Ausgabe 57 / August 2012

ADS & ADHS auf natürlichem Weg behandeln

Einführung von Sabine Miksu:

In unserer Gesellschaft werden Kinder selten so wahrgenommen, wie sie wirklich sind. Die kleinen Persönlichkeiten werden von Erziehung, gesellschaftlichem Druck und sozialem Regelwerk derart unterdrückt, dass es ihnen sehr schwer fällt, sich ungestört zu entwickeln. Erwachsene sollten von ihren Kindern lernen, denn sie tragen viel Weisheit in sich und haben einen unbeeinflussten Zugang zur Natur. Doch es läuft normalerweise anders, denn den meisten Kindern wird nicht zugehört und viel zuwenig Aufmerksamkeit geschenkt. Fällt ein Kind auf, so wird es sofort diagnostiziert, dh. sie weisen eine Störung auf…
Eine Aufmerksamkeits-Defizit-Störung (ADS) ist ein ausgeprägt unaufmerksames und impulsives Verhalten, vor allem in Gruppensituationen. (verträumtes, chaotisches Verhalten, „Hans guck in die Luft“…) - Eine Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) ist die impulsivere Variante von ADS, hir kommt noch Unruhe und übermäßiger Bewegungsdrang dazu. (Zappelphilip, hyperaktiv, Redeschwall, …)
Was beide Störungen gemeinsam haben, sind die leichte Ablenkbarkeit, dadurch folgt natürlich Konzentrationsmangel und nichts wird zu Ende gebracht; Anweisungen werden kaum befolgt, es kommt zu vielen Flüchtigkeitsfehlern und die Hausaufgaben werden zum täglichen Drama. Weiters kommt dazu, dass die Kinder einen unbändigen Drang haben aufzufallen, sie drängen sich in den Vordergrund, reden immer drein, können nicht still sitzen oder warten bis sie an der Reihe sind, teilweise neigen sie sogar zu leichtsinnigem, unvorsichtigen Verhalten. Nicht selten ergeben sich dadurch schulische Probleme.
Leider werden den Kindern, genauso schnell wie sie diagnostiziert wurden, Medikamente verschrieben – doch hier wird nicht an der Ursache gearbeitet, sondern nur die Symptome unterdrückt. Gottseidank gibt es Menschen wie Martina Kolek, die sich mit alternativen Methoden um unsere Kinder kümmert und Lösungen findet…
 


ADS und ADHS unter der Betrachtung eines hormonellen Ungleichgewichtes! 
[ein Artikel von Martina Kolek]

Ein hormonelles Ungleichgewicht wieder ins Gleichgewicht zu bringen, lässt einen Patienten meist schneller gesund werden, als mit Medikamenten und teuerer technischer Medizin. Hormone regulieren alle Vorgänge im Körper und auch die unserer Psyche. Hormone sind ausgesprochen stark wirksame Substanzen, welche die Fähigkeit haben, einen Menschen gesund zu erhalten oder krank zu machen.

Symptome eines unausgeglichenen Hormonhaushaltes können sich zeigen als psychische Beschwerden, neurologische Beschwerden, Probleme der Fortpflanzungsorgane, des gesamten Hormonsystems – Gehirnfunktionsstörungen, Hautprobleme, Stoffwechselstörungen, Herz-Kreislaufbeschwerden, Krankheiten des Bewegungsapparates, Krebs und weitere Beschwerden (d.h. Schilddrüsenunter-überfunktion, Migräne, ADHS, Gewichtsprobleme, PMS, Diabetes, Fibromyalgie, Wechseljahresbeschwerden, Depressionen, Psychosen, Asthma, Myome, Fehlgeburten,...). Die sog. Östrogendominanz (oder Progesteronmangel) wird verursacht durch genetische Faktoren, Zyklen ohne Eisprung – Pille, Wechseljahre und hormonelle Substitution, Medikamente (Psychopharmaka, Cholesterinsenker usw.) Östrogene in der Nahrung, Künstliche Vitamine, Zusätze und Kunststoffverpackung der Lebensmittel – chemische Disruptoren, Umweltverschmutzung, Xenoöstrogene – Wohngifte, Plastik, Vitamin – Spurenelementemangel, chron. Überbelastung, Stress, Übergewicht, Bewegungsmangel und jahreszeitlich bedingter Lichtmangel. 

 

 

Dr.med. Michael E. Platt: „ Meines Erachtens werden ADS und ADHS durch ein hormonelles Ungleichgewicht verursacht, verbunden mit hohen Insulinwerten und daraus resultierenden Unterzuckerung. Kinder mit ADHS müssen sich zusätzlich mit einem weiteren Hormon auseinandersetzen, dem Adrenalin.

