Ausgabe 24 / 18.8.2009

 

Fieberblasen  - ein lästiger Virus

Wir sind sozusagen gebrannte Kinder auf dem Fieberblasensektor, doch seit ein paar Jahren schon, haben wir diesen lästigen Virus gut im Griff – meistens zumindest.

Über 90% der Erwachsenen tragen den Herpes-Simplex-Virus in sich, meistens steckt man sich damit schon im Kindesalter an, da der Virus via Tröpfcheninfektion übertragen wird. Das heißt auch, dass neun von zehn Menschen sich hin und wieder mit schmerzhaften Fieberblasen herumschlagen müssen. Der Virus bleibt ein Leben lang in uns und kann sich jederzeit wieder an die Hautoberfläche kämpfen.
Es beginnt mit einem unangenehmen prickeln, jucken und ziehen im Lippenbereich und meist über Nacht, ganz hinterhältig, bilden sich die ersten Blasen und verunzieren unsere Gesichter. Und nicht nur das, es tut ja auch fürchterlich weh und erschwert manchmal sogar das Essen und Trinken.

Wir bekommen meist dann eine Fieberblase, wenn unser Immunsystem geschwächt ist – da kann schon zu starke Sonneneinstrahlung oder ein verschwitzter Besuch in einem stark klimatisierten Raum den Virus ausbrechen lassen. Manchmal ist es auch eine übergangene Verkühlung, die keine Gelegenheit hatte auszubrechen – doch der Herpesvirus kämpft sich durch und schon blüht ein Bläschen auf der Lippe.

 

Es gibt natürlich viele Hausmittel, die den Ausbruch der Blase beim ersten kribbeln verhindern sollen, von Zahnpaste bis Zitronensaft gibt’s da alles mögliche, was man sich auf die Lippen geben kann, in der Hoffnung, dass es am nächsten Morgen kein böses Erwachen gibt.

Schulmedizinisch gibt’s die allseits bekannte Salbe Zovirax, die man sobald das Ziehen beginnt, oder eine Rötung sichtbar wird, auf die betroffen Stelle schmiert. Was viele vielleicht nicht wissen, es gibt sogar eine Trinkkur mit dem gleichen Wirkstoff, der in sehr akuten und großflächig auftretenden Fällen hervorragend wirkt. Sind die Bläschen schon da, ist es wichtig aufzupassen, dass die Blasen nicht aufgehen, da in der enthaltenen Flüssigkeit der Virus hochaktiv ist und man die Infektion auf andere Stellen übertragen kann. Ganz gefährlich ist das in der Augengegend, sollte so etwas passieren ist es sehr wichtig, sofort zum Arzt zu gehen! Am besten hält man die Fieberblase so trocken wie möglich und gibt gelegentlich Heilsalben mit Inhaltsstoffen wie  Zink oder/und Melisse drauf, damit alles schnell abheilen kann.

Alternativ gibt’s natürlich auch ein paar Tipps... sobald es kribbelt, die betroffen Stelle mit dem Zeigefinger einfach ein paar Mal durchstreichen – das hat mich schon vor sehr vielen unschönen Bläschen bewahrt! Einfach ausprobieren! Das Durchstreichen – ich rede hier von einem gleichschenkeligen KREUZ, hat folgenden Sinn – unter dem Kreuz herrscht keine Energie und Viren brauchen aber Energie zum wachsen – deshalb also das Kreuz – es nimmt dem Herpes-Virus einfach die Lebensgrundlage!
Der weiße Pomander von Aura-Soma ist auch hervorragend geeignet, auch wenn die Fieberblase schon ein bisserl sichtbar ist. Direkt draufgeben – brennt ein bisserl, wirkt aber Wunder!  

Grundsätzlich sollte man eine Berührung mit der Fieberblase vermeiden und sich danach immer gründlich die Hände waschen. Natürlich ist Küssen in dieser Zeit verboten und gemeinsames Benützen von Handtüchern, Gläsern oder Besteck sollte vermieden werden!

Die Ausbrüche des Virus kann man eigentlich nur durch eine gesunde Lebensweise vermeiden, damit das Immunsystem stark bleibt. Das heißt eine abwechslungsreiche, vitaminreiche Kost zu sich nehmen, ausreichend Bewegung machen, oft in die frische Luft gehen und ausreichend schlafen.

Text: Sabine Miksu
 

Home Lichtbote