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Ersterscheinung: 8.9.2009

Unsere Energiezentren
Chakren reinigen – aktivieren – harmonisieren

 

Die 7 Hauptchakren – Übersicht
Der menschliche Körper ist mehr als nur Haut, Knochen und Muskeln, mehr als nur Materie. Er ist durchzogen von einer Vielzahl von Energiebahnen und besitzt mehrere Energiezentren – die Chakren. 

Chakren sind wichtige Energie- und Bewusstseinszentren im Körper des Menschen – energetische Zentren, keine materiellen oder anatomischen. Der Begriff Chakra stammt aus dem Sanskrit (altindische Gelehrtensprache) und bedeutet so viel wie „Rad“ oder „Wirbel“. Die Chakren befinden sich in ständiger Drehbewegung, durch das Kreisen ziehen sie Energie von Außen an und verteilen diese in unserem Feinstoffleib (Astralkörper), damit beeinflussen sie Zellen, Organe, das gesamte Hormonsystem, sowie Gefühle und Gedanken.

Die Chakren nehmen Energien aus der Umgebung in sich auf, aus der Natur, den Pflanzen, Tieren, Mitmenschen, Sonne, Mond, dem ganzen Kosmos… Sie lassen kosmische Lebensenergie (Prana) in den Menschen hineinstrahlen, diese Energie wird über die Chakren in feinstoffliche Energiebahnen (Nadis) gelenkt und im gesamten Körper verteilt.

Die Chakren dienen sozusagen als Transformator, da sie die aufgenommenen Energien sammeln und umwandeln, damit sie für körperliche, geistige und seelische Prozesse zur Verfügung steht. Auch wir können über unsere Chakren positive Kräfte nach Außen strahlen und somit Einfluss auf unsere Mitmenschen und Umwelt nehmen. Unsere Energiezentren ermöglichen uns somit einen Austausch zwischen Innen und Außen.

Ursprung der Chakra-Lehre:
Die Chakra-Lehre entstammt dem Yoga (mind. 5000 Jahre alt) – einem aus Indien stammenden Philosophie- und Meditationssystem, um Körper und Geist zu beherrschen. Höchstes Ziel von Yoga (in der ursprünglichen Form) ist die Befreiung von Leiden und die Vereinigung mit dem göttlichen Selbst. Durch die intensive Beobachtung ihres Körpers erkannten die Yogis die Energiezentren und es entwickelte sich die Chakra-Lehre.

Es gibt sehr viele verschiedene „Chakra-Schulen“, in denen von einer unterschiedlichen Anzahl an Hauptchakren gelehrt wird. Wir beschäftigen uns mit 7 Hauptchakren, die entlang der Wirbelsäule angeordnet sind und mit 2 Nebenchakren, den Fuß- und Handchakren.

 
Hauptchakren Nebenchakren  
 1. Chakra - Wurzelchakra    
 2. Chakra - Sakralchakra Handchakren  
 3. Chakra - Nabelchakra Fußchakren  
 4. Chakra - Herzchakra    
 5. Chakra - Halschakra    
 6. Chakra - Stirnchakra    
 7. Chakra - Kronenchakra    

 

Wie kann ich meine Chakren beeinflussen?
Es gibt den Überbegriff der Chakra-Arbeit – der für alle Techniken steht, mit denen man die Chakren reinigen, aktivieren und harmonisieren kann. Dazu gehören Yoga-Übungen, Reiki, Mantras, Mudras, ebenso wie Steine, Düfte, Klänge, Farben usw. Die auf die Chakren abgestimmten Übungen, erhöhen unser Wohlbefinden und aktivieren die Chakren. So erhält unser Körper das richtige Maß an Zuwendung und wir können gestärkt unseren Alltag leben. Die besten Wirkungen erzielen wir, wenn wir die Übungen in einem meditativen Zustand durchführen, d.h. bewusst, ruhig und entspannt, ohne Leistungsdruck – wir brauchen eine gesunde Mischung aus Wachheit und Entspannung. 

