Macht: Jedermann hat die Macht, sein eigenes Erleben zu schaffen. Jeder hat also die gleiche Macht – auch die Natur.

Natürlich können wir Ereignisse und das Verhalten anderer nicht kontrollieren, aber wir können stets kontrollieren, was wir als Reaktion darauf tun oder denken. Darin liegt unsere Macht. Wenn wir diese Macht entwickeln, können wir diese Ereignisse und Verhaltensweisen beeinflussen bzw. ihre Auswirkungen mildern.

Mit Hilfe der Vorstellung, dass alles in der Natur seine eigene Macht besitzt, lernen wir, respektvoll mit jenen Mächten zusammenzuarbeiten. Nach und nach werden wir deren Macht kennen lernen – für unseren eigenen Nutzen. Überall ist Macht und alle Macht kann nützlich sein. 

Es liegt auch in unserer Hand wem oder was wir Macht geben oder nehmen. Man kann alles ermächtigen oder entmachten: Menschen, Orte, Dinge, die Vergangenheit, die Zukunft – alles ohne Ende.

Beim Segnen oder Wünschen ist es ganz wichtig Macht bzw. Autorität in die Worte zu legen, man sollte die Worte in Liebe sprechen, allerdings mit einer Überzeugung, dass gar nichts andere möglich sein kann. Wünsche bekommen keine Macht, wenn sie im Zweifel gesprochen werden.

Zuversichtliche Autorität ist der Schlüssel zu bewusstem Schaffen, sei es durch Worte, Visualisierung oder Empfindungen.

Sei zuversichtlich und vertraue auf dich selbst!

 

PONO – Wirksamkeit ist das Maß der Wahrheit

Es gibt immer auch einen anderen Weg, etwas zu tun

 Stichwort: Flexibilität „Sei gut“

Krafttier: Wolf - Farbe: Violett

Egal was wir tun, wir sollten versuchen die Dinge in Liebe zu tun und in dem „gut“ sein, was wir tun. Wir sollten tun, was wir für „Gut“ halten und das Beste erwarten.

Der Zweck heiligt nicht die Mittel – sondern das Mittel bestimmt den Zweck.

Beispiel Robin Hood  „der Zweck heiligt die Mittel“ – Reiche bestehlen und es den Armen geben, ist nicht der richtige Weg… der richtige Weg wäre, die Reichen davon zu überzeugen, dass sie die Steuern senken sollen … die Armen nicht ausbeuten sollen usw..

Wenn wir an eine Sache ran gehen, dann sollten wir uns nicht auf mögliche Horrorszenarien einstellen oder uns überlegen, was nicht alles schief gehen kann, sondern wir sollten uns auf das positive Ziel ausrichten – damit die Energie in die richtigen Bahnen gelenkt werden.

Sich aus Angst vor weiteren Enttäuschungen die Freude auf weitere Erlebnisse nehmen ist auch eine Sache, die uns mehr schadet als gut tut. Denn wir leben ja schon die ganze Zeit in der Angst und können uns über nichts freuen. Enttäuschung heißt ja nichts anderes, darüber unglücklich zu sein, wie sich die Dinge entwickelt haben. D.h. wir haben soviel Angst davor uns schlecht zu fühlen, dass wir uns gleich gar nicht gut fühlen.

Wir sollten immer das Positive vor Augen haben und wenn sich die Dinge dann mal nicht so entwickeln, wie wir das gerne hätten, dann haben wir vielleicht noch nicht intensiv genug daran geglaubt – und versuchen es noch einmal. Vielleicht müssen wir es nur von einer anderen Seite probieren. Das Leben und die Wege, das Leben zu verbessern, existieren in endloser Vielfalt und Möglichkeit. Es gibt immer einen anderen Weg.

  

Die 7 Prinzipien im Alltag

 Sei bewusst

Sei frei

Sei konzentriert

Sei hier

Sei glücklich

Sei zuversichtlich

Sei gut

 

siehe auch:

 

Text: Sabine Miksu
 

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