Ausgabe 65/ April 2013

 

Ayurveda ist die Kunst des Lebens in Harmonie mit den Gesetzen der Natur. Dieses alte, ursprüngliche Wissen hat das Ziel, die Gesundheit zu erhalten und Krankheiten zu heilen. Nun ist es wesentlich einfacher, die Gesundheit mit den von Ayurveda vorgeschlagenen, völlig natürlichen Mitteln und Methoden zu erhalten als Krankheiten zu heilen. Ayurveda misst der Prävention daher sehr großes Gewicht bei.

Die Aufgabe eines Ayurvedaberaters ist es vor allem, seinem Klienten einen für ihn persönlich gangbaren Weg zu zeigen, die Gesundheit zu erhalten, zu pflegen und kleine Störungen mit einfachen Mitteln zu kurieren. Hierbei steht vor allem die Ernährung im Vordergrund, aber auch die Lebensgestaltung, das Körpertraining, Ruhe und Entspannung, Meditation, Atemübungen sowie Reinigungs- und Verjüngungsmaßnahmen tragen sehr erfolgreich dazu bei, die Gesundheit des Körpers und des Geistes zu erhalten, zu pflegen. Es sind einfache praktische Tipps im täglichen Leben, die sehr gute Erfolge zeigen.

Der Schlüssel zur Erhaltung der Gesundheit ist Gewahrsamkeit, Achtsamkeit. Wenn ein Mensch seine Konstitution kennt und aufmerksam beobachtet, wie Geist, Körper und Emotionen auf sein Alltagsleben, auf seine Ernährung etc. reagieren, kann er mithilfe dieser Beobachtungen intelligente Entscheidungen zur Erhaltung der Gesundheit treffen.


Ayurveda
Die heilende Kraft der Mantren – Teil 3
[Hier geht's zu Teil 1 und Teil 2]

In der vorhergehenden Folge haben ich über die Urmantren und ihre Wirkung geschrieben. Diese Mantren haben auch einen direkten Bezug zu den fünf Elementen, zu den Sinnesorganen des Menschen und werden den einzelnen Chakren zugeordnet.
 

Das Wurzelchakra entspricht dem Element Erde, dem Geruchssinn und wird durch LAM harmonisiert.

Das Sexualchakra wird dem Element Wasser, dem Geschmack und dem Mantra VAM zugeordnet.

Das Nabelchakra, dem Element Feuer und dem Seesinn zugehörig, wird durch RAM beeinflusst.

Das Herzchakra, dem Element Luft und dem Tastsinn zugehörig, wird durch YAM beeinflusst.

Das Kehlkopfchakra, wird dem Element Äther, dem Hörsinn, der Sprache zugeordnet und durch HAM harmonisiert.

Das Dritte Auge spricht auf das Mantra KSHAM an.

Das Kronenchakra, dem Bewusstsein zugeordnet, hat im Urmantra OM seine Entsprechung.

Wenn man die Kraft und Wirkung von Mantren steigern will, kann man sie mit Formen und Farben kombinieren.

Die wichtigsten Formen stehen für die 5 Elemente:

Das Element Erde wird durch ein gelbes Quadrat und LAM verstärkt.

Wasser wird mit einem weißen, zunehmenden Mond und VAM kombiniert.

Feuer wird repräsentiert von einem auf der Basis stehenden roten Dreieck und dem Mantra RAM.

Luft wird kann verstärkt werden durch einen sechszackigen Stern, rauchig gefärbt und dem Mantra YAM.

Äther wird repräsentiert durch das Mantra HAM und einen dunkelblauen Kreis.

Die verschiedenen Mantren können auch den drei Doshas zugeordnet werden:

Vata-Menschen sollten Mantren nicht zu lange und nicht zu laut rezitieren, da es ihren ohnehin schon unruhigen Geist weiter aufregt. RAM ist das am besten geeignete Mantra, da es erdend, wärmend und beruhigend wirkt.

Mantren für Pitta-Menschen sollten beruhigend und kühlend wirken, OM eignet sich in dieser Hinsicht besonders gut, aber auch SHRIM und SHAM können leise gesungen werden.

Kapha-Menschen sollten die für sie geeigneten Mantren wie zum Beispiel HUM oder OM laut wiederholen oder singen, da es sie auf diese Weise anregt und die Wahrnehmung erweitert.
 

Bitte beachten Sie zum Abschluss:
Mantren sollten nur zu spirituellen Zwecken gesprochen oder gesungen werden, begleitet von Meditation und bewusster Lebensführung. Vor und nach der Rezitation von Mantren ist es sinnvoll, zu meditieren und sich auf die Absicht, die hinter dem Mantra steht, zu konzentrieren. Diese Absicht sollte immer auf positive Dinge gerichtet sein!

 


Text: Eva Jordan

www.evajordan.at

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