Kinder mit nicht diagnostizierten hormonellen Problemen bekommen möglicherweise Diabetes, Gewichtsprobleme, entwickeln Abhängigkeiten – Tabak, Alkohol, Tabletten, Depressionen, Schilddrüsenstörungen usw. Die Hormonkonstellation wird durch die Gene vererbt, deshalb haben Menschen mit ADHS mindestens einen Elternteil mit ADHS.

Bioidentische Hormone sind Hormone, deren biochemische Struktur identisch ist mit denen, die der Körper selbst produziert, eine Tatsache, die wichtige therapeutische Möglichkeiten bietet und potenzielle Risiken minimiert.“ Seine Beobachtungen und Empfehlungen basieren auf 35 Jahren klinischer Erfahrung.

In der heutigen Realität werden Kinder giftigen Drogen ausgesetzt, wie z.B. Ritalin. Die amerikanische Drogenbehörde DEA hat Ritalin mittlerweile als eine mit Kokain vergleichbare Droge eingestuft. Ritalin verursacht gravierende Fehlfunktionen im kindlichen Gehirn. Ritalin führt zu einer Überstimulation und damit Desensibilisierung der Noradrenalin-, Dopamin- und Serotoninrezeptoren im Gehirn (zuständig für unser ! Glücksempfinden !)

Es liegt eine Fülle an wissenschaftlichen Studien vor, welche belegen, dass schlechte Ernährung, wie auch Umweltbelastungen wie Chemogifte in Luft, Wasser und Boden, Elektrosmog (siehe „Östrogendominanz“), und das gesellschaftliche und familiäre Umfeld ADS-ähnliche Symptome hervorrufen können.

Bekanntlich liegen bei ADS und ADHS Veränderungen des kindlichen Hirnstoffwechsels vor, die zu Verhaltensauffälligkeiten, Konzentrationsstörungen, Lernstörungen etc. führen können.   

Ebenfalls ist Mikronährstoffmangel bei Kindern mit ADHS recht häufig.

Sehr gut bei ADHS ist somit die Aminosäure Tyrosin, aus der die Neurotransmitter Dopamin und Noradrenalin hergestellt werden. Somit kann das Gehirn nach Bedarf und selbständig die notwendige Menge an Dopamin und Noradrenalin synthetisieren.

Dementsprechend wird Tyrosin eingesetzt bei Depressionen, Schmerzen, Stress und Hyperaktivität bei Kindern.  Im Nebennierenmark werden aus L-Tyrosin die Hormone Adrenalin und Noradrenalin gebildet und bei Bedarf an das Blut abgegeben, ebenfalls ist es ein Vorläufer der beiden Schilddrüsenhormone (T3 und T4), ein metabolischer Vorläufer der Neurotransmitter Dopamin und Noradrenalin, die unter Sress und Überarbeitung vermindert gebildet werden.

Werden dem Stoffwechsel die fehlenden Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe, Aminosäuren und zur Regulation des Hormonsystems bioidentische Hormone zugeführt, kann sich das unmittelbar auf das Nervensystem auswirken: Botenstoffe können wieder ausreichend gebildet werden und der Energiestoffwechsel angekurbelt werden, was wiederum Einfluss auf die Stimmung, die Konzentration, die Gedächtnisleistung und auf das Verhalten hat. Ein weiterer Nebeneffekt: dass das Immunsystem gestärkt wird, dass die Allergieneigung abnimmt oder Gewichtsreduktion eintritt.

Aus ganzheitlicher Sicht ist es deshalb sinnvoll, die Biochemie des Organismus auf natürliche Art und Weise zu stimulieren.

Diosgenin ist eine Vorstufe des natürlichen Progesteron (= Steroidhormon d.h. Ausgangssubstanz aller weiteren Hormone und Neurotransmitter, Wohlfühlhormon), welches in der wilden mexikanischen Yamswurzel enthalten ist. 

Indem man lediglich bioidentische Hormone anwendet (z.B. enthalten in wilder mexikanischer Yamswurzel), die Ernährungsgewohnheiten der Patienten umstellt, bestimmte fehlende Mikronährstoffe auf natürliche Art ergänzt (bei ADHS die Aminosäure Tyrosin und zusätzlich Gerstengras) und ihnen hilft ihre Probleme zu verstehen (unterstützend mit Radionik – fördert das Verstehen und Aufarbeiten), führt dies häufig zu einem ganz „wundersamen“ verschwinden genau dieser Probleme. Mit Radionik lassen sich auch Umweltbelastungen, Wohngifte und schädigende Substanzen im Körper austesten und reduzieren.

Für genauere Informationen zur Behandlung mit bioidentischen Hormonen, Mikronährstofftherapie und Instrumenteller Biokommunikation (Radionik) stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüssen!

Martina Kolek

e-mail: martina.k@geomix.at :: www.sherin.at :: Tel.: 0676 / 53 84 534

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