LICHTBOTE :: INFO
Ersterscheinung: Mai 2014

 

Ayurveda ist die Kunst des Lebens in Harmonie mit den Gesetzen der Natur. Dieses alte, ursprüngliche Wissen hat das Ziel, die Gesundheit zu erhalten und Krankheiten zu heilen. Nun ist es wesentlich einfacher, die Gesundheit mit den von Ayurveda vorgeschlagenen, völlig natürlichen Mitteln und Methoden zu erhalten als Krankheiten zu heilen. Ayurveda misst der Prävention daher sehr großes Gewicht bei.

Die Aufgabe eines Ayurvedaberaters ist es vor allem, seinem Klienten einen für ihn persönlich gangbaren Weg zu zeigen, die Gesundheit zu erhalten, zu pflegen und kleine Störungen mit einfachen Mitteln zu kurieren. Hierbei steht vor allem die Ernährung im Vordergrund, aber auch die Lebensgestaltung, das Körpertraining, Ruhe und Entspannung, Meditation, Atemübungen sowie Reinigungs- und Verjüngungsmaßnahmen tragen sehr erfolgreich dazu bei, die Gesundheit des Körpers und des Geistes zu erhalten, zu pflegen. Es sind einfache praktische Tipps im täglichen Leben, die sehr gute Erfolge zeigen.

Der Schlüssel zur Erhaltung der Gesundheit ist Gewahrsamkeit, Achtsamkeit. Wenn ein Mensch seine Konstitution kennt und aufmerksam beobachtet, wie Geist, Körper und Emotionen auf sein Alltagsleben, auf seine Ernährung etc. reagieren, kann er mithilfe dieser Beobachtungen intelligente Entscheidungen zur Erhaltung der Gesundheit treffen.

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Ayurveda im Frühling
Gesund entgiften

Das Ziel einer ayurvedischen Frühlingskur ist nicht in erster Linie die Gewichtsabnahme, sondern die Wiederherstellung bzw. Stärkung der Verdauungsenergie, agni genannt. Eine ayurvedische Reinigungskur – auch panca karma genannt – befreit den Körper von Giftstoffen, landläufig auch Schlacken genannt.

Woher stammen diese Giftstoffe? Sie entstehen durch schlecht oder gar nicht verstoffwechselte Nahrung, die sich in den Zellen und im Bindegewebe einlagern. Wenn der Stoffwechsel wieder auf Touren gebracht wird, kann der Körper diese Stoffe ausscheiden und das wieder gestärkte agni verhindert, dass sich neue bilden.

Der Ayurveda empfiehlt zwei Reinigungskuren jährlich, im Frühjahr und im Herbst, wenn möglich bei abnehmendem Mond. Eine sanfte Reinigungskur ist für jeden geeignet (außer für Schwangere und Schwerkranke) und kann auch daheim durchgeführt werden.

Wenn Sie sich einer richtigen Pancakarmakur unterziehen möchten, müssen Sie sich mind. drei Wochen Zeit nehmen und sich in eine Kurklinik zurück ziehen, am besten in Indien oder Sri Lanka. Es gibt aber auch sehr gute Ayurvedakuren in Österreich oder Deutschland, leider sind sie aufgrund der hohen Arbeitsintensität relativ teuer.


Ayurvedisches Fasten heißt auf keinen Fall nichts essen. Das würde das Verdauungsfeuer völlig löschen, der Stoffwechsel drosselt sich selbst und so kann der Körper auch keine Giftstoffe ausscheiden. Bei einer ayurvedischen Fastenkur wird leicht und vor allem warm gegessen, schmackhafte Suppen und Eintöpfe aus Gemüse und vielen Kräutern und Gewürzen sorgen für Vitamine und Mineralstoffe und lassen keinen Hunger aufkommen.

Verzichten Sie in dieser Zeit auf jeden Fall auf Rohkost, Fleisch, Milchprodukte und Zucker sowie auf Kaffee, Schwarz- oder Grüntee sowie Nikotin und Alkohol. Im Grunde essen Sie vor allem basisches Gemüse nach Saison und nach Geschmack, sparen Sie dabei nicht an Kräutern und Gewürzen, am besten frisch!

Es müssen allerdings nicht unbedingt die klassischen indischen Gewürze wie Kurkuma (immer mit schwarzem Pfeffer kombiniert), Kreuzkümmel, Ingwer, Koriander und Kardamon sowie Ghee, das ayurvedische Butterschmalz sein. Sie können auch gerne mediterran mit Basilikum, Thymian, Knoblauch und nativen Olivenöl kochen.

Um die Giftstoffe auch wirklich ausschwemmen zu können, eignet sich Ingwerwasser am besten. Kochen Sie dafür eine Scheibe Ingwer 10 Minuten in einem Liter Wasser und trinken Sie diesen Tee warm und schluckweise. Nach 17 Uhr sollten Sie nur noch warmes (abgekochtes) Wasser oder Kräutertee trinken (bitte keine Hagebutten). Weiters geeignet sind sog. Detox-Tees oder sog. Basentees. Trinken Sie bitte auf keinen Fall kaltes Wasser oder Mineralwasser mit Kohlensäure. Insgesamt sollten Sie ca. 2 – 3 Liter Flüssigkeit zu sich nehmen.

Obwohl Sie bei dieser sanften Form des Fastens auf jeden Fall Ihrem Beruf nachgehen können, sollten Sie doch auf ausreichen Zeit für sich selbst achten. Zusätzliche Saunabesuche, ausgedehnte Spaziergänge, Yoga- und Atemübungen ergänzen dieses Frühlingsprogramm. Und Sie werden sich danach auch wieder leichter und fitter fühlen und wissen, Sie haben etwas für Ihre Gesundheit getan.

Sollten Sie zu diesem Thema noch mehr nachlesen wollen, empfehle ich das Buch: "Ayurvedisches Heilfasten, Entgiftung von Körper, Geist und Seele" von Ellen Ertner und Traudel Nastansky.

Haben Sie noch Fragen zu Ayurveda? Ich berate Sie gerne!

Text: Eva Jordan

www.evajordan.at

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