Wie wirkt sich die Chakra-Arbeit aus?
Die Chakra-Arbeit wirkt sich sehr positiv auf unser Energiesystem aus und beeinflusst somit unseren Körper, unser Bewusstsein und unseren Geist. Durch eine regelmäßige und bewusste Arbeit mit den Chakren können wir Krankheiten und Probleme als energetische Blockaden erkennen und auflösen, d.h. wir haben hier eine sehr wirkungsvolle Möglichkeit, um Körper, Geist und Seele zu heilen.

 Körperliche Auswirkungen:

  • Immunsystem wird gestärkt

  • Kreislauf wird harmonisiert

  • Organe werden entgiftet und die Funktionen bessern sich

  • Durchblutung verbessert sich

  • Haltungsschäden werden korrigiert

  • Stoffwechsel und Sauerstoffaufnahme werden aktiviert
     

Auswirkung auf das Bewusstsein:

  • Ängste werden abgebaut

  • Stimmung hellt sich auf (Erschöpfung u. depressive Stimmungen verschwinden)

  • Gelassenheit und innere Ruhe

  • Verbesserter Schlaf

  • Süchte besser bewältigen
     

Geistige Auswirkungen:

  • Gedächtnis und Konzentration verbessern sich

  • Sorgen und Grübeleien verlieren an Einfluss

  • Geistige Klarheit

  • Ziele werden erkannt und verwirklicht

  • Das Wesentliche wird erkannt

 

Wichtige Nebenchakren: 

Hände und Füße sind der Mikrokosmos des Körpers, da über die Reflexzonen der gesamte Organismus indirekt stimuliert werden kann. Hand- und Fußchakren werden als Nebenchakren bezeichnet und stehen mit den Hauptchakren in Verbindung. Indem wir unsere Hand- und Fußchakren aktivieren, können wir die Entfaltung unserer Hauptchakren fördern. Vor allem bei verschiedenen Übungen, in denen wir über unsere Hände Energie in die einzelnen Chakren fließen lassen, ist es wichtig, dass unsere Handchakren aktiviert sind!

Handchakren
Die Handchakren liegen mitten auf den Handinnenflächen, werden als blaugrüne (türkisfarbende) Energiewirbel beschrieben und sind die Bewusstseinszentren der Hände.
Die Hände spielen eine große Rolle in unserem Umgang mit anderen Menschen. Über unsere Hände berühren wir die Welt, unsere Mitmenschen - die Hände bringen Geborgenheit, Zärtlichkeit und Fürsorge zum Ausdruck. Die Hände symbolisieren sowohl die Fähigkeit etwas in der Welt zu bewirken – etwas anzufassen und zu handeln, als auch die Gabe, andere Wesen zu berühren und zu heilen.

Indem wir uns unserer Handchakren bewusst werden, können wir heilende Kräfte entwickeln. Über die Handchakren treten heilende Kräfte nach außen. Die Handchakren stehen vor allem in Verbindung mit dem Herzchakra. Aus dem liebevollen Herzen strömt die Kraft, die es der Hand ermöglicht, bewusst zu handeln und andere Menschen heilsam zu berühren und zu behandeln. Jede Technik, die das Herzchakra anregt, verstärkt auch den Energiefluss in den Handchakren. Umgekehrt wirken sich die Handchakra-Übungen positiv auf das Herzchakra aus.

Aktivierung der Handchakren: Handbewusstsein schärfen, bewusstes Berühren, angreifen, reiben, Finger „melken“, Handflächen reiben, Energieball formen, Mudras, handarbeiten, künstlerische Tätigkeiten (Töpfern, …), Massagen, Tai chi, Qi Gong, uvm…

Fußchakren
Die Fußchakren liegen in der Mitte der Fußsohlen und werden als dunkelrote Energiewirbel beschrieben. Die Fußchakren hängen eng mit dem Wurzelchakra zusammen, die Energie der Erde wird von den Fußchakren zum Wurzelchakra weitergeleitet. Die Füße sind unsere direkte Verbindung zur Erde, es findet ein ständiger Energieaustausch mit den Kräften der Erde statt. Kann die Energie in den Fußchakren frei strömen, entsteht das Gefühl mit beiden Beinen fest auf dem Boden zu stehen und von der Erde getragen zu sein – sie sichern uns einen festen Stand im Leben. 

Die Fußchakren beinhalten ein Spiegelbild aller Chakren des Körpers. Über die Fußreflexzonen-Massage können die einzelnen Chakren angeregt werden.

Aktivierung der Fußchakren: Barfuß gehen (auf verschiedenen Böden: Gras, Sand, Stein, usw..), Füße bewusster wahrnehmen, Fußbäder, Fußgymnastik, Massagen, viel spazieren gehen, Zehen einzeln bewegen, versuchen mit den Zehen Gegenstände vom Boden zu heben, uvm…

 

Kundalini – die schlafende Schlange

Der Begriff Kundalini entstammt dem Sanskrit und bedeutet soviel wie „Schlange“.  

Die zusammengerollte „schlafende“ Schlange symbolisiert das große Entwicklungspotential des Menschen. Im alten Indien herrschte die Ansicht, dass Kundalini (zusammengerollte Schlange) an der Basis der Wirbelsäule im Wurzelchakra schläft. Wird sie geweckt, so steigt sie den Sushumna-Kanal (Energiekanal = Nadi) aufwärts. Dabei werden nach und nach alle Chakren aktiviert und miteinander verbunden. Das Ziel ist das Kronenchakra. Der Energiefluss, der durch das Sushumna-Nadi strömt, aktiviert auch die anderen Nadis, was zu guter Gesundheit, starken Abwehrkräften und zur Befreiung von körperlichen Beschwerden (Krankheit, Schmerz) führt.
Das Aufsteigen der Kundalini ist mit unserer spirituellen Entwicklung gleichzusetzen und wird von angenehmen Glücksgefühlen begleitet. Die Kundalini-Energie sollte sanft und vorsichtig geweckt werden – Geduld und bewusstes Handeln sollten im Vordergrund stehen! Das Ziel der in Bewegung gesetzten Kundalini ist die Vereinigung der männlichen und der weiblichen Urenergie.

Auf dem Weg zum höchsten Ziel, soll die schöpferische Lebenskraft im Menschen angeregt und mit dem kosmischen Bewusstsein verbunden werden: die Vereinigung des individuellen Selbst mit dem Göttlichen = Erleuchtung – der Zustand höchster Erkenntnis!

Ein zu schnelles Erwecken der Kundalini Energie kann auch zu körperlichen Beschwerden kommen und zu geistiger Verwirrung führen, daher sollte man nie zu drastischen Mitteln greifen, um die Kundalini zu erwecken, sondern bei sanften Methoden bleiben. Langsam nach und nach die Chakren aktivieren und immer wieder mit verschiedenen Übungen die Energie in die richtigen Bahnen lenken. (Visualisieren, Atemübungen, Geduld und Zeit)

Laut dem alten Testament ist die Schlange Schuld an der Vertreibung aus dem Paradies – letztendlich Schuld am Bruch zwischen Mensch und Gott – interessant, dass wir nun über die „Schlangenenergie“ wieder zum Göttlichen finden …

Wichtig! Bitte nie mit Gewalt die Kundalini erwecken, das kann zu schweren körperlichen Schädigungen führen!

 

Hier geht's zu den Infos über's Wurzelchakra!

Hier geht's zu den Infos über's Sakralchakra!

Hier geht's zu den Infos über's Solarplexus-chakra!

Hier geht's zu den Infos über's Herzchakra!

Hier geht's zu den Infos über's Hals-Chakra!

Hier geht's zu den Infos über's Stirnchakra!

Hier geht's zu den Infos über's Kronenchakra

 

Text: Sabine Miksu
 

 